Mindestens neun Tote

04. Oktober 2012 18:45; Akt: 05.10.2012 13:57 Print

Erdrutsch in China begräbt 18 Schulkinder

Im Südwesten Chinas wurde ein Schulhaus von einem Erdutsch verschüttet. Neun der 18 betroffenen Schüler wurden zunächst tot geborgen. Die Retter suchten weiterhin nach Überlebenden.

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Die Rettungskräfte bargen am Donnerstag neun Leichen – und suchten weiter nach Überlebenden.

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Ihren Fleiss haben in China 18 Grundschüler mit dem Leben bezahlt. Ein Erdrutsch erfasste ihre Schule, als die Kinder dort trotz Ferien den Unterricht nachholen wollten, der vor einem Monat nach einem Erdbeben ausfiel.

Wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete, wurden alle 18 Kinder getötet, als die Schlammlawine am Donnerstagmorgen im Dorf Zhenhe in der Provinz Yunnan die Grundschule und zwei weitere Häuser unter sich begrub.

Ein erwachsener Dorfbewohner wird noch vermisst, wie Xinhua weiter berichtete. Rettungskräfte hatten am Donnerstag bis zum Einbruch der Dunkelheit nach Überlebenden gesucht und zunächst neun Tote geborgen.

Die getöteten Grundschüler wurden zum zweiten Mal Opfer einer Naturkatastrophe: Erst Anfang September waren bei einem Erdbeben in der Gebirgsregion 81 Menschen ums Leben gekommen. Die Grundschule wurde zerstört. Die Kinder waren Ferien zurückgekehrt, um während den Ferien den versäumten Stoff nachzuholen.

(sda)