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Umstrittene Honorare
07. Oktober 2012 10:03; Akt: 07.10.2012 10:13 Print
Steinbrück soll über eine Million kassiert haben
Kanzlerkandidat und Bankenkritiker Peer Steinbrück soll eine grosse Nähe zur Bankenlobby unterhalten haben. Für seine Vorträge dürften dem SPD-Politiker teils fünfstellige Summen bezahlt worden sein.
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Über die Nebeneinkünfte des deutschen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück kommen immer mehr Details ans Licht. Wie die «Welt am Sonntag» schreibt, soll der ehemalige deutsche Finanzminister für seine Vorträge teils fünfstellige Summen erhalten haben. In mindestens zwei Fällen im Jahr 2011 lag das Nettohonorar sogar bei
Die SPD kann mit ihrem designierten Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in der Wählergunst leicht zulegen. In der wöchentlichen Emnid-Umfrage im Auftrag der Zeitung «Bild am Sonntag» gewinnen die Sozialdemokraten nach der Nominierung Steinbrücks einen Prozentpunkt hinzu und kommen nun auf 28 Prozent. Gleichzeitig verlieren die Grünen einen Punkt auf zwölf Prozent.
Damit liegt Rot-Grün mit 40 Prozent weiter zwei Punkte hinter Schwarz-Gelb mit 42 Prozent, wobei die Union unverändert auf 37 Prozent kommt und die FDP gleich bleibend auf 5 Prozent. Unverändert sind auch die Werte für Linke und Piraten. Die Linkspartei erreicht in der Umfrage acht Prozent, die Piratenpartei sechs Prozent.
Emnid befragte zwischen dem 27. September und dem 2. Oktober 1.820 Wähler. (dapd)
Derzeit müssen Abgeordnete Nebeneinkünfte nicht genau preisgeben, sondern lediglich drei Stufen zuordnen - bis 3500 Euro, bis 7000 Euro und mehr als 7000 Euro. In der laufenden Legislaturperiode hat Steinbrück mehr als 80 Nebentätigkeiten mit einem Honorar von über 7000 Euro gegenüber der Bundestagsverwaltung angemeldet. Die der «Welt am Sonntag» bekannt gewordenen Honorarsummen legen den Schluss nahe, dass er für Vorträge und Auftritte seit Herbst 2009 über eine Million Euro erhielt.
Nach Informationen des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel, soll Steinbrück während seiner Zeit als Minister eine grössre Nähe zu Bankenlobbyisten unterhalten haben als bisher bekannt. So hatte die Lobbyorganisation Initiative Finanzstandort Deutschland während seiner Zeit als Finanzminister das Konzept einer halbstaatlichen Beratungsfirma, der ÖPP Deutschland AG, erarbeitet. Steinbrück stimmte diesem zu, das deutsche Finanzministerium beteiligte sich später mit 50 Prozent an der ÖPP Deutschland AG.
Umstrittener Auftritt in Zürich
Am 19. September trat Steinbrück im Zürcher Luxushotel Dolder Grand auf – auf einem Podium mit dem früheren UBS- und CS-Chef Oswald Grübel. Geladen hatte der exklusive Efficiency Club Zürich. Gemäss der Zeitung «Der Sonntag» kam Steinbrück nicht gratis in die Schweiz. Insider aus dem Efficiency Club bestätigen, dass der Ex-Finanzminister die Spesen bezahlt bekam. Ob über Reise- und Unkostenentschädigungen hinaus auch ein Honorar ausgerichtet wurde, darüber will niemand Auskunft geben. Normalerweise erhalten Politgrössen wie Steinbrück ansehnliche Summen. So soll etwa der frühere deutsche Aussenminister Joschka Fischer rund
Trotz anhaltender Kritik hat der SPD-Spitzenpolitiker kein schlechtes Gewissen, wie er am Wochenende dem Deutschlandfunk sagte. Er sei alles andere als ein «Knecht des Kapitals», konterte er im Radio. Steinbrück warnte vor den Folgen, die eine Debatte um Nebeneinkünfte von Parlamentariern auslösen könnte. Bei den Wählern könnten so Ressentiments bestätigt werden, dass Politiker sich in einem System der Selbstbereicherung bewegten. «Da muss man aufpassen, dass man über Parteigrenzen hinweg nicht einen Prozess in Gang setzt, der die Politik insgesamt beschädigt», mahnte er.
Schützenhilfe erhält der scharfzüngige Politiker aus den eigenen Reihen. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels sagte gegenüber der «Welt am Sonntag», es sei «hochgradig absurd, wenn behauptet wird, der Banken-Kritiker Steinbrück lasse sich von Banken beeinflussen.» Die Kritik von Union und FDP sei heuchlerisch.
Steinbrück will nun alle Informationen zu seinen Honorar-Vorträgen so schnell und umfassend wie möglich offenlegen. Er habe bereits eine renommierte Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft damit beauftragt, alle Unterlagen zu seinen Vorträgen noch einmal zu prüfen.
(bee)
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Nur noch Eigengoals von Steinbrück
Damit versenkt sich dieser Steinbrück klar selbst.
Steinbrück ist der Beste
Steinbrück ist der bestverdienende Politiker in Deutschland. Und das offensichtlich nicht ohne Grund. Kein Mensch zahlt derart grosse Summen für einen Blindgänger.
Die Leichen im Kleiderschrank des Peer
Das ganze zeigt doch nur das Steinbrück von seiner Person her ungeeignet ist ein jegliches politische Amt zu bekleiden. Auf der einen Seite fordert er das deutsche Bürger bzw. Schweizer Banken das Eigentum jener gegenüber dem deutschen Fiskus offen legt, auf der andern Seite versteckte aber seine eigenen Nebeneinkünfte solange es geht. Die Vortragshonorar die er von Banken erhalten hat während er parallel sich dazu als Bankenkritiker zu stilisieren versucht sind ein weiterer Beleg für seine andauernde Hypokrisie.