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Steuerstreit
05. Dezember 2012 07:28; Akt: 05.12.2012 09:00 Print
Berlin will Abkommen nicht nachbessern
Die deutsche Regierung macht sich weiterhin für das Steuerabkommen mit der Schweiz stark. Am Widerstand der Länder übt das Bundesfinanzministerium scharfe Kritik.
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Die deutsche Regierung sieht keine Möglichkeiten, das Steuerabkommen mit der Schweiz nachzubessern. «Das klare Statement seitens der Schweiz kennen Sie: ‹Dieser Vertrag oder keiner› - ‹zu Gesprächen gehören immer zwei›», sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter, der «Rheinischen Post».
«Ich setze mich für das Abkommen ein, wie es auf dem Tisch liegt, weil ich von diesem Abkommen überzeugt bin», wird Kampeter in der Mittwochausgabe des Blattes zitiert.
Der CDU-Politiker übte scharfe Kritik am Widerstand der Länder, insbesondere Nordrhein-Westfalens, gegen den Vertrag. «Wer Nein zu dem Abkommen sagt, schlägt mit offenen Augen die Möglichkeit aus, mit unzweifelhaft rechtsstaatlichen Mitteln fair und gleichmässig Steuern zu erheben, und zwar erhebliche Summen für die Vergangenheit und für die Zukunft», sagte Kampeter.
(sda)
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Unzuverlässige Verhandlungspartner
Dann lasst das Abkommen sausen! Wenn die Deutschen das Abkommen zu einem innenpolitischen Machtspiel machen, bitte. Ist nicht mehr unser Problem. Die Deutschen zeigen immer mehr ihr wahres Gesicht. Auch der Fluglärmvertrag soll plötzlich nicht mehr gelten? Solche unzuverlässigen Vertragspartner gehören eher in die Ecke der Entwicklungsländer als in einen zivilisierten Staat, welcher auch respektvoll mit den Gesetzen anderer Staaten umgeht.