Gefährdete Dickhäuter

11. September 2012 23:24; Akt: 11.09.2012 23:32 Print

Wilderer in Uganda wüten weiter

Der Elefantenbestand im afrikanischen Land Uganda nimmt weiter stark ab. Wilderer verkaufen das begehrte Elfenbein und machen Uganda zum Umschlagplatz im weltweiten Handel.

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Wilderer haben die Zahl der Elefanten in Uganda weiter verringert. Grund dafür sei die starke Nachfrage aus Asien an geschmuggeltem Elfenbein. In diesem Jahr hätten Wilderer bereits elf Elefanten getötet, sagte Charles Tumwesigye von der Naturschutzbehörde am Dienstag.

«Fälle von Wilderei steigen an und sind zunehmend ein Grund zur Besorgnis.» Letztes Jahr seien mindestens 25 Elefanten von Wilderern getötet worden. In den 60er Jahren lebten etwa 30 000 Elefanten in Uganda. Neuesten Zählungen zufolge ist diese Zahl auf 4400 geschrumpft.

460 Kilogramm Elfenbein

Die Regierung versucht, den Bestand an grossen Wildtieren wie Elefanten und Nilpferden wieder anzuheben. Uganda wird aber zunehmend zu einem Transitland für den Elfenbeinschmuggel. Die Behörden hätten dieses Jahr bereits 460 Kilogramm Elfenbein von Wilderern und Händlern beschlagnahmt, so Tumwesigye.

Die Ware stamme oft aus Nachbarländern wie der Demokratischen Republik Kongo und sei vielfach für Märkte in Asien wie Malaysia oder Sri Lanka bestimmt. Viele der Schmuggler stammten aus China.

(sda)

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