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Urananreicherung
03. Oktober 2012 09:42; Akt: 03.10.2012 10:30 Print
Iran zeigt sich zu Teilverzicht bereit
Milde Töne im Atomstreit: Irans Präsident Ahmadinedschad will die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent einstellen. Dafür soll ein Abkommen mit der Türkei und Brasilien aus dem Jahr 2010 umgesetzt werden.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad spricht am 2. Oktober 2012 in Teheran vor den Medien. (Bild: Keystone)
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Atomstreit mit dem Iran
Der Iran ist nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad bereit, die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent einzustellen, wenn es dafür aus dem Ausland entsprechendes Material erhält.
Infografik Das iranische AtomprogrammPolitisches System des Iran Ahmadinedschad wirft Westen Schwächung der iranischen Währung vorDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den Tiefstand der einheimischen Währung Rial auf den psychologischen Einfluss westlicher Sanktionen gegen sein Land zurückgeführt. «Passieren diese Schwankungen wegen wirtschaftlicher Probleme? Die Antwort ist Nein», sagte Ahmadinedschad am Dienstag. «Sind sie bedingt durch Regierungspolitik? Niemals. (...) Der Grund ist der psychologische Druck. Es ist eine Psycho-Schlacht.» Am Dienstag mussten auf dem inoffiziellen Strassenmarkt für einen Dollar 34 500 Rials gezahlt werden, am Sonntag waren es nur 29 500. Vor zwei Jahren lag der Kurs noch bei ungefähr 10 000 Rials pro Dollar.
Ahmadinedschad sagte, die Sanktionen hätten die Ölexporte des Irans «ein bisschen» schrumpfen lassen, nannte aber keine Details. Einige Analysten beziffern den Rückgang der Exporte auf mehr als 30 Prozent, da die EU seit Juni kein iranisches Öl mehr kauft. Durch die westlichen Sanktionen, die Teheran zum Verzicht auf sein Atomprogramm zwingen sollen, ist das Land auch vom internationalen Bankverkehr abgeschnitten.
«Auf 20 Prozent angereichertes Uran wird nur (im Reaktor in Teheran) für Medikamente benötigt und hat sonst keinen Nutzen», sagte Ahmadinedschad am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Teheran. Die Anreicherung von 3,5 auf 20 Prozent sei zudem sehr teuer.
Für den Einsatz zur Stromerzeugung will Teheran demnach weiter Uran niedrig anreichern. Für Atombomben ist eine Anreicherung auf 90 Prozent nötig. Westliche Staaten unterstellen dem Iran, Kernwaffen anzustreben.
Auf Abkommen mit der Türkei zurückkommnen
Ahmadinedschad erklärte, Teheran wolle zurück zum nie umgesetzten Abkommen von 2010 mit Brasilien und der Türkei. Das Abkommen sah vor, 1,2 Tonnen niedrig angereicherten Urans aus dem Iran in der Türkei zu lagern, bis 20 Prozent angereichertes Uran aus dem Ausland in Teheran eintrifft.
Die Internationale Energieagentur IAEA hatte zuvor angeboten, dass der Iran sein Uran zur Anreicherung an Russland und Frankreich liefert und auf eigene Anreicherung verzichtet.
(sda)
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Alle 65 Kommentare

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Wunschdenken
Wer's glaubt wird seelig...
Iran
Der Schurkenstaat Iran sollte nicht teilweise auf Urananreicherung verzichten sondern ganz.
@niklas
schön von den medien nachgeplappert. was macht den iran den zum schurkenstaat?
Clever vom Iran....
Die einzigen, welche wirklich Interesse an einem Krieg haben, sind die Saudis. Ihr Ziel ist es schon lange, die schiitische Expansion zu unterbrechen. Aus Israel hatte daran Interesse. Durch die Situation in Syrien und Ägypten wird ein Krieg für Israel immer schwieriger, da dies sofort zu einem 3-Frontenkrieg würde. Die USA schliesslich werden von sich aus keinen Krieg anfangen, daz fehlt schlicht das Geld. Ferner haben China und Russland schon mehrfach gewarnt, dass ein Angriff auf den Iran ihre strat. Interessen gefärden und dies nicht hingenommen werde und dies zum 3. WK führen werde
USA achten nicht auf Staatsverschuldung
Achwas, wann hat die USA schon mal auf die Staatsverschuldung geachtet, wenns um Krieg ging? Die drucken einfach neues Geld und erhöhen die Obergrenze^.
Donald Dumping
ja genau sie haben bereits soviel gedruckt, dass es bald kracht, dann fällt alles Zusammen,