Italien wählt

02. Dezember 2012 21:39; Akt: 03.12.2012 06:56 Print

Bersani soll Mitte-Links-Bündnis zum Erfolg führen

Im Frühjahr 2013 wählt Italien ein neus Parlament. Pier Luigi Bersani, der Vorsitzende der Demokratischen Partei, könnte dann zum Nachfolger von Regierungschef Mario Monti gewählt werden.

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Konnte sich gegen seinen Konkurrenten durchsetzen: Pier Luigi Bersani (l.) zusammen mit Matteo Renzi, dem Bürgermeister von Florenz, im Studio von Rai 1. (Bild: AFP)

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In Italien ist der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Pier Luigi Bersani, zum Spitzenkandidaten des Mitte-Links-Bündnisses für die Parlamentswahl im Frühjahr 2013 gewählt worden. Der 61-Jährige setzte sich am Sonntag wie erwartet in einer Stichwahl gegen den Bürgermeister von Florenz, Matteo Renzi, durch.

Ersten Erhebungen zufolge erhielt Bersani 61,5 Prozent der Stimmen, Renzi 38,5 Prozent. Das Mitte-Links-Bündnis ist in den Umfragen für die Parlamentswahl aktuell stärkste Kraft. Bersani könnte damit Nachfolger des derzeitigen Regierungschefs Mario Monti werden.

Wer für das rechte Lager in die Wahl ziehen wird, ist noch offen. Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi hatte sich wiederholt widersprüchlich zu seiner politischen Zukunft geäussert.

Berlusconi-Comeback mit neuer Partei?

Der 76-jährige war Ende Oktober zu vier Jahren Haft wegen Steuerbetrugs verurteilt worden. Es gibt auch Spekulationen, Berlusconi könne sich von seiner Partei PDL lossagen und ein Comeback über eine andere, womöglich neue Partei versuchen.

Europas drittgrösste Volkswirtschaft ist hoch verschuldet und wird als Kandidat für den Euro-Rettungsschirm gehandelt. An den Finanzmärkten war in den vergangenen Monaten die Arbeit Montis gewürdigt worden, der unter anderem Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen und Arbeitsmarktreformen angeschoben hat. Im Volk gibt es aber grossen Unmut über diese Politik.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roli A. am 02.12.2012 22:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am Schluss muss es Berlusconi wieder riechten

    Unmut ist gerechtfertigt ist doch die Arbeitslosigkeit seit Monti in einem Jahr auf 11.4 % gestiegen, nachdem Berlusconi diese von 12.5 % auf 7.8 % runter gebracht hatte. Bersani hat keinen Leistungsausweis um Italien wieder auf Kurs zu bringen.

  • Bersani For Italy am 02.12.2012 23:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit Bersani gegen das Berlusconi Gespenst.

    Bersani ist der richtige. Schade dass die Redaktion ein solch schlechtes Bild gewählt hat.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bersani For Italy am 02.12.2012 23:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit Bersani gegen das Berlusconi Gespenst.

    Bersani ist der richtige. Schade dass die Redaktion ein solch schlechtes Bild gewählt hat.

  • Roli A. am 02.12.2012 22:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am Schluss muss es Berlusconi wieder riechten

    Unmut ist gerechtfertigt ist doch die Arbeitslosigkeit seit Monti in einem Jahr auf 11.4 % gestiegen, nachdem Berlusconi diese von 12.5 % auf 7.8 % runter gebracht hatte. Bersani hat keinen Leistungsausweis um Italien wieder auf Kurs zu bringen.