Newtown

14. Dezember 2012 17:38; Akt: 17.12.2012 07:10 Print

Amokläufer tötet 20 Kinder in den USA

Bei einem Amoklauf an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut sind 27 Menschen getötet worden. Unter den Toten sind 20 Kinder. Zur Zeit herrscht massive Konfusion um die Identität des Täters.

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Die britische «Sun» berichtet am Dienstag, 18. Dezember 2012, über den fensterlosen, bunkerähnlichen Raum, in dem Adam Lanza im Haus seiner Mutter gelebt hat. Der Täter auf einem undatierten Bild aus einem Jahrbuch der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut. Ryan Kraft war vor rund zehn Jahren der Babysitter von Adam Lanza. Dessen Mutter Nancy Lanza hatte den damals 14- oder 15-Jährigen vor ihrem Sohn gewarnt: «Kehre ihm bloss nie den Rücken zu.» Dieses Bild von Adam Lanza wurde von den Strafverfolgungsbehörden veröffentlicht und von NBC News verbreitet. US-Präsident Barack Obama spricht am 16. Dezember 2012 an einer Gedenkfeier für die Opfer der Sandy-Hook-Schule den Trauernden sein Beileid aus. In seiner Rede zeigt er sich auch selbstkritisch: Die USA hätten ihre Kinder nicht ausreichend geschützt und das müsste sich nun ändern, erklärte Obama. Vor seiner Rede hat Obama die Angehörigen der 26 Todesopfer (insgesamt 27, Adam Lanzas Mutter eingerechnet) getroffen und lange mit ihnen gesprochen. Es herrscht eine bedrückende Stimmung im Saal, die Trauer um die 27 Opfer ist allgegenwärtig. Überall versuchen sich die Menschen gegenseitig Trost zu spenden. Die US-Flagge vor der Sandy-Hook-Grundschule weht wie alle Flaggen im Land auf Halbmast. Die Einwohner von Newtown warten auf den Präsidenten. Alle wollen bei der Gedenkfeier dabei sein. Decken vom Roten Kreuz helfen gegen das nasskalte Wetter. Tagelang wird in Newtown um die Opfer des Amoklaufs getrauert. Die Betroffenheit ist grenzenlos. Die Mutter des Täters, Nancy Lanza, war das erste Opfer. Sie soll eine Waffennärrin gewesen sein. Waffen waren ihr Hobby, sagte ein Bekannter. Das Bild ist zur Ikone des Dramas geworden und auf zahlreichen Zeitungs- und Onlinefronten auf der ganzen Welt erschienen. Es zeigt Jillian Soto, die per Telefon über den Tod ihrer Schwester Victoria Soto informiert wird. Die 27-jährige Victoria Soto war Lehrerin an der Sandy Hook-Grundschule. Sie hat sich heldenhaft zwischen den Täter und ihre Schüler gestellt. Sie starb im Kugelhagel. Der Amokläufer Adam Lanza mit Kameraden aus dem Techclub, einer Vereinigung technikinteressierter Schüler. Das Foto stammt aus einem Jahrbuch der Newtown Highschool. Der 20-Jährige erschoss am 14. Dezember 2012 erst seine Mutter zu Hause und danach in der Schule 20 Kinder und 6 Erwachsene. Danach tötete er sich selbst. An Mahnwachen gedenken schockierte Amerikaner der Opfer, wie hier am New Yorker Times Square. Die Kirche Saint Rose of Lima in Newtown kann nicht alle Teilnehmer einer Mahnwache fassen, einige Trauernde müssen draussen bleiben. In Hoboken, New Jersey, berichten Reporter von einem zweiten Tatort. In Hoboken lebt der ältere Bruder des Täters, der erst selbst als Todesschütze bezeichnet worden war. Ryan Lanza wurde von der Polizei zur Befragung abgeführt. US-Präsident Barack Obama wandte sich noch am selben Tag aus dem Weissen Haus an die Angehörigen der Opfer. Der Präsident, der selber zwei Töchter hat, musste sich immer wieder eine Träne aus dem Auge wischen, als er sagte: «Unsere Herzen sind gebrochen.» Dannel P. Malloy (r.), der Gouverneur von Connecticut, besucht den Tatort. In der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown, US-Stadt Connecticut, hat am 14. Dezember 2012 ein bewaffneter Mann das Feuer auf Schüler und Lehrer eröffnet Newtown ist eine Stadt im US-Bundesstaat Connecticut. Sie liegt rund 125 Kilometer nordöstlich von New York. Die Zahl der Toten war lange Zeit unklar. In ersten Meldungen hiess es noch, ein Mensch sei ums Leben gekommen. Erst viel später wurde das eigentliche Ausmass der Katastrophe bekannt. Laut CNN wurde die Leiche des Täters auf dem Schulgelände entdeckt. Der Mann soll gegen 9.40 Uhr die Schule betreten haben - eine halbe Stunde nach Schulbeginn. In den Aufzeichnungen des Notrufs hat ein Augenzeuge berichtet, dass sich der Schütze zusammen mit Kindern in einem Schulzimmer eingeschlossen habe. Er soll mit zwei bis vier Waffen bewaffnet gewesen sein. Polizeibeamte führen die Kinder weg vom Schulgelände. Ein Polizist rennt mit zwei Frauen und einem Mädchen weg von der Schule. Die Polizei hat eine Besammlungsstelle eingerichtet, wo Eltern und Kinder zusammengeführt werden. Eine Luftaufnahme von der Sandy Hook Elementary School in Newtown. Besorgte Eltern sprechen mit Polizeibeamten. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. Auch die Umgebung der Schule wird überwacht. Die Beamten sperren alles ab, was noch genauer untersucht werden muss- etwa dieses parkierte Auto. Die Kinder stehen unter Schock, sie warten auf ihre Eltern. Glücklich diejenigen, die ihre Kinder in die Arme schliessen können.

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Die Debatte um das US-Waffenrecht ist nach der Trauerfeier in Newtown das Thema Nummer 1. Während demokratische Senatoren wie Präsident Barack Obama eine Verschärfung der Gesetze forderten, sprach sich ein republikanischer Abgeordneter für einen einfacheren Zugang zu Waffen aus.

Mehr Waffen hätten eine Bluttat wie in Newtown verhindern können, sagte Louie Gohmert am Sonntag in der Fernsehsendung «Fox News Sunday». «Alle Massenmorde mit mehr als drei Toten in der letzten Zeit fanden an Orten statt, wo Waffen verboten waren», sagte der republikanische Abgeordnete aus Texas. «Sie suchen sich diese Orte aus. Sie wissen, dass niemand bewaffnet sein wird.»

