Neue Überschwemmungen

08. November 2011 09:13; Akt: 08.11.2011 11:05 Print

Noch mehr Wasser in Genua

Die Sintflut in Italien dauert an. Nach den verheerenden Überschwemmungen mit sechs Toten kam es in Genua erneut zu schweren Niederschlägen.

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Helfer versuchen am 7. November in einer Schule in Genua zu retten, was noch zu retten ist. Freiwillige helfen am 7. November beim Aufräumen in Genua. Die Feuerwehr von Genua macht sich am 6. November im Helikopter ein Bild von oben. Bei Neapel kam am Sonntag 6. November ein Mann in seinem Auto ums Leben, als ein Baum auf sein stehendes Fahrzeug stürzte. In Cagnes-sur-Mer im Süden Frankreichs stehen die Strassen teils ebenfalls unter Wasser. Die Küste in der Nähe von Antibes ist komplett verwüstet. «Nur» mit dem heftigen Wind zu kämpfen haben diese Personen in der Nähe von Nizza. Flutalarm: Menschen flüchten am 5.11.11 in Genua vor den Fluten. Die Justiz ermittelt. Zu viel, zu schlecht gebaut. Ein verwüsteter Laden. Autofriedhof mitten in den Strassen von Genua. Der Strand von Genua von Schwemmholz übersät. Genua wird am 5.11.11 zur Geisterstadt. Die Schäden des Unwetters sind noch nicht absehbar. Das Wasser hinterliess eine Spur der Verwüstung. Schulen sind geschlossen. Der Verkehr lahmgelegt. Strassen werden zu Flüssen. Nach heftigen Regenfällen im Nordosten von Italien traten am... ...4. November 2011 gleich mehrere Flüsse über die Ufer. Einige Stadtviertel Genuas standen unter Wasser... ...oder waren von Schlamm ... ... und Geschiebe bedeckt. Dabei kamen in der ligurischen Metropole mehrere Menschen ums Leben. Es gab zahlreiche Verletzte. Autos wurden wie Spielzeug ineinander geschoben. Eine Frau wurde von einem Auto erdrückt. Die Strassen Genuas boten ein Bild des Grauens. Auch dieser Fluss namens Bisagno, schwappte über das Ufer und schwemmte Unrat an.

Schwere Überschwemmungen sorgen seit Tagen für Chaos in Italien und Frankreich.

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Überschwemmungen wurden in mehreren Stadtteilen gemeldet. Die Schulen blieben geschlossen, berichteten Medien am Dienstag.

Auch auf der Insel Elba kam es zu heftigen Niederschlägen. Eine 81-Jährige stürzte am Montag in ihrem Haus, nachdem Wasser ins Erdgeschoss ihrer Wohnung eingedrungen war, und starb.

Warnung vor Erdrutschen

Weitere fünf Personen wurden in Folge der Unwetter verletzt. In der Toskana wurden schwere Niederschläge gemeldet. Der Zivilschutz beobachtet weiterhin mit Sorge den hohen Pegel des Flusses Po.

Unweit der Stadt Piacenza stieg der Pegel wegen der heftigen Niederschläge um fast sechs Meter, der Fluss trat jedoch nicht wie befürchtet über die Ufer. In der Region Veneto warnte der Zivilschutz vor möglichen Erdrutschen.

(Quelle: YouTube/fredgrauf1)

(sda)

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