Colorado und New Mexico

11. Juni 2012 05:50; Akt: 11.06.2012 15:35 Print

Hunderte wegen Buschfeuern evakuiert

In den US-Bundesstaaten Colorado und New Mexico kämpfen die Behörden gegen heftige Buschfeuer. Gebäude wurden zerstört, Menschen von den Flammen vertrieben.

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In New Mexico vertreiben Flammen hunderte Bewohner.

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Im westlichen US-Bundesstaat Colorado haben Waldbrände Tausende Hektar Land vernichtet. Mindestens 18 Häuser wurden in der Gegend von Denver beschädigt oder zerstört, Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Rund 250 Feuerwehrleute versuchten zunächst vergeblich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wie die Polizei im County Larimer am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Ein Mensch wurde vermisst.

Das Buschfeuer sei am Samstag nahe Fort Collins etwa hundert Kilometer nordwestlich von Denver ausgebrochen, erklärte die Polizei. Seither wurden mehr als 5600 Hektar Land verwüstet.

Wind wird zum Problem

Insgesamt wurden bis Sonntagabend rund 2600 Evakuierungsanordnungen versandt. Mehrere Notunterkünfte wurden für die Evakuierten eingerichtet. Für Bauern wurde eine Farm zur Verfügung gestellt, in der sie ihr Vieh unterbringen konnten.

Die Feuerwehr befürchtete, dass aufkommender Wind die Löscharbeiten behindern könnte. Möglicherweise würde aber der Wind am Montag abflauen, hiess es.

Die Ursache für den Ausbruch des Grossbrandes war zunächst unklar. Laut dem Sheriff von Larimer könnte ein Blitz das Feuer verursacht haben. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

In der Gebirgsregion Ruidoso im Bundesstaat New Mexico wütete ein weiteres Buschfeuer. Hier stand eine Fläche 65 Quadratkilometern in Brand.


(Szene in New Mexico. Video: YouTube/Wendellwx)

(sda)