Der parteilose Senator Joe Lieberman und sein demokratischer Kollege Dick Durbin forderten in «Fox News Sunday» hingegen eine nationale Kommission zur Überprüfung des Waffenrechts.
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Am Montag sollten in Newtown die ersten Beisetzungen stattfinden, zuerst die von Noah Pozner. Seine Zwillingsschwester hat das Massaker überlebt. Er starb am siebten Tag von Chanukka, dem jüdischen Lichterfest. Noah war das jüngste der getöteten Kinder. Erst vor drei Wochen hatte er seinen sechsten Geburtstag gefeiert.
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Die Reaktionen auf Barack Obamas Besuch in Newtown sind natürlich positiv. «Es ist gut, dass der Präsident da war», sagt Nancy Elis. «Er ist ein Vater und er fühlt jetzt genau wie wir.» Die 66-Jährige hat selbst drei Kinder in Newtown grossgezogen - und auf die Grundschule geschickt. «Es hilft ein bisschen und gibt Trost, dass so viele Menschen an uns denken. Zumindest uns hilft es. Die Familien, die ein kleines Kind verloren haben, können sicher durch nichts Trost finden.»
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Noch einige Auszüge aus Obamas Rede: «Wir sind hier, um 20 wunderbare Kinder und sechs grossartige Erwachsene zu betrauern, die in einer Schule starben, die jede Schule in Amerika hätte sein können», rief Obama den Trauernden zu.

«Eure verletzten Herzen kann niemand heilen. Aber welche Hilfe wir auch immer geben können, um euer Los zu lindern, werden wir geben! Newtown, Du bist nicht allein.» Die Stadt habe sich vorbildlich verhalten. «Im Angesicht des unbeschreiblichen Bösen habt ihr aufeinander Acht gegeben.»
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Die 18-minütige Rede von US-Präsident Barack Obama bei der Trauerfeier von Newtown in voller Länge. (Quelle: CNN)
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Obama kündigte an, er werde seine ganze Macht einsetzen, damit sich solche Taten künftig nicht mehr wiederholen könnten. «Wir dürfen solche Ereignisse nicht als Routine hinnehmen», sagte der Präsident. «Diese Tragödien müssen enden, und um sie zu beenden, müssen wir uns ändern.» Obama rief zu strengeren Waffengesetzen auf. Er selbst werde sich in den kommenden Wochen dafür einsetzen, versprach der US-Präsident.
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Obama gab sich während seiner Rede auch selbstkritisch: Alle müssten sich fragen, ob sie genug für den Schutz der amerikanischen Kinder getan hätten, sagte er. Auch er selbst habe sich diese Frage gestellt und sei zu dem Schluss gekommen, dass das nicht der Fall sei. Die USA hätten ihre Kinder nicht ausreichend geschützt und das müsse sich ändern, erklärte Obama.
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Zum Schluss zählt Obama alle Namen der 26 Opfer des Amoklaufs auf. Die Anwesenden bedanken sich mit einem herzlichen Applaus bei ihrem Präsidenten.
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Obama verurteilt die Tat und sagt, dass die USA solche Attentate nicht als Routine hinnehmen kann. «Diese Massaker müssen enden, doch dafür müssen etwas ändern», so Obama. Die USA tue zu wenig, um solche Tragödien zu verhindern. Man müssen sich nun «schwierigen Fragen» stelllen.
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US-Präsident Barack Obama hat seine Rede an der Highschool von Newtown begonnen. Mit ruhiger und gefasster Stimme sprach er den Trauernden zunächst sein Mitgefühl aus. «Ihr seid in Eurer Trauer nicht allein. Auch unsere Herzen sind gebrochen. Ihr seid nicht allein», so Obama.
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Die okömenische Gedenkfeier in Newtown ist immer noch in Gang. US-Präsident Obama, der zuvor mit Eltern der Toten zusammengetroffen war, hat seine Rede noch nicht gehalten. Erst sprechen die Geistlichen verschiedenster Glaubensrichtungen. Die Veranstaltung findet nicht in der Grundschule statt, in der sich die Bluttat am Freitag ereignet hatte, sondern in einer nahe gelegenen Highschool.

