Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
1000 Rechtsradikale
18. Oktober 2012 05:28; Akt: 18.10.2012 09:20 Print
Ungarns Rechte macht gegen Roma mobil
Die rechtsradikale Partei Jobbik rief am Mittwochabend zu einem Marsch gegen die Roma-Bevölkerung auf. Über 1000 Rechtsradikale zogen vor eine Plattenbausiedlung in Miskolc.
Mehr als 1000 Rechtsextremisten sind am Mittwochabend in der ostungarischen Stadt Miskolc gegen die Roma- Bevölkerung in der Plattenbau-Siedlung Avas aufmarschiert. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die rechtsradikale Parlamentspartei Jobbik (Die Besseren).
Infografik Rechtsextremismus in EuropaUnter den Teilnehmern waren auch uniformierte Mitglieder der verbotenen, para-militärischen Ungarischen Garde. Der Jobbik- Vorsitzende Gabor Vona erklärte in seiner Ansprache unter Anspielung auf die allgemein höhere Geburtenrate unter Roma: «Wer nicht arbeitet, soll nicht Kinder in die Welt setzen.»
Mehrere tausend Polizisten sicherten die Plattenbau-Siedlung, während die Rechtsextremisten mit Fackeln durchzogen, wie das Internet-Portal «index» berichtete. Vor mehreren Jahren hatten Roma aus umliegenden ärmlichen Dörfern im Rahmen eines umstrittenen staatlichen Wohlfahrtsprojekts in der Avas-Siedlung günstig Wohnungen erwerben können.
Die meisten von ihnen fanden jedoch in der von der Abwanderung der Industrien in Mitleidenschaft gezogenen Grossstadt Miskolc keine Arbeit. Vor dem Aufmarsch der Rechtsradikalen hatten mehrere hundert Roma gegen den Rassismus und gegen die Diskriminierung der Roma in Ungarn demonstriert.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 29 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt



















verständlich
wer schon mal in ungarn gelebt hat, weiss was die unzähligen immer wiederkehrenden probleme mit den romas sind.....
Würdet ihr anders handeln?
Lest mal das genau durch: "staatlichen Wohlfahrtsprojekts in der Avas-Siedlung günstig Wohnungen erwerben". Das würde bei uns in der Schweiz heissen: Falls wir Romas hätten, könnten die günstig Wohnungen kaufen (vom Staat subventioniert!) und die Schweizer müssten den vollen Preis zahlen, also bekämen nix subventioniert! Das würde jedem hier wohl auch stinken!
Romatraditionen
Das grösste Problem bei den Roma ist, dass sie stur an ihren Traditionen festhalten. Das ist nunmal Betteln und von der Musik leben. Auch wenn die Musik wenig abwirft in letzter Zeit, weil es zu viele Romamusiker gibt. Sie wollen keine Schulbildung und sind nicht fähig sich zu integrieren. Es ist logisch das man sich beschwert wenn irgendwo hunderte Roma illegal ein Lager aufschlagen. Wäre es euch egal wenn ein Romalager in eurer Strasse wäre!?