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Überschwemmungen drohen
09. Dezember 2012 07:51; Akt: 09.12.2012 09:35 Print
Bopha kehrt auf die Philippinen zurück
Die Philippinen sind erneut vom Sturm «Bopha» heimgesucht worden. Im Norden des Landes kam es zu heftigen Regenfällen. Die Behörden rechneten mit Überschwemmungen.
Der Sturm Bopha, der als Taifun hunderte Menschen im Süden der Philippinen getötet hat, ist in das Land zurückgekehrt. Der Tropensturm wütete am Sonntag im Norden des Landes und brachte heftigen Regen.
Video
Bereits über 200 Tote durch Taifun Bopha
«Wir erwarten, dass tief liegende Gebiete erneut überschwemmt werden», sagte Zivilschutzchef Benito Ramos. Es müsse auch mit Springfluten und Erdrutschen gerechnet werden. Die Rettungskräfte seien bereits in der Region und die Bevölkerung vorgewarnt.
Mindestens 548 Tote
«Bopha» hatte am Dienstag vor allem auf der südlichen Insel Mindanao schwere Zerstörungen angerichtet. Nach offiziellen Angaben kamen dabei mindestens 548 Menschen ums Leben.
Laut der Behörde für Katastrophenschutz wurden noch 827 Menschen vermisst. Fast 180'000 Menschen hielten sich noch immer in überfüllten Notunterkünften auf. Ramos sagte, die hohe Opferzahl durch «Bopha» im Süden habe die Bewohner des Nordens wachsamer gemacht.
Plünderungen auf Mindanao
Im Osten von Mindanao hatten inzwischen verzweifelte Überlebende des Taifuns «Bopha» Lebensmittelmärkte und andere Geschäfte geplündert. Die Plünderungen fanden im Küstenort Cateel statt, der beim ersten Durchzug von «Bopha» besonders getroffen wurde.
Die Lebensmittelhilfen hätten sich derart verzögert, dass die Anwohner auf der Suche nach Nahrung in jedes Haus eindrangen, das der Sturm übrig liess, sagte am Samstag ein Behördenmitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP.
In Cateel und umliegenden Küstenorten wurden nach Behördenangaben 97 Prozent aller Gebäude zerstört oder abgedeckt. Infolge von Erdrutschen seien rund 150'000 Menschen mindestens drei Tage isoliert worden. Am Donnerstag erreichte ein Marine-Schiff mit 31 Tonnen Hilfsmaterial an Bord die Stadt Baganga, rund 40 Kilometer südlich von Cateel.
(sda)
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Alle 6 Kommentare

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Film von Cateel.
Leider sind diese Bilder wie oben gezeigt noch harmlos. In gewissen Regionen steht kein Stein mehr auf dem anderen. Sucht mal nach dem Video bei Youtube "Typhoon Pablo Aftermath" von "Sammy Grado". Da sieht man noch mehr Zerstörung, direkt aus Cateel
Wir haben unsere Hilfe angeboten
Sind zur Zeit in der Region. Es ist so schrecklich, einfach unglaublich was sich hier abspielt. Wir sind auf einer Asienreise für 1Monat auf den Philippinen. Nun sind wir aufgefordert worden zu helfen. Habe ärztliche Erfahrung. Es ist wie in einen Horrorfilm. Viele suchen auch ihre Familien Angehörigen. Die Philippinen sind ein sehr schönes Land unheimlich schönen Stränden usw. Aber es ist leider ein Anblick des grauens. Ganze Landstriche sind davon betroffen.
Das sind keine "Plünderungen"
Wen verzweifelte Überlebende des Taifuns «Bopha» in Lebensmittelmärkte und andere Geschäften Lebensmittel suchen um zu Überleben, sollte dass nicht negativ bewertet werden. Es sollte ein Menschenrechtsgesetz geben das solche Überlebensaktionen gutheisst. Ich denke wir alle würden gleich handel wenn wir in dieser Lebensbedrohenden Situation wären. Oder nicht?
Und ich sage Ihnen jetzt
wie die Realität genau aussieht! Ich habe jahrelang in den Philippinen gelebt und etliche Taifune wie auch Erdbeben und Vulkanausbrücher erlebt! Kommt ein starker Taifun werde, vor allem Leute in Küstennähe, aufgefordert ihre Häuser zu verlassen. Tun sie es kommen bereits die Plünderer, tun sie es nicht spielen sie mit ihrem Leben! Viele verlassen die Häuser wegen diesen Plünderer nicht und genau deswegen gibt es immer so viele Opfer.
Notmassnahme
BRAVO. So ist es!! Es lässt sich gut schimpfen wenn man im Ueberfluss lebt.
Urlaub
Oh,oh... ich werde am 16.12.2012 das erste mal auf die Philippinen fliegen - hoffentlich geht alles glatt...!!!