Viele Menschen aus der Umgebung sind am Abend nach Newtown gekommen, um auf diese Weise Solidarität mit den Trauernden zu demonstrieren. An vielen Stellen der Kleinstadt nördlich von New York entzündeten Menschen Kerzen, legten Blumen und Spielzeug ab.
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Während die Trauerfeier in Newtown läuft, erhalten wir weitere Schreckensnachrichten: Auf dem überfüllten Parkplatz eines Einkaufszentrums in Südkalifornien hat ein Mann rund 50 Schüsse abgegeben. Augenzeugen berichteten, die Besucher der Fashion-Island-Mall in Newport Beach seien am Samstagnachmittag in Panik schreiend auseinandergelaufen und hätten in Geschäften und einem Kino Schutz gesucht. Der 42-jährige Verdächtige schoss in die Luft und auf den Boden. Schliesslich liess er seine Waffe fallen und konnte festgenommen werden. Der Mann habe keinen Widerstand geleistet, erklärte die Polizei am Sonntag. Er habe zuvor seine Waffe mehrfach nachgeladen.
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Der Präsident ist da, doch noch muss sich das Publikum auf seinen Auftritt gedulden. Zunächst hält Reverand Matt Crebbin eine Predigt.
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Ein Klaviersolo wird gespielt, vor dem Rednerpult des Präsidenten brennen 20 Kerzen in leeren Gläsern. Im Saal in Newtown herrscht bedrückende Stille.
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Der Amokläufer von Newtown, besuchte nach Erkenntnissen der US-Ermittler offenbar einen Schiessstand in der Gegend. Ginger Colburn, die Sprecherin der Behörde für Alkohol, Tabak und Schusswaffen (ATF), erklärte allerdings, noch sei nicht klar, ob Adam Lanza dort tatsächlich Schiessen geübt habe. Seine Mutter habe mehrfach Schiessstände in der Region besucht. Es sei nicht bekannt, ob sie ihren Sohn mitgebracht habe.
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Der Saal, in dem Präsident Obama seine Rede halten wird, ist bis zum letzten Platz gefüllt. Eine Standing Ovation erhalten die Polizisten von Newtown, als sie den Raum betreten. Der Präsident ist allerdings noch nicht auf der Bühen.
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In seiner Ansprache um 19 Uhr Ortszeit (1 Uhr MEZ) will Barack Obama nicht nur den Einwohnern Trost spenden, sondern dem ganzen Land. Das Weisse Haus teilte mit, Obama habe seine Rede mehrheitlich selbst verfass. Auf dem Flug nach Connecticut habe er den Text mit seinem Redenschreiber Cody Keenan überarbeitet. Für Obama ist es bereits die vierte Ansprache nach einem Amoklauf in seiner Amtszeit.
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US-Präsident Barack Obama ist in Newtown gelandet. Er will an einer überkonfessionellen Gedenkstunde teilnehmen.
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Adam Lanza, der Amokschütze von Newtown, wollte offenbar ein noch viel verheerenderes Blutbad anrichten. Es gebe Hinweise darauf, dass er noch mehr Menschen töten wollte, hiess es am Sonntag aus Ermittlerkreisen. So seien in der Grundschule mehrere Magazine mit jeweils 30 Schuss und Hunderte weitere Patronen gefunden worden, teilte Polizeisprecher Paul Vance. Zuvor hatten die Ermittler in der Schule bereits zwei Pistolen, eine Glock und eine Sig Sauer, sowie ein Gewehr vom Typ Bushmaster Kaliber .223 entdeckt. In dem Auto des Täters befand sich noch eine Schrotflinte.
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Die Polizei hat die Identität des Täters Adam Lanza offiziell bestätigt.
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Dieses Bild zeigt die Tragik des Massakers an der Sandy Hook-Grundschule in Newtown auf eindrückliche Weise. Das Foto war eines der ersten Bilder, das die Medien auf der ganzen Welt vom Amoklauf erreichte. Jetzt ist auch klar, wer die verzweifelte Frau auf dem Bild ist. Sie heisst Jillian Soto und ist die Schwester der 27-jährigen Lehrerin Victoria Soto (Bild unten), die sich zwischen den Killer und ihre Erstklässlern stellte. Sie starb im Kugelhagel. Jillian wird per Telefon über den Tod ihrer Schwester informiert.
Das Bild wurde zur Ikone und ist seit Freitag auf zahlreichen Zeitungs- und Onlinefronten auf der ganzen Welt erschienen.
20:59
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Unterdessen sind Details zur Evakuierung einer katholischen Kirche in Newtown ans Licht gekommen. Ein Sprecher der Saint Rose of Lima-Kirche sagte, dass es eine Bedrohung durch einen Anrufer gegeben habe. Die Schule, in der am Freitag sechs Erwachsene und 20 Kinder getötet worden waren, ist etwa einen guten Kilometer von der Kirche entfernt.«Die Kirche war zu diesem Zeitpunkt voll besetzt, wie eigentlich immer seit dem Amoklauf», sagte Kirchensprecher Brian Wallis. «Alle Gläubigen haben das Gotteshaus ruhig und mit grossen Verantwortungsbewusstsein geräumt. Ich kann jetzt beruhigt sagen, dass alle sicher zu Hause angekommen sind.»

Nach dem Amoklauf sei das ein neuer Schlag für die kleine Gemeinde. «Die Menschen haben eigentlich Heilung gesucht. Diese Bedrohung war wirklich das letzte, was sie jetzt noch gebraucht haben.» Wallis sagte, dass die Kirche am Sonntag nicht wieder geöffnet werde.

