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24. Oktober 2017 12:21; Akt: 24.10.2017 12:21 Print

Photoshop-Panne beim Afghanistan-Besuch

Nach einem Besuch des US-Aussenministers in Afghanistan haben beide Länder ein Foto des Treffens veröffentlicht. Doch ein Unterschied in den Bildern verriet mehr, als Washington lieb ist.

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US-Aussenminister Rex Tillerson reiste am Montag überraschend nach Afghanistan, wo er sich mit Präsident Ashraf Ghani traf. Zuvor war Tillerson im Irak gewesen, um sich über die fragile Lage und den Konflikt mit den Kurden zu unterhalten.

In Afghanistan, wo er sich lediglich zweieinhalb Stunden aufhielt, ging es um eine mögliche Konfliktlösung mit moderaten Taliban. Aufständische, die sich von Gewalt und Terrorismus lossagten und der Stabilität des Landes verpflichteten, könnten durchaus an einer künftigen Regierung beteiligt werden, erklärte Tillerson.

Ein Besuch, zwei Fotos

Später twitterte die US-Botschaft ein Foto von dem Treffen. Auch die afghanischen Behörden taten das. Nur: Die jeweils veröffentlichten Fotos unterschieden sich – und verrieten, dass das Treffen von Tillerson und Ghani nicht, wie beide Seiten angaben, in der Hauptstadt Kabul stattgefunden hatte, sondern auf dem US-Militärstützpunkt Bagram. Finden Sie den Unterschied? In der Bildstrecke gibt es die Auflösung.

Verschleierung aus Sicherheitsgründen

Später korrigierten die Amerikaner ihre Bildunterschrift, die Afghanen beliessen es bei der retuschierten Version. Der Grund für den Verschleierungsversuch ist naheliegend: Die USA wollten den genauen Aufenthaltsort ihres Aussenministers aus Sicherheitsgründen nicht preisgeben.

Wie gefährlich die Lage in dem Land ist, hat eben erst der Besuch von US-Verteidigungsminister James Mattis verdeutlicht: Nur kurz nachdem Mattis im September den Flughafen Kabul mit einem Helikopter verlassen hatte, schlugen dort Raketen ein.

(gux)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • xxlbmw am 24.10.2017 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gugus

    Wenns nur das wäre was photoshopt wurde

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  • Lukas M. am 24.10.2017 13:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finde den Fehler

    Ich glaube, dass dieses Spiel, "finde den Fehler", noch sehr viel öfter gespielt werden sollte. Und zwar nicht nur bei veröffentlichten Fotos.

  • dani87 am 24.10.2017 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ist ja klar

    nichts ist so wie es die USA darstellen

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hellebarde am 24.10.2017 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Fernsehen ist nur Unterhaltung.

    Wie ein silberner Benz, der in der Sonne glänzt. Ist alles nur Geklaut, erstunken und gelogen. Wenn man sich Wissen aneignen will. Weil wissen ist Macht, so nehme Bücher oder Internet mit bedacht.

  • Birnenkuchen am 24.10.2017 18:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeigt Trumpels Unfähigkeit

    Seine Truppe (Staab usw.), die er ausgewählt hat, denkt genau so krass genial wie er: Auf dem Niveau einer Orange. Wenn seine Leute solche Fehler durch Nichtdenken (-können) begehen, au Backe liebe Welt ...

  • Willy D. am 24.10.2017 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    UTC oder GMT, dass ist hier die Frage.

    Die Verwendung der "Zulu-Zeit" ist mit Sicherheit weltweit eine normale Sache. In der Luft- und Seefahrt ohnehin. Diese Zeitangabe, heute heisst sie Universal Time Coordinated (UTC), früher, was ich persönlich viel "schöner" fand, Greenwich Mean Time (GMT) wird ab dem Null Grad Meridian (Längengrad) gemessen. Dieser Meridian, er wurde vor Zeiten so festgelegt, befindet sich beim Königlichen Observatorium Greenwich, östlich von London. Während der Sommerzeit beträgt der Unterschied zur Mittel-Europäischen Sommer-Zeit (MESZ) 2 Stunden, im Winter (MEZ) 1 Stunde.

    • Pastor Luzifer am 25.10.2017 09:29 Report Diesen Beitrag melden

      UTC / GMT

      Nein Willy, das ist hier definitiv nicht die Frage.

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  • Stefan Meier am 24.10.2017 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    Spätestens.....

    Spätestens seit dem 9/11 ist in den USA so ziemlich alles möglich..........auch wenn es nicht wahr sein sollte.....

  • e.g. am 24.10.2017 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    ist nie was es scheint

    Ich warte auf den Tag wo sich die USA um ihre eigenen Missstände kümmert, davon gibts ja einige. Ihre sogenannten "Friedensevangelien" im Ausland einstellt. Es geht ja doch immer nur um die Ausbeutung und Unterwerfung unter ihre Dogmen.