Atomaufsicht klagt

23. August 2013 11:54; Akt: 23.08.2013 11:54 Print

Fukushima-Betreiber lässt's wieder schleifen

Erneute Schlamperei im AKW-Fukushima: Laut der Atomaufsichtbehörde seien Tanks mit radioaktiv verseuchtem Wasser nicht angemessen genug beaufsichtigt worden.

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In Fukushima sollen rund 300 Tanks nach lecken Stellen abgesucht werden. (Bild: Keystone)

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Der Betreiber des 2011 havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima sieht sich erneut mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Der Konzern Tepco habe die leckgeschlagenen Auffangtanks zur Speicherung von radioaktiv verseuchtem Wasser nicht angemessen genug beaufsichtigt.

Auch habe der Betreiber keine Inspektionsprotokolle geführt, sagte ein Mitglied der japanischen Atomaufsichtsbehörde am Freitag nach einer Besichtigung des Katastrophen-AKW. Die Lage hatte sich diese Woche dramatisch zugespitzt, nachdem ein neues Leck die Nuklearaufsicht veranlasste, vom schwerwiegendsten Störfall seit dem Atomunglück vom März 2011 zu sprechen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bewertete die Situation als ernst.

Tepco hatte eingeräumt, dass etwa 300 Tonnen hochgradig verseuchtes Wasser aus einem Tank ausgelaufen seien. Es war bei weitem nicht die erste Panne, die an dem fast vollständig zerstörten Kraftwerk seit dem GAU auftrat. Tepco war wegen seines Krisenmanagements bereits in der Vergangenheit heftig in die Kritik geraten.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bidu am 23.08.2013 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Schlamperei

    Und das im hochindustrialisierten, arbeitsamen Japan.

  • atomkraftgegnerin am 23.08.2013 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    befürworter: lagert in euren kellern

    es ist eben GEFÄHRLICH. ob überwacht oder nicht. aber atombefürworter nehmen ja gerne ein paar hektoliter in ihren keller. schliesslich sind sie ja als aktive bezüger auch mitverantwortlich für die lagerung.

  • Fabian am 23.08.2013 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schöne Sauerei

    Hauptsache, die Atomkraftwerke werden trotz dieser unglaublichen Schlamperei wieder hochgefahren. Man sieht, wie wenig es die Betreiber kümmert und wie wenig sie offensichtlich gegen weitere Gefahren tun. Wichtig ist, das der Rubel wieder rollt und der Staat aufräumt...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fabian am 23.08.2013 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schöne Sauerei

    Hauptsache, die Atomkraftwerke werden trotz dieser unglaublichen Schlamperei wieder hochgefahren. Man sieht, wie wenig es die Betreiber kümmert und wie wenig sie offensichtlich gegen weitere Gefahren tun. Wichtig ist, das der Rubel wieder rollt und der Staat aufräumt...

  • atomkraftgegnerin am 23.08.2013 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    befürworter: lagert in euren kellern

    es ist eben GEFÄHRLICH. ob überwacht oder nicht. aber atombefürworter nehmen ja gerne ein paar hektoliter in ihren keller. schliesslich sind sie ja als aktive bezüger auch mitverantwortlich für die lagerung.

  • jay jay am 23.08.2013 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    hoffentlich...

    weht der wind nicht in unsere Richtung, an dem Tag an dem das Kraftwerk in die Luft fliegt.

  • Bidu am 23.08.2013 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Schlamperei

    Und das im hochindustrialisierten, arbeitsamen Japan.

  • Jack am 23.08.2013 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Saubere Energie

    Danke an Alle befürworter dieser verfluchten Energie, sauber, günstig und Umweltschonend..... wann gehen Euch die Augen auf, dass dies die schlimmste aller Arten ist, Elektrische Energie zu gewinnen ? Schaut über den Nasenspitz hinaus !!!!!!!!!