Die Polizei war kurz nach dem Drohanruf angerückt und hatte das Gelände gesperrt. Nach etwa einer halben Stunde zog das Sondereinsatzkommando wieder aus der Kirche ab, durchsuchte aber noch die umliegenden Gebäude. Spezialfahrzeuge der Staatspolizei standen auch nach einer Stunde noch auf dem Campus.
20:47
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Menschen in Newtown haben mit Gottesdiensten der Opfer der Bluttat gedacht. «Das war kein Werk Gottes. Das war die Tat eines verrückten Manns», sagte der Rabbiner Shaul Praver in der Gemeinde Adeth Israel. Am Sonntagabend wollte US-Präsident Barack Obama an einer überkonfessionellen Gedenkstunde teilnehmen. Seine Ankunft in Newtown wird in diesen Minuten erwartet.
20:08
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Die Rolle von Nancy Lanza, der Mutter des Amokläufers, bleibt genauso im Dunkeln wie das Motiv des Täters. Ist sie, die Adam als erste erschoss, die Schlüsselfigur im Drama von Newtown? Sie brachte ihrem Sohn Adam das Schiessen bei, ihr gehörten auch die Tatwaffen - Waffen waren ihr Hobby. Mehr lesen Sie hier.
20:01
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Video: Die Tante des Täters Adam Lanza beschreibt im Interview, wie sie ihn als «sehr, sehr gescheiten Jungen» erlebte. Im zweiten Teil des Video die Äusserungen des Gerichtsmediziner H. Wayne Carver. (YouTube/Telegraph)
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Unglaublich, wie viele Waffen dieser Mann im US-Staat Indiana hortete. Nachdem er mit einem Anschlag auf eine Grundschule gedroht hat, ist der 60-Jährige mit 47 Feuerwaffen festgenommen worden. Der Mann habe bereits am Freitag gedroht, seine Frau in Brand zu stecken und «so viele Menschen wie möglich» an einer nahe gelegenen Schule zu töten, teilte die Polizei am Sonntag mit. In seinem Haus hätten die Beamten 47 Schusswaffen und Munition im Wert von 100'000 Dollar gefunden. Gegen den Mann sei am Samstag Anklage wegen Bedrohung erhoben worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
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Eine katholische Kirche, in der gerade eine Messe gehalten wurde, wurde in Newtown nach einer Bombendrohung evakuiert.
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Debatte um das Waffenrecht wird hart geführt - teils mit etwas abstrusen Argumenten. So sagte Louis Gohmert am Sonntag in der Fernsehsendung «Fox News Sunday», dass mehr Waffen hätten eine Bluttat wie am Freitag in Newtown verhindern können. «Alle Massenmorde mit mehr als drei Toten in der letzten Zeit fanden an Orten statt, wo Waffen verboten waren», sagte der republikanische Abgeordnete aus Texas. «Sie suchen sich diese Orte aus. Sie wissen, dass niemand bewaffnet sein wird.» Wäre die Rektorin der Grundschule bewaffnet gewesen, hätte sie den Täter vielleicht früher stoppen können. «Ich wünschte, sie hätte ein M 4 (Gewehr) in ihrem Büro gehabt. Als sie die Schüsse hörte, hätte sie es herausholen und ihn erschiessen können», sagte Gohmert. Strengere Waffengesetze seien ein Schritt in die falsche Richtung. «Wo immer Waffen erlaubt sind (...) nimmt die Kriminalitätsrate ab», sagte der Abgeordnete.
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Amokschütze Adam Lanza, der an einer US-Schule 27 Personen erschossen hat, litt offenbar unter dem Asperger-Syndrom. Gerichtspsychiater Josef Sachs erklärt hier diese Autismus-Form und äussert sich zu den möglichen Gründen für das Massaker.
18:09
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In Washington wird nach der Tragödie in Newtown wieder über strengere Waffengesetze debattiert. Eine nationale Kommission solle das Waffenrecht überprüfen, forderte der parteilose Senator Joe Lieberman in der Fernsehsendung «Fox News Sunday». Der demokratische Senator Dick Durbin schloss sich der Forderung an. In der Sendung «Meet the Press» kündigte die demokratische Senatorin Dianne Feinstein an, sie werde ihren Plan für ein Verbot von militärischen Waffen wieder aufnehmen.
17:26
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Die Sprecherin der Behörde für Feuerwaffen, Ginger Colburn, sagte, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Täter einem Schützenverein angehört oder ein Schiesstraining erhalten habe.
17:24
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Der Täter Lanza hat sich offenbar erschossen, als Polizeibeamte die Grundschule betraten. Das sagte der Gouverneur von Connecticut, Dannel Malloy, am Sonntag in der Fernsehsendung «This Week». «Wir gehen davon aus, dass er in dem zweiten Klassenraum war, als er die Einsatzkräfte hörte und sich entschied, sich selbst zu töten.»
16:56
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Immer neue Details über den Amoklauf kommen ans Licht: So hat der Täter Adam Lanza mit einem halbautomatischen Gewehr getötet. Bei der Leiche des Täters wurde auch eine Glock 9 Millimeter und eine Sig Sauer gefunden, beides Pistolen. Einige der Opfer seien aus nächster Nähe erschossen und alle offenbar von mehr als einer Kugel getroffen worden, sagte Gerichtsmediziner H. Wayne Carver. Die Opfer hätten «verheerende Verletzungen» gehabt. So hat Adam mehrmals auf die kleinen Körper geschossen. Der Schütze habe eine spezielle Munition verwendet, die besonders grossen Schaden anrichte, teilten die Behörden mit. Die meisten Opfer waren weiblich. Alle getöteten Erwachsenen sind Frauen.
13:03
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Papst Benedikt XVI. hat den Opfern des Massakers in der Stadt Newtown im US-Staat Connecticut sein Mitgefühl ausgesprochen. Er sei zutiefst betroffen von der «sinnlosen Gewalt vom Freitag», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag vor englischsprechenden Pilgern auf dem Petersplatz in Rom. Er bete für diejenigen, die bei dem Blutbad Angehörige verloren hätten. Er hoffe, dass die Trauernden Trost finden, sagte Benedikt.
12:57
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Aus Ermittlerkreisen verlautete, der junge Mann habe am Asperger-Syndrom, einer leichten Form des Autismus', gelitten. Menschen mit dieser Krankheit haben Probleme im Umgang mit anderen Menschen, können aber gleichzeitig hochintelligent sein. Auch ein schwach ausgeprägtes Empfindungsvermögen, wie es bei Lanza beobachtet wurde, könne mit dem Asperger-Syndrom zusammenhängen, sagt die Psychologin Elizabeth Laugeson von der University of California in Los Angeles.
12:57
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«Er war sehr anders und sehr schüchtern und machte keine Anstrengung, mit irgendjemand zu interagieren», sagt Olivia De Vivo, eine ehemalige Mitschülerin Lanzas. Er habe immer eine Aktentasche getragen, seine Hemden seien bis ganz oben zugeknöpft gewesen. Zurückblickend habe es bei Lanza schon Anzeichen gegeben, dass er zu einer Tat wie dem Blutbad in Newtown in der Lage wäre. «Aber man kann nicht sagen, dass jeder schüchterne Mensch so etwas tun würde», meint De Vivo.
12:41
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«Wenn der Junge sich verbrannt hätte, hätte er das nicht bemerkt oder gespürt», sagt Richard Novia, ein ehemaliger Berater des Technik-Clubs der Newtown High School, an der Lanza einst Schüler war. Manchmal habe sich Lanza komplett aus seinen Aufgaben zurückgezogen, egal ob es darum ging, ein Buch zu lesen oder im Unterricht zu sitzen, sagt Novia.
11:32
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Nach udn anch kristallisiert sich heraus, wer der Amokläufer von Newtown war: Adam Lanza litt laut Ermittlern an einer Form von Autismus – und hatte kein Schmerzempfinden.
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Eines der Kinder, die in Adam Lanzas Kugelhagel ihr Leben verlor, ist die 6-jährige Emilie Parker. Sie ist das älteste von drei Töchtern. Vater Robbie Parker, ein Assistenz-Arzt im nahen Danbury Spital, hörte zuerst über die Nachrichten vom Vorfall in der Schule seiner Tochter. «Ich dachte zuerst es sei keine so grosse Sache», erzählt er. «Aufgrund der ersten Nachrichten deutete nichts auf diese grosse Tragik hin.»

Hätte Emilie das Massaker überlebt, hätte sie wohl als erste die anderen Kinder getröstet, glaubt ihr Vater: «Das war ihre Art.» Er sah seine Tochter zum letzten Mal am Morgen, bevor er zu Arbeit fuhr. Sie habe noch «ich liebe dich» zu ihm gesagt und er habe sie geküsst und sei dann zur Tür raus, erinnert er sich.

«Ich weiss nicht, wie ich damit fertig werde», sagt er. Seine Frau und er verstehen nicht, wie sie all das verdauen sollen.
09:52
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Noch konnten die Familien die Opfer nicht sehen. Die Identifizierung erfolgt via Fotografien. «Das macht es einfacher für die Familien. Später gibt es eine Zeit und einen Ort, um sein totes Kind persönlich zu betrauern», sagt Gerichtsmediziner Wayne.
09:47
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Vor der Schule wurde ein temporärer Autopsiesaal für Gerichtsmediziner Wayne und seine Kollegen eingerichtet. Wayne zufolge waren alle Opfer schwer verletzt worden. Die Opfer wiesen alle mehr als eine Schussverletzung auf. «Die sieben Leichen, die ich mir anschaute, hatten jeweils zwischen drei und elf Wunden.»
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Der Gerichtmediziner, Dr. H. Wayne, hat die schreckliche Aufgabe, die 27 Toten des Amoklaufes von Newtown zu untersuchen. Die Arbeit mit den Kinderleichen machen dem mann zusc ahffen. An einer Pressekonfernz wurde er von seinen Gefühlen überwältigt: «Ich mache dies bereits seit rund drei Jahrzehnten. Ich mag abgestumpfter sein als ein Durchschnittsbürger. Aber dies ist das Schlimmste, was ich jemals gesehen habe oder das meine Kollegen jemals gesehen haben.»
06:14
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Mit bewegenden Worten hat ein Vater seiner kleinen Tochter gedacht. Der 30-jährige Assistenzarzt Robbie Parker äusserte am Samstag in einem Medien-Interview die Hoffnung, dass der Tod der sechsjährigen Emilie und der 19 weiteren Opfer des Blutbads an der Sandy-Hook-Grundschule die Menschen «besser, mitfühlender und fürsorglicher» machen möge.

Die Familie des mutmasslichen Amokläufers schloss der gegen die Tränen kämpfende Parker ausdrücklich in seine Trauer um die Opfer mit ein: «Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese Erfahrung für Sie sein muss. Ich möchte, dass Sie wissen, dass, für unsere Familie gesprochen, unsere Liebe und Unterstützung auch Ihnen zuteil wird.»
05:40
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Die USA kommen nicht zur Ruhe: Im Staat Alabama hat ein Mann in einem Krankenhaus das Feuer eröffnet und drei Menschen verletzt. Ein Polizist erschoss den Täter am Samstagmorgen in einer Klinik in Birmingham. Polizeisprecher Johny Williams erklärte, der Notruf sei gegen 4 Uhr am Morgen eingegangen. Der Verdächtige habe im vierten Stock des Krankenhauses sofort auf die Beamten geschossen. Ein Polizist und zwei Mitarbeiter wurden verletzt. Ein Motiv für die Tat war nicht bekannt. Das Krankenhaus teilte mit, die Versorgung der Patienten sei nicht beeinträchtigt worden.

In einem Hotel in Las Vegas erschoss ein Mann unterdessen eine Frau und nahm sich dann das Leben. Zu dem Zwischenfall kam es am Freitagabend nach Polizeiangaben in der Nähe des Eingangs zum Hotel Excalibur. Die Frau arbeitete in dem Hotel. Die Ermittler erklärten, das Opfer und der Täter hätten sich möglicherweise gekannt. Weitere Verletzte gab es nicht.
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Nach Angaben aus Polizeikreisen wurde bei Adam Lanza kein Abschiedsbrief gefunden. Polizeisprecher Paul Vance betonte aber, dass Ermittler «sehr gute Beweise» gefunden hätten, die möglicherweise Aufschluss über das Motiv des Täters geben könnten. Noch wollte er dazu aber nicht Genaueres sagen. Die Polizei geht davon aus, dass Lanza vor vielen Jahren die Sandy-Hook-Grundschule besuchte. Sie hatte jedoch noch keine Erklärung, warum er am Freitag ausgerechnet dorthin fuhr.
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Der Schauspieler Jamie Foxx erklärt, Hollywood müsse einen Teil der Verantwortung für Gewalttaten wie die in Newtown übernehmen. Schauspieler könnten die Tatsache nicht ignorieren, dass Gewalt in Filmen Menschen beeinflussen könnte, sagte Foxx in einem Interview. Er warb für seinen neuen Film «Django Unchained», der von vielen Gewaltszenen geprägt ist. Regisseur Quentin Tarantino sagte dagegen, er wolle seine Filme nicht jedes Mal verteidigen müssen, wenn es zu einem Amoklauf komme. Solche Tragödien passierten, erklärte er. Verantwortlich seien die Täter.
4:25
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Hollywood reagiert auf das Massaker von Connecticut: Der Fernsehsender Fox will neue Episoden seiner Erfolgsserien am Sonntag nicht zeigen, die Premieren der Filme «Jack Reacher» und «Parental Guidance» wurden verschoben. Fox teilte mit, wegen des möglicherweise heiklen Inhalts würden die neuesten Folgen von «Family Guy» und «American Dad» vorerst nicht gesendet. Auch eine Wiederholung der «Cleveland Show» wurde gegen eine Wiederholung ausgetauscht.
3:02
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Einen Tag nach dem Amoklauf von Adam Lanza hat sich der Vater des Schützen an die Öffentlichkeit gewandt. Peter Lanza erklärte in einer Stellungnahme, die Familie trauere mit all jenen, die von dieser Tragödie betroffen seien. «Worte können nicht ausdrücken, wie traurig wir sind», erklärte Lanza. Alle Verwandten seien fassungslos und suchten nach Antworten.

