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Attentat auf US-Abgeordnete
08. November 2012 22:02; Akt: 08.11.2012 22:02 Print
Tucson-Schütze nicht zum Tode verurteilt
Der Attentäter, der die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords schwer verletzte und sechs weitere Menschen tötete, muss lebenslang ins Gefängnis. Nur dank einem Geständnis entging er der Todesstrafe.
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Knapp zwei Jahre nach dem Attentat auf die damalige US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords ist der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Strafe ist nach der Entscheidung des Bundesgerichtes in Arizona vom Donnerstag nicht zur Bewährung ausgesetzt.
Bildstrecken Politische Attentate in den USAJared Lee Loughner hatte im Januar 2011 bei einer Veranstaltung in Tucson im US-Bundesstaat Arizona ein Massaker mit sechs Toten und zwölf Verletzten angerichtet. Giffords schoss er aus nächster Nähe in den Kopf. Die damalige demokratische Kongressabgeordnete überlebte mit schweren Verletzungen.
Loughner werde «nie mehr die Möglichkeit haben, eine Waffe anzufassen», sagte Richter Larry Burns nach Angaben von US-Medien bei der Verkündung des Strafmasses am Donnerstag. Der 24-jährige Täter hatte sich im August schuldig bekannt, um einer Verurteilung zum Tode zu entgehen.
Siebenmal lebenslänglich
Richter Burns verurteilte den Attentäter nun zu insgesamt sieben Mal lebenslänglich. Dies stehe für jedes einzelne Todesopfer sowie den versuchten Mord an Giffords, sagte er. Burns betonte die Schuldfähigkeit des Attentäters: «Die Beweise zeigen klar, dass Sie trotz Ihrer Geisteskrankheit wussten, was Sie taten».
Loughner zeigte sich ungerührt, als ihn mehrere Verwandte im Gerichtssaal auf die Tat ansprachen. Auf die Frage des Richters, ob er auf eine Äusserung verzichten wolle, antwortete er: «Yes, Sir.» Dann schwieg Loughner für den Rest der Sitzung.
Emotionale Ansprache
Anfang des Jahres hatte Giffords ihr Mandat im Repräsentantenhaus niedergelegt, um ihren Heilungsprozess zu begünstigen. Giffords wurde am Donnerstag im Gerichtssaal von ihrem Ehemann, dem Astronauten Mark Kelly, begleitet.
Kelly berichtete dabei auch über das Leiden seiner Frau. «Jeder Tag ist ein andauernder Kampf, die Dinge zu erledigen, die sie einst so gut konnte», sagte er und fügte an Loughner gerichtet hinzu: «Gabby würde ihr eigenes Leben gegen eines jener Leben eintauschen, die Sie an diesem Tag genommen haben.»
Kelly nutzte die Gelegenheit auch, das von der Verfassung garantierte Recht auf Waffenbesitz in den USA zu kritisieren. Die Politik gehe einer Auseinandersetzung über das Thema ständig aus dem Weg, statt das offensichtliche Problem anzupacken.
(pre/dapd)
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Endlich!
Nach beinahe zwei Jahren konnten die Opfer Loughner in die Augen schauen und ihm sagen, was er ihnen angetan hat. Vielleicht können sie Frieden finden und diese Tragödie abschliessen. Gabrielle Giffords war eine begnadete, freundliche Politikerin, die parteiübergreifend gearbeitet hat. Sie fehlt schmerzlich im Kongress. Aber sie arbeitet hart an ihrer Genesung. Sie hat sehr Mühe beim Sprechen, Gehen und ihr rechter Arm ist teilweise gelähmt. Ihr Intellekt ist jedoch intakt!! Ich durfte sie im Sommer persönlich kennenlernen. Wow! Eine aufgestellte, liebenswerte, warmherzige Frau. Go Gabby, go!
Für die Teaparty und Co. Ein voller
Erfolg. Damit ist eine weitere Demokratin aus dem Rennen. Es ist dort ähnlich wie bei uns mit den Plakaten einer gewissen Partei (Teaparty = Buurezmorge)! Und die Hintermänner sind jeweils schuldlos.