Nach Amoklauf

14. Dezember 2012 21:54; Akt: 15.12.2012 08:22 Print

Der Präsident weint

US-Präsident Barack Obama kämpft nach dem Massaker von Newtown mit den Tränen. Er verurteilt die Bluttat aufs Schärfste und kündigt Konsequenzen an.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sichtlich erschüttert hat US-Präsident Barack Obama nach der Bluttat von Connecticut die «heimtückische Tat» verurteilt. Wiederholt kämpfte er mit den Tränen und musste innehalten, als er am Freitagnachmittag (Ortszeit) im Weissen Haus ans Mikrofon trat.

Das Land mache derartige Tragödien zu häufig durch, sagte Obama zum Blutbad an Kindern und Lehrern an der Grundschule in Newtown. Er reagiere nicht nur als Präsident, sondern auch als Vater, so der Präsident, der zwei Töchter hat.

Er fühle überwältigende Trauer: «Unsere Herzen sind gebrochen.» Als Konsequenz aus dem Amoklauf, bei dem nach Medienberichten 27 Menschen getötet wurden, forderte Obama «bedeutsame Schritte»: «Wir müssen zusammenkommen..., jenseits von politischen Erwägungen.» Der Gefühlsausbruch des Präsidenten ist einzigartig.


(Video: YouTube/Whitehouse)

(aeg/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • TLG am 15.12.2012 09:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    System ist mitschuldig

    Genau Mr. President verschärft endlich das Waffengesetz!

    einklappen einklappen
  • B. Ipvier am 15.12.2012 01:14 Report Diesen Beitrag melden

    Waffen

    Was mindestens ebenso schrecklich ist wie diese Tat, ist die Tatsache, dass die USA wohl einmal mehr nichts daraus lernen werden. Stattdessen wird weiter jegliches Recht auf den freien Waffenbesitz verteidigt und die NRA wird weiterhin propagieren, dass das Land sicherer wird, je mehr Waffen im Umlauf sind. Trotzdem hoffe ich fest darauf, dass der Sinneswandel bezüglich Waffenbesitz in Amerika endlich einmal beginnt und das Gesetz diesbezüglich massiv verschärft wird!

  • V.w am 14.12.2012 23:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Kann mich euch in allen punkten nur anschliessen. Auch was obama betrifft.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pit Rorschach am 17.12.2012 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ich weine auch

    Ich weine auch. Um all die Kinder die durch Obamas Soldaten umgekommen sind!

  • thomas am 16.12.2012 17:41 Report Diesen Beitrag melden

    das umdenken der amis

    sieht wohl so aus, dass jeder lehrer und jedes kind nun auch eine waffe bekommen.

  • Markus Imhof am 16.12.2012 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Die Bevölkerung ist nun gefragt.

    Obama ist politisch chancenlos gegen die mächtige Waffenlobby in Amerika. Nur die amerikanische Bevölkerung kann hier etwas ausrichten. Nur die Öffentlichkeit kann genügend Druck ausüben um die Lobby in die Knie zu zwingen. Nun ist definitiv die Bevölkerung gefragt. Die Bevölkerung ist betroffen, denn auf die Menschen auf der Strasse wird geschossen und diese werden getötet. Nur die breite, amerikanische Öffentlichkeit kann die Waffenlobby in die Schranken weisen, eine Lobby die nun tatsächlich die perverse Meinung vertritt, dass nur durch mehr Waffen das Massaker in Newtown hätte verhindert werden können. Wollen diese kranken Typen für mehr Profit tatsächlich nun Lehrer und Schulkinder mit Waffen ausrüsten?

  • Pit Rorschach am 16.12.2012 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Obama weint....

    Obama weint - aber nur, wenn es um die Kinder der USA geht. Wieviele Kinder gehen auf sein Konto in Afghanistan, dem Irak, Somalie? Und - weint er dann auch?

  • Mike Cadell am 16.12.2012 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Ob Obama auch weinte?

    Als die Mexikaner durch Waffen starben, die durch seinen DOJ Eric Holder im Rahmen von Fast and Furious an die Mexikanischen Drogengangs geliefert wurden. Alles nur Show.