In New Hampshire erklärten unterdessen die Angehörigen der getöteten Mutter des Schützen, sie trauerten mit den Menschen in Newtown und allen Amerikanern. Ein Sheriff in Kingston verlas eine Stellungnahme, in der es hiess, die gesamte Familie sei traumatisiert. Der Bruder der getöteten Nancy Lanza, der Onkel des Amokläufers, ist ein pensionierter Polizeichef.
02:28
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Richard Novia, Lehrer von Todesschütze Adam Lanza, hätte niemals gedacht, dass der 20-Jährige zur Bedrohung werden könnte. Der Nachrichtenagentur AP erzählte er, dass er sich Sorgen gemacht habe, dass Lanza zur Zielscheibe seiner Mitschüler werden könnte. Der Amokschütze habe eindeutig Probleme gehabt. Er konnte nach Beschreibung seines Lehrers anscheinend keinen seelischen oder körperlichen Schmerz fühlen. «Wenn der Junge sich verbrannt hätte, hätte er das nicht bemerkt oder gespürt», erzählte Novia, der bis 2008 für die Sicherheit in dem Schulbezirk von Newtown verantwortlich war. Er beschrieb den Jungen als klug, aber verängstigt und nervös, niemand sei ihm wirklich nahe gekommen.
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US-Präsident Barack Obama nimmt am Sonntag an einer Gedenkfeier für die Opfer des Massakers an der Grundschule in Newtown teil. Für Obama ist es bereits die vierte Reise zu einer Trauerfeier nach einem Amoklauf in seiner Amtszeit. Eigentlich wollte der Präsident am Mittwoch nach Maine reisen, um dort für seine Haushaltsplanung zu werben. Das Weisse Haus sagte den Termin wegen der Bluttat aber ab.
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Gerichtsmediziner Carver sagte an der Pressekonferenz auch, dass nach seiner Einschätzung alle Opfer an der Schule - acht Jungen, zwölf Mädchen sowie die sechs Frauen - mit einem Gewehr erschossen worden seien. Wie CNN berichtete, hatte Adam Lanza Zugang zu sechs verschiedenen Waffen. Drei wurden neben dem toten Amokschützen gefunden.
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Paul Vance von der Staatspolizei stellte ebenfalls klar, dass die Mutter keine Verbindung zur Schule gehabt habe. Bisher hatte es in Medienberichten geheissen, sie sei Lehrerin an der Schule gewesen. Nach dem Amoklauf nahm sich der Täter, der vor dem Amoklauf in der Schule seine Mutter erschossen hatte, selbst das Leben.
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Alle Opfer konnten identifiziert werden. An einer Pressekonferenz sprach Lt. Paul Vance von der Staatspolizei den Familienangehörigen der Opfer sein Beileid aus. An die Journalisten appellierte er: «Bitte respektiert die Privatsphäre der Angehörigen. Sie machen eine sehr schwere Zeit durch.»
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Die sechs von Adam Lanza getöteten Erwachsenen wiesen gemäss dem leitenden Gerichtsmediziner H. Wayne Carver allesamt «verheerende Verletzungen» auf. «Ich glaube, alle wurden mehr als einmal getroffen.» Die Direktorin der Schule kam offenbar ums Leben, als sie sich auf den Schützen stürzte.

Carver habe die Leichen von sieben Schülern obduziert. Sie hätten jeweils zwischen drei und elf Schusswunden erlitten. Es sei das Schlimmste, was er bisher in den mehr als 30 Jahren seiner Tätigkeit gesehen habe, sagte Carver.
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Nancy Lanza soll ihren Sohn Adam regelmässig zum Schiesstraining mitgenommen habe. Dies berichten Nachbarn lokalen Medien. Sie galt als Waffensammlerin und besass sechs Waffen zu Hause. Unter anderem eine Glock und eine Sig Sauer, sowie ein Gewehr vom Typ Bushmaster.
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Gemäss Augenzeugen soll Adam Lonza Bei dem Amoklauf ganz in Schwarz gekleidet gewesen sein und eine kugelsichere Weste getragen haben. Er habe sein Auto direkt vor der Eingangstür der Schule geparkt.
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Die sechs Erwachsenen, die Adam Lanza tötete, waren alle Frauen. Unter den 20 getöteten Kindern waren acht Jungen und zwölf Mädchen, alle im Alter von sechs und sieben Jahren.
22:11
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Das war die letzte Pressekonferenz von der Polizei für heute. Morgen wollen die Behörden weiter informieren. Die Untersuchung des Amoklaufs dürfte noch mindestens zwei Tage andauern.
21:58
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Über die Nacht hat ein Krisen-Center seine Türen geöffnet. Opfer und Familienangehörige können dort Hilfe beanspruchen und werden psychologisch unterstützt.
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Unter den Toten Erwachsenen ist neben der Schulrektorin Dawn Hochsprung auch die Schulpsychologin.
21:54
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Die Waffen wurden alle legal von der Mutter des Schützen erworben.
21:18
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Noch einmal inforiert die State-Police von Connecticut über die neusten Erkenntnisse zum Amoklauf. Die Ermittlungen laufen immer noch auf Hochtouren. Die meisten der getöteten Schüler waren Erstklässler. Alle wurden mit mehreren Schüssen umgebracht.
21:14
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Im US-Staat Oklahoma ist möglicherweise ein weiteres Schulmassaker vereitelt worden. Ein 18-Jähriger wollte offenbar am selben Tag, an dem ein Schütze an der Grundschule in Newtown in Connecticut 26 Menschen tötete, mit Pistolen und Bomben in seine Schule stürmen. Die Polizei nahm den Jugendlichen am frühen Freitagmorgen fest, nachdem sie am Donnerstagabend von den Plänen erfahren hatte.

Laut Polizeidokumenten versuchte der 18-Jährige, andere Schüler zu überreden, ihn bei seinem Plan zu unterstützen. Demnach wollte er Schüler in eine Aula locken, die Türen mit Ketten verschliessen und das Feuer eröffnen. Der Jugendliche habe gedroht, Mitschüler zu töten, die ihm nicht helfen wollten, berichtete die Zeitung «Tulsa World» unter Berufung auf Polizeikreise. Laut einem weiteren Zeitungsbericht wollte er Bomben an den Türen zur Detonation bringen, sobald die Polizei an den Tatort gekommen wäre.

