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In Algerien
30. Oktober 2012 07:52; Akt: 18.01.2013 14:14 Print
Clinton drängt auf eine Intervention in Mali
Nach dem Aufstand in Mali und der Gebietseroberung durch Islamisten im Norden wollen die USA eingreifen. US-Aussenministerin Hillary Clinton hat Algerien zur Unterstützung gedrängt.

Hillary Clinton und Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika. (Bild: Keystone)
US-Aussenministerin Hillary Clinton hat in Algerien Präsident Abdelaziz Bouteflika zur Unterstützung einer Intervention im Norden Malis gedrängt. Dort war im März 2012 nach der Rückkehr von Tuareg-Söldnern aus Libyen ein Aufstand gegen die Zentralregierung ausgebrochen.
Aus Clintons Umfeld verlautete am Montag nach dem Treffen in der Hauptstadt Algier, Bouteflika habe zwar keine Unterstützung zusagen wollen. Er habe sich aber auch nicht gegen einen Militäreinsatz afrikanischer Staaten zur Rückeroberung des von Islamisten kontrollierten Gebiets gewandt.
Clinton sagte nach dem Treffen, sie habe mit Bouteflika eine «tiefgehende Diskussion» über die Lage in der Region und insbesondere in Mali geführt. Sie wollten weiter zu zweit und mit der Afrikanischen Union, der UNO und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) über eine Lösung der Krise in dem Nachbarland beraten.
Clinton betonte die «zentrale» Rolle Algeriens, seine «militärische Macht» und geheimdienstlichen Fähigkeiten.
Intervention der UNO?
Im Norden Malis hatten unzufriedene Soldaten Ende März die Regierung in Bamako gestürzt, woraufhin die Tuareg-Rebellen innerhalb weniger Tage gemeinsam mit Islamisten den gesamten Norden unter ihre Kontrolle brachten. Seitdem vertrieben die Islamisten die Tuareg-Rebellen aus den grössten Städten und riefen die Scharia aus.
Die Staaten der ECOWAS sind bereit, eine Eingreiftruppe von rund 3000 Soldaten nach Mali zu schicken. Nach langem Zögern hatte die Übergangsregierung in Bamako den UNO-Sicherheitsrat um ein Mandat für die Intervention gebeten, doch will der Rat zunächst Details geklärt wissen.
(sda)
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Alle 8 Kommentare

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Nein Danke
Haben die Amis nicht genug Stress mit dem Sturm! Was soll das Frau Clinton sie gehören in Pension
Oh Gott
Nicht schon wieder ! Und nachher, die gleiche desaströse Hinterlassenschaft wie Afghanistan - Irak - Libyen?!?
Wahlmöglichkeit ermöglicht!
Die Amis haben allen diesen Ländern die Möglichkeit gegeben zu wählen! Was die jeweiligen Völker daraus machen, ist eine andere Frage!
Scheindemokraten
Frau Clinton-Rodhaim macht eben alles (just wie die Präsidenten-Marjonette) für Ihre Wallstreet-Boys. Egal ob Krieg für die Resourcen oder Medikamenten-Embargo zu lasten der Kleinkinder im mitteleren Osten-