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Uneinigkeit bei der Uno
21. Juli 2011 02:14; Akt: 21.07.2011 05:34 Print
Der Klimawandel gefährdet den Weltfrieden
Der Weltsicherheitsrat ist der Meinung, der Anstieg des Meeresspiegels könnte Auswirkungen auf den Frieden haben. Deutschland hätte sich allerdings eine deutlichere Formulierung gewünscht.

Inseln, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind, könnten auch den Frieden bedrohen. (Bild: Keystone)
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Mittwoch seine Sorge über mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf den Frieden und die Sicherheit in der Welt ausgedrückt. «Der Weltsicherheitsrat ist besorgt, dass der Landverlust kleiner Inselstaaten durch einen Anstieg der Meeresspiegel sicherheitspolitische Konsequenzen haben könnte», hiess es in einer Erklärung, die am Nachmittag nach zähen Verhandlung verabschiedet wurde.
Infografik Der KlimawandelWasservorkommen weltweitKlimaerwärmungZuvor hatte Deutschland im UN-Sicherheitsrat für eine wesentlich deutliche Stellungnahme geworben, war jedoch am Widerstand Russlands gescheitert. In dem deutschen Entwurf war ein engerer Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und dem internationalen Frieden hergestellt worden. Deutschland hat derzeit den Vorsitz im UNO-Sicherheitsrat inne.
Zunächst hatte sich Russland einer gemeinsamen Erklärung des UN-Sicherheitsrates zum Klimawandel strikt verweigert, nach zähen Verhandlungen stimmte Moskau der weicheren Version jedoch zu. Der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig lobte die «Kooperation und Flexibilität» der Mitglieder des Sicherheitsrats. «Unsere Debatte hat zu einem Ergebnis geführt und das ist eine gute Nachricht», sagte Wittig.
(dapd)






















