Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Nordkoreaner
14. Dezember 2012 09:52; Akt: 14.12.2012 10:38 Print
Tanzen für den Führer und die Rakete
Hunderttausende Soldaten und Zivilisten haben am Freitag im Zentrum von Pjöngjang den jüngsten nordkoreanischen Raketentest gefeiert. Der dickliche Diktator Kim wünscht noch mehr Raketentests.
Die Menge bejubelte Reden von ranghohen Militärs sowie Regierungs- und Parteivertretern, die den Erfolg des Tests feierten, wie das Staatsfernsehen zeigte.
Infografik Erbdynastie NordkoreaDer Korea-KonfliktKorea - die verfeindeten BruderstaatenDer Raketentest sei ein Verdienst der «endlosen Loyalität, des Muts und der Weisheit» von Machthaber Kim Jong-Un, sagte der Präsident der Akademie der Wissenschaften Jang Chol auf dem Kim-Il-Sung-Platz.
Kim Jong-Un wünscht weitere Starts
Nordkorea hatte am Mittwoch eine Trägerrakete des Typs Unha-3 abgefeuert und damit nach eigenen Angaben einen «Forschungssatelliten» ins All gebracht. Der Westen vermutet hinter dem Start dagegen einen unzulässigen Raketentest für das nordkoreanische Atomprogramm. Mehrere Nationen hatten das Land vorab aufgefordert, auf das Vorhaben zu verzichten.
Doch Nordkorea denkt nicht daran, sich solche Mahnungen zu Herzen zu nehmen - im Gegenteil: Am Freitag kündigte das Land weitere Raktetenstarts an. Wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA mitteilte, habe Führer Kim Jong-Un persönlich um weitere Starts gebeten. Nordkorea, so wird der dickliche Diktator zitiert, habe seinen «unerschütterlichen Standpunkt gezeigt, das legitime Recht darauf zu haben, den Weltraum friedlich zu nutzen».
USA:Satellit ist ausser Kontrolle
Inzwischen hat Südkorea Teile der nordkoreanischen Rakete aus dem Meer geborgen. Es will die Trümmer untersuchen, um Rückschlüsse auf den Fortschritt der nordkoreanischen Technik ziehen zu können.
Die Funktion des nordkoreanischen Satelliten sei noch unklar, so ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums. Normalerweise könne erst nach zwei Wochen gesagt werden, ob der Satellit wirklich fehlerfrei arbeite. «Im Moment aber arbeitet er normal», so der Sprecher. Damit widerspricht Südkorea amerikanischen Medienberichten, wonach der Satellit «ausser Kontrolle» geraten sei.
(sda)

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt














