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Keine Dreh-Erlaubnis
19. September 2011 10:29; Akt: 19.09.2011 11:19 Print
BBC-Reporter im Iran verhaftet
Fünf Iraner, die für den britischen Nachrichtensender BBC im Iran arbeiten, sind von der Polizei mitgenommen worden, weil sie die nötigen Papiere nicht besassen.
Im Iran sind fünf einheimische Reporter, die für den Nachrichtensender BBC Farsi arbeiten, festgenommen worden. Nach Angaben von staatlichen Medien am Montag wurden die Journalisten am Samstag von Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen.
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Aufklärungsfilm auf Iranisch
Die Reporter waren daran, Dokumentarfilme für das farsisprachige Programm von BBC zu drehen. Sie hätten dafür keine Erlaubnis vom Aussenministerium gehabt. Kultusminister Mohammad Hosseini bestätigte die Festnahme der Reporter, wie die Agentur Isna berichtete.
Der Farsi-Sender von BBC wird in Iran über Satellit empfangen und wird von der iranischen Regierung bezichtigt, «anti-revolutionäre Programme» auszustrahlen. Das iranische Regime stellt dem Sender deshalb keine Drehgenehmigungen im Iran aus. Kultusminister Hosseini sagte weiter, BBC Farsi bereite Probleme und alle in Iran tätigen Reporter sollten nicht für den Sender arbeiten.
Spezielle Akkreditierung
Iranische Reporter, die für ausländische Medien in der Islamischen Republik arbeiten, müssen eine Akkreditierung vom Kultusministerium erhalten und dürfen nur ausschliesslich für eine Organisation arbeiten.
Ohne die Zustimmung aus dem Ministerium dürfen ausländische Medien nicht im Iran arbeiten. Vor allem seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl von 2009 ist die Arbeit für ausländische Medienberichterstatter schwieriger geworden.
(sda)






