Der 18-Jährige befindet sich in Gewahrsam, es wurde eine Kaution von einer Million Dollar verhängt.
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Wie CNN berichtet hatte Adam Lanza zugang zu sechs verschiedenen Waffen. Drei wurden neben dem toten Amokschützen gefunden.
19:03
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Wie der Sender NBC berichtet, hatte Adam Lanza die Schule bereits einen Tag vorher, also am Donnerstag, besucht. Dort soll er in einen Streit mit vier Lehrkräften verwickelt worden sein – drei davon sind nun tot. Die vierte Lehrerin, die einzige Überlebende der Auseinandersetzung mit dem 20-jährigen Amokläufer, war am Freitag nicht in der Schule. Zurzeit wird sie von der Polizei zu den Umständen des Streits befragt. Bis jetzt ist zum Inhalt des Konfikts nichts bekannt geworden. Die Zeugenaussagen des Lehrers könnten wichtige Hinweise zum Motiv der Bluttat liefern.
18:44
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Gemäss dem Nachrichtensender CNN, wollte sich Adam Lanza am Dienstag eine Waffe kaufen.
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Traurige Bilder erreichen uns zur Stunde: Die Leichen der toten Kinder werden vom Gelände der Sandy-Hook-Schule gebracht. Alle Opfer des Amoklaufs konnten identifiziert werden.
18:14
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Anders als zuerst vermutet, hatte nicht Schulrektorin Dawn Hochsprung dem Amok-Schützen die Türen zur Schule geöffnet. Der 20-jährige sei nicht freiwillig in die Schule hereingelassen worden. «Er hat seinen Eintritt in die Schule erzwungen», sagte Polizeisprecher Paul Vance. Nähere Angaben wollte er nicht machen.
17:26
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Zur Ablauf der Tat wurden neue Details bekannt. Aus Ermittlerkreisen wurde bekannt, dass Adam Lanza zwei Klassenzimmer und eröffnete das Feuer. In vielen anderen Klassenzimmern konnten die Lehrer die Türen versperren. Zusammen mit den Schülern kauerten sie in einer Ecke und warteten, bis keine Schüsse mehr zu hören waren. Schulangestellte seien durch die Gänge gerannt und hätten vor dem Schützen gewarnt.
17:08
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In den USA rätselt man über das Motiv des 20-jährigen Adam Lanza? Was hat ihn zu dieser grauenvollen Tat getrieben? Die Spurensuche am Tatort werde noch mindestens bis Sonntag andauern, sagte Polizeisprecher Paul Vance. Ob auch ein Abschiedsbrief oder eine andere Nachricht gefunden wurde, wollte Vance nicht sagen. Es seien aber wichtige Beweise entdeckt worden, die Aufschluss über die Beweggründe Lanzas geben könnten. Unter anderem wurden auch zwei Pistolen, eine Glock und eine Sig Sauer, sowie ein Gewehr vom Typ Bushmaster Kaliber 223 entdeckt.
17:05
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Viele Schüler mussten auf Anweisung der Polizei nach dem Amoklauf mit geschlossenen Augen das Schulhaus verlassen. Die Beamten wiesen die Kinder an, sich die Augen zuzuhalten und an den Händen zu nehmen, damit sie das Gräuel nicht sehen.
16:54
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Wie Theodore Varga, ein Leherer der Sandy-Hook-Grundschule, berichtete, konnte jeder im Gebäude über die Lautsprecheranlage erfahren, was während des Amoklaufs geschah. «Man konnte die Hysterie hören», schilderte Varga. «Wer auch immer die Lautsprecheranlage eingeschaltet hat, diese Person hat eine Menge Menschenleben gerettet.»
16:37
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Die Bibliothekarin der Schule, Maryann Jacob, konnte während der Schiesserei viele Kinder beschützen und in Sicherheit bringen.
16:37
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Alle Opfer konnten identifiziert werden. An einer Pressekonferenz sprach Lt. Paul Vance von der Staatspolizei den Familienangehörigen der Opfer sein Beileid aus. An die Journalisten appellierte er: «Bitte respektiert die Privatsphäre der Angehörigen. Sie machen eine sehr schwere Zeit durch.»
15:29
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Die Schulrektorin Dawn Hochsprung starb bei dem Amoklauf. Sie hatte dem Täter die während des Unterrichts eigentlich verschlossene Türe zur Schule geöffnet, da sie ihn als Sohn einer Mitarbeiterin der Schule erkannt hatte. Bevor der Schütze um sich schoss, habe sie geschrien und ihre Kollegen zu warnen versucht, schreiben US-Medien.
15:07
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Die Polizei hat eine Pressekonferenz angekündigt. 20 Minuten Online ist live dabei.
15:02
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Nach dem Massaker in einer Grundschule im US-Staat Connecticut haben Ermittler drei Schusswaffen in dem Gebäude gefunden. Das sagte ein Behördenvertreter am Samstag in Newtown. Den Angaben zufolge fand die Polizei zwei Pistolen, eine Glock und eine Sig Sauer. Überdies entdeckten sie ein Gewehr vom Typ Bushmaster Kaliber 223.
14:58
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Der britische Premierminister David Cameron erklärte, es sei herzzerreissend, wenn man an diejenigen denke, denen die Kinder geraubt wurden. Königin Elizabeth II. schrieb in einer Botschaft an US-Präsident Barack Obama, der «fürchterliche Verlust an Leben» erfülle sie mit Trauer. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte, er habe «mit tiefer Betroffenheit und Entsetzen» von der Tat gehört. Junge Leben voller Hoffnung seien zerstört worden. Im Namen der EU-Kommission spreche er den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid angesichts dieser Tragödie aus. Der französische Staatspräsident François Hollande erklärte, er sei entsetzt über die Tat. Weitere Kondolenz erhielt Obama unter anderem aus Australien, Russland, Japan und dem Irak.
14:57
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Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erschüttert über den Amoklauf mit 28 Toten in einer Grundschule im US-Staat Connecticut gezeigt. Den Angehörigen sprach sei in einer am Samstag verbreiteten Erklärung ihr Mitgefühl aus. «Die Nachrichten aus Newtown machen mich tieftraurig. Wieder einmal stehen wir voller Entsetzen vor einer Tat, die wir nicht begreifen können. Kurz vor Weihnachten hat sie unbeschreibliches Leid über viele Familien gebracht,» erklärte Merkel.
14:56
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Nach dem Massaker, das sich am Freitag in einer Schule im US-Bundesstaat Connecticut ereignete, hat Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf dem amerikanischen Volk kondoliert.
Widmer-Schlumpf habe «mit Trauer und Bestürzung» die traurige Nachricht von der Schiesserei in Newtown erfahren, hiess es am Samstag in einer Mitteilung des Eidg. Finanzdepartements (EFD). Im Namen des Schweizer Volkes und des Bundesrates drückte sie allen von dieser schrecklichen Tragödie Betroffenen ihr aufrichtiges Beileid aus. Sie habe den Familien der Opfern, dem amerikanischen Volk und Präsident Barack Obama ihr tiefes Mitgefühl ausgesprochen, hiess es in der Mitteilung weiter.
02:36
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Das Massaker in einer Grundschule in den USA hat auch im Ausland Trauer und Entsetzen ausgelöst. Der britische Premierminister David Cameron erklärte, es sei herzzerreissend, wenn man an diejenigen denke, denen die Kinder geraubt wurden. Königin Elizabeth II. schrieb in einer Botschaft an US-Präsident Barack Obama, der «fürchterliche Verlust an Leben» erfülle sie mit Trauer.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte, er habe «mit tiefer Betroffenheit und Entsetzen» von der Tat gehört. Junge Leben voller Hoffnung seien zerstört worden. Im Namen der EU-Kommission spreche er den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid angesichts dieser Tragödie aus. Der französische Staatspräsident Francois Hollande erklärte, er sei entsetzt über die Tat. (AP)
02:30
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ABC News brachte ein Bild des Schützen Adam Lanza. Er hatte erst zu Hause seine Mutter erschossen, war dann im Auto der Mutter zur Schule gefahren, in der sie als Kindergärtnerin arbeitet, und hatte dort 20 Kinder zwischen 5 und 10 Jahren sowie sechs Erwachsene getötet. Danach erschoss er sich selbst.
02:24
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Gemäss Polizeisprecher Vance ist eine verletzte Lehrerin auf dem Weg der Besserung. Sie hatte Schusswunden im Fuss erlitten.
01:41
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Polizeisprecher Paul Vance sagte an der letzten Pressekonferenz des Tages, er sei zuversichtlich, dass alle Opfer bis zum Morgen identifiziert werden können. Die lokalen und staatlichen Polizeikräfte hätten Unterstützung von FBI und anderen Bundesstellen, und würden bei Bedarf mit Polizeistellen in anderen Bundesstaaten zusammenarbeiten. Er wollte nicht darauf eingehen, was die Polizeibematen oder er selbst in dem Klassenzimmer vorgefunden hätten, in dem 20 Kinder ums Leben kamen: «Niemand von uns hat je etwas so Furchtbares erlebt. Es hilft niemandem, wenn ich da in irgendwelche Details gehe.» Vance bestätigte, dass Adam Lanza der Todesschütze gewesen sei. Sein Bruder Ryan sei sehr kooperativ gewesen und habe vermutlich nichts mit dem Amoklauf zu tun. Ryan Lanza war zunächst als Täter identifiziert worden, offenbar trug er Papiere auf sich, die auf den Namen seines Bruders lauteten.
01:33
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In Washington versammelten sich etwa 100 Menschen am Freitagabend vor dem Weissen Haus und forderten mit einer Mahnwache schärfere Waffengesetze.
Auch Präsident Barack Obama hatte in einer ersten Reaktion Schritte gegen ungehinderten Erwerb von Waffen in den USA angedeutet. Der sichtlich bewegte Präsident forderte die Politiker aller Couleur zum Handeln auf.

