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«Naming and Shaming»
19. September 2012 23:40; Akt: 19.09.2012 23:47 Print
UNO will Kindern in Kriegen helfen
11 der 15 Mitgliedsländer des UNO-Sicherheitsrat haben sich für eine Resolution zum Schutz von Kindern in Kriegsgebieten ausgesprochen. Geplant ist eine Liste der Schande.
Trotz Widerstandes ist eine Resolution zum Schutz von Kindern in Kriegen im UNO-Sicherheitsrat verabschiedet worden. 11 der 15 Mitgliedsländer stimmten am Mittwoch für den deutschen Vorstoss, zwei mehr als nötig.
Bildstrecken 40 Jahre «Napalm Girl»Kriegsfotograf Horst Faas gestorbenPakistan, Russland, China und Aserbaidschan enthielten sich. Zuvor war es hinter den Kulissen zu einem heftigen diplomatischen Tauziehen gekommen.
Das neue Papier hat vor allem appellativen Charakter, soll aber dem Büro der Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten den Rücken stärken.
Dabei geht es um sogenanntes «Naming and Shaming», was in etwa «Benennen und an den Pranger stellen» heisst: Wer gegen die Rechte der Kinder verstösst, soll weiter öffentlich in einem jährlichen UNO- Bericht genannt werden.
UNO-Liste der Schande
Bereits 2005 wurde eine Liste der Schande vom UNO-Sicherheitsrat geschaffen, die Verletzung von Kinderrechten in bewaffneten Konflikten zu registriert. Der UNO-Generalsekretär wurde damals beauftragt, jährlich eine Liste vorzulegen mit den Staaten und Gruppen, die solche Verstösse begehen. Um von der Liste gestrichen zu werden, muss mit der UNO ein Aktionsplan vereinbart werden.
Der Schweizer Botschafter bei der UNO, Paul Seger, sagte in der offenen Debatte im Sicherheitsrat, die Liste der Schande sei noch lang. 32 der 52 im Bericht des Generalsekretärs aufgelisteten Parteien würden zudem weiter Kinder einsetzen.
Seger rief den Sicherheitsrat dazu auf, mit mehr Druck gegen solche persistente Straftäter vorzugehen. Auch müssten die Bemühungen, der Straflosigkeit ein Ende zu setzen, verstärkt und die Täter vor Gericht gestellt werden.
Der Schweizer Botschafter bedankte sich zudem im Namen des Netzwerkes für Menschliche Sicherheit, dem die Schweiz neben elf anderen Nationen angehört, bei der ehemaligen Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten, Rhadika Coomaraswamy. Durch ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen sechs Jahren sei es gelungen, über
«Einmischung in innere Angelegenheiten»
Auch wenn beim Wort Kindersoldaten zuerst afrikanische Konflikte in den Vordergrund rücken, geht es in dem neuen deutschen Vorschlag auch um die Einberufung von Kindern zum regulären Wehrdienst in vielen Ländern.
Zwar bekennt sich jeder Staat offen zum Schutz der Kinder. Hinter verschlossenen Türen gab es aber erheblichen Streit. Pakistan, aber auch Russland und China, betrachten das Papier als Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten.
China sieht es zum Beispiel nicht als Problem an, dass Minderjährige in die pakistanische Armee müssen. «Pakistan steht ganz vorn im Kampf gegen den internationalen Terrorismus», sagte Chinas UNO-Botschafter Li Baodong. «Wir alle sollten deshalb Pakistan helfen und nicht weitere Steine in den Weg legen.»
Die jetzt von Deutschland initiierte Debatte im Sicherheitsrat war zugleich der erste Auftritt der neuen Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten, Leila Zerrougui. Die Algerierin hat die Aufgabe von Radhika Coomaraswamy aus Sri Lanka übernommen, die das Amt sechs Jahre innehatte.
(sda)
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ein liste der schande :D :D :D...
...das sagt schon alles. die uno kostet geld und hat überhaupt keine macht. sie können "verurteilen", "scharf verurteilen" und eine "liste der schande" erstellen. kein einziges kind dieser welt wird durch diese uno resulotion in kriegen weniger getötet oder misshandelt. kein einziges! die uno hat mit "vereint" gar nichts zu tun, denn so lange es veto staaten gibt, gibt es auch keine vereinigung. ich denke die schweizer bevölkerung hat inzwischen selbst erkannt, dass wir nur dafür bezahlen und nichts bewirken, geschweige denn einen vorteil für unser land daraus ziehen können...
Die UNO würde besser Kiriege verhindern.
Vereinte Nationen so die Abkürzung. Doch was dabei herauskommt sind Krige. Das brauchen wir nicht mehr. Tschüss.
Schande
Es ist eine Schande, wenn man mitbekommt wie die UNO von den Amis als Instrument für Kriege missbraucht wird und diese Organisation dominiert. Es ist eine Schande, wie dort gelogen und betrogen wird. Das hat in der Vergangenheit Millionen Menschen das Leben gekostet. Auf der Lieste der Schande gebührt dieser Organisation der 1. Platz.