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Bachmann bizarr
01. Dezember 2011 16:19; Akt: 02.12.2011 09:10 Print
«Ich würde die Botschaft im Iran schliessen»
Beinahe kein Tag vergeht ohne eine neue Peinlichkeit aus den Mündern der republikanischen Präsidentschaftsanwärter. Dieses Mal hat sich Michele Bachmann aber selbst übertroffen.
Nach dem Sturm iranischer Demonstranten auf die britische Botschaft in Teheran hat sich die Bewerberin um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner, Michele Bachmann, eine überraschende Strafmassnahme ausgedacht: Sie möchte die US-Botschaft in Teheran schliessen. Dumm nur, dass die USA seit 1980 keine Botschaft mehr in Teheran haben.
Bildstrecken Demonstranten stürmen britische Botschaft (29.11.2011)Wörtlich sagte Bachmann laut der «Huffington Post»: «Das (die Schliessung der Botschaft im Iran) ist genau das, was ich tun würde, wenn ich Präsidentin wäre. Wir würden keine Botschaft mehr in Teheran haben. Ich würde dies nicht erlauben.»
Die unbedachten Worte kamen der Politikerin bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa über die Lippen. Ihr Sprecher versuchte umgehend zu korrigieren. Die Worte seien aus dem Zusammenhang gesagt worden. Natürlich wisse Michele Bachmann, dass die USA dort diplomatisch nicht mehr vertreten sind. Sie habe lediglich das britische Vorgehen unterstützt, die Botschaft im Iran zu schliessen.
Sturm auf die US-Botschaft 1979
1979 war die US-Botschaft im Iran von militanten Studenten gestürmt und 52 Diplomaten mehr als 440 Tage als Geiseln gehalten worden. Beide Länder unterhalten seitdem keine offiziellen Beziehungen, die konsularischen und diplomatischen Interessen der USA in Teheran werden von der Schweiz wahrgenommen.
Bachmann sitzt als Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus und führt dort innerhalb der Republikaner-Fraktion die erzkonservative Tea- Party-Bewegung an. Im Juni hatte sie ihre Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei den Wahlen im November 2012 gestartet.
Nach einem Höhenflug im Sommer lag sie in den Umfragen zuletzt mit nur noch rund fünf Prozent am unteren Ende des Bewerberfeldes. Bachmann sorgte immer wieder mit ungewöhnlichen aussenpolitischen Ansichten für Aufsehen. Mitte November etwa warnte sie vor einem «weltweiten Atomkrieg gegen Israel».
(aeg/sda)
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Alle 60 Kommentare

























Iran
Mit dem Iran sollte man lieber nichts zuzun haben.
Zuviel für Rüstung, zuwenig für Bildung
LOL, die US-Botschaft im Iran schliessen, wenn es gar keine gibt :-) Das ist wieder mal typisch Amis hehe... :-)
Dummer Artikel
Dieser Artikel vermittelt ja fast den Eindruck, dass diese Kandidatin eine Chance hat, was komplett falsch ist. Man beachte mal die Umfragewerte von Bachmann. Paradoxerweise gibt es hier auch Leute die es sich anmassen die Intelligenz der US Wähler in Frage zu stellen, und gleichzeitig alles über US Politik zu wissen glauben nach dem sie ein paar Bildchen in der Regenbogenpresse angeschaut haben. Ich bin übrigens erstaunt, dass Ron Paul in der Schweiz Anklang findet, wo er doch jegliche Staatliche Sozialhilfe abschaffen will, die die Schweizer immer für nötig halten.
Titanus
Was hat der Iran für schöne Frauen?? Man sieht sie ja nicht unter dem schwarzen Zeug.