Gefrässige Insekten

24. Oktober 2012 06:08; Akt: 24.10.2012 08:53 Print

Uno warnt vor Heuschreckenplage

Millionen von Wanderheuschrecken sind in Schwärmen Richtung Nordafrika unterwegs. Die Tiere würden an einem Tag so viel essen wie 35'000 Menschen und so ganze Ernten zerstören.

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Die UNO warnt vor einer möglichen Heuschreckenplage in Nordafrika. In Algerien, Libyen, Marokko und Mauretanien sollten die Teams zur Heuschreckenbekämpfung ihre Arbeit aufnehmen, um die gefrässigen Insekten zu bekämpfen, forderte die UNO-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) am Dienstag in Rom.

Nach einem regenreichen Sommer bildeten sich derzeit Schwärme von Wanderheuschrecken in Chad, Mali und Niger. Ihre Population sei in diesen Ländern nun 250 Mal grösser. Die Ankunft der Schädlinge in den Ländern weiter nördlich werde in den kommenden Wochen erwartet.

Heuschreckenschwärme, die aus zig-Millionen Tieren bestehen, können nach FAO-Angaben pro Tag rund 150 Kilometer zurücklegen. Ein kleiner Schwarm isst demnach an einem einzigen Tag so viel wie etwa 35 000 Menschen. Sie zerstören dabei vor allem Ernten.

Erschwerte Lage in Mali

Der schwere Zugang zu einigen Brutplätzen der Heuschrecken sowie die angespannte Sicherheitslage vor allem in Mali erschwere den Kampf gegen die Schädlinge, teilte die FAO mit. In Chad und Niger sei bereits mit dem Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln begonnen worden.

Ausserdem habe die FAO Algerien, Marokko und Senegal aufgefordert, angemessene Pestizide an Mali, Niger und Chad zu spenden. So soll vermieden werden, dass gefährliche Chemikalien zum Einsatz kommen.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Steve Meyer am 24.10.2012 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    Sollen ja fein sein

    Fangt die Viecher und ab in den Kochtopf.

  • Tierfreundin am 24.10.2012 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Leben und Leben lassen

    Lasst die Tiere in Ruhe - die haben auch Hunger wie wir auch. Haben nur wir homo sapiens sapiens ein Recht auf Nahrung???

  • Jean Weiss am 24.10.2012 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Essen

    Warum spannt man keine riesen Netze auf, und fängt die Dinger, und verspeist sie? Die sollen ja sehr Nahrhaft sein, und werden in Nordafrika eh als Delikatessen verspeist.

  • C. Riesen am 24.10.2012 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Beitrag der Natur!

    Das ist ein Beitrag der Natur um der Überbevölkerung entgegen zu wirken... Die Natur macht das sicher nicht ohne Grund und die Leute könnten die Heuschrecken Essen, sehr schmackhaft ich weiss wo von ich rede ;-)

    • Brandenberger am 24.10.2012 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      Geschäftssinn wecken

      Nicht ohne Grund. Genau! Aber nicht zur Vernichtung der Menschheit, sondern um als Nahrung zu dienen. Muss nur besser organisiert sein. In Schwarzafrikanischen Ländern werden Heuschreken als Nahrung angesehen. In der Sahelzone "ernten", und dorthin exportieren. So haben viele etwas davon. Anstatt mit Chemie rumzugurken.

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  • Nina am 24.10.2012 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    ein Zeichen des Weltuntergangs :D.

    So geht unsere Spezies zu Ende...

    • Brandenberger am 24.10.2012 11:33 Report Diesen Beitrag melden

      Hirnrissige Meinung

      Spinnst du? Heuschrecken sind ein Geschenk des Himmels. Sie verwerten Pflanzen weitaus besser, als Säugetiere (und dazu muss man den Mensch zählen), und können den Leuten in der Sahelzone als Nahrungsmittel dienen. Staat sie mit Chemie zu bekämpfen, sollten die Menschen diese Viecher im grossen Stil ernten, und daraus Nahrung für Menschen machen. Wird ja in beschränktem Unfang bereits gemacht.

    • Blake am 24.10.2012 11:37 Report Diesen Beitrag melden

      Ach was

      Ach was, die wollen doch bloss ein bisschen was von der Welt sehen

    • Nina am 24.10.2012 14:23 Report Diesen Beitrag melden

      Ach du meine Gütte Herr Brandenberger...

      MG, auch schon was von Spass gehört?!

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