Kritiker meinen immer wieder, die laxen Waffengesetze seien eine entscheidende Ursache für häufige Massaker in den USA. Die Waffenlobby gilt aber als politisch sehr mächtig. Auch das Oberste Gericht hat das Recht auf das Tragen von Waffen ausdrücklich bestätigt. (sda)
01:15
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Ein Polizeibeamter erklärte gegenüber einer CNN-Reporterin, dass neben den beiden Handfeuerwaffen, die neben der Leiche des Todesschützen gefunden wurden, eine weitere Schusswaffe im Auto entdeckt wurde, mit dem der Täter zur Schule fuhr. Andere Quellen identifizierten dieses Auto als jenes von Nancy Lanza, der ebenfalls getöteten Mutter des Schützen.
01:05
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Ryan Lanza, der 24-jährige Bruder des mutmasslichen Schützen, war zuerst als Täter identifiziert worden. Gemäss der Lokalzeitung «Newtown Patch» habe Ryan Lanza einem engen Freund, der nicht genannt werden wollte, gesagt, er glaube, dass sein jüngerer, entwicklungsgestörter Bruder für die Tat verantwortlich sei. Gemäss ABC News habe Ryan Lanza seinen Bruder gegenüber der Polizei als «autistisch» oder als Asperger-Patient beschrieben, er habe eine Persönlichkeitsstörung. Nachbarn beschreiben Adam lanza als «seltsam».
00:48
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Inzwischen scheint klar, dass Adam Lanza, der 20-jährige Sohn einer Kindergärtnerin an der Sandy Hook-Schule, das Massaker angerichtet hat. Gemäss NBC seien die Waffen, mit denen er 20 Kinder und sechs Erwachsene, darunter seine Mutter, erschossen hat, auf seine Mutter zugelassen waren. Ausserdem sei er mit dem Auto seiner Mutter zur Schule gefahren. Die Mutter wurde später an ihrem Wohnort tot aufgefunden.
00:24
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«Das Böse hat heute diese Gemeinde besucht», sagte Dan Malloy, der Gouverneur von Connecticut, gegenüber Reportern in Newtown. «Alle Eltern, alle Geschwister, alle Familienmitglieder müssen wissen: Wir stehen das mit ihnen durch. Wir werden alles tun, um dieses Ereignis zu bewältigen. Wir werden es bewältigen. Aber es ist eine furchtbare Zeit für diese Gemeinde und diese Familien.»
00:11
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Gemäss CNN-Quellen sei im Haus des 24-jährigen Ryan Lanza in Hoboken, New Jersey, entgegen ersten Angaben keine Leiche gefunden worden. Hingegen habe die Polizei einen Mann aus dem Haus für eine Befragung abgeführt. Es soll sich dabei um den älteren Bruder des mutmasslichen Täters handeln.
00:05
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0CNN meldet, dass die Mutter des mutmasslichen Schützen an seinem Wohnort in Newtown tot aufgefunden worden sei. Nancy Lanza war eine Lehrerin an der Sandy Hock Grundschule.
23:01
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Eine Person hat den Amoklauf verletzt überlebt.
22:59
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Noch immer will der Polizeichef den Namen des Täters nicht nennen. Die «Huffington Post» will aus Polizeikreisen allerdings wissen, dass der jüngere der beiden zunächst verdächtigten Brüder der Täter ist.
22:56
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Wieder nimmt die Polizei Stellung. Polizeichef Paul Vance präzisiert, dass 18 Kinder und 6 Erwachsene noch im Schulhaus ihren schweren Verletzungen erlagen. Zwei Kinder starben im Spital.
22:44
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Noch befinden sich die Leichen der Getöteten im Schulhaus, berichtet CNN. Dies dürfte der Spurensicherung dienen.
22:43
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Neue Details zum Amoklauf: Den Kindern im Schulhaus wurde von der Lehrerschaft offenbar gesagt, dass sich ein wildes Tier in der Schule befinde. Deshalb müssten sie sich in den Zimmern einschliessen.
21:45
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In einer Stunde will der Polizeichef erneut informieren.
21:43
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Der Polizeichef bestätigt 27 Todesopfer. Entgegen der ersten Meldungen sollen gar 20 Kinder getötet worden sein. Zudem kamen sechs Erwachsene ums Leben. Unter den Toten ist zusätzlich der Täter.
21:42
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«An einem zweiten Tatort ist eine Leiche gefunden worden.» Ob es sich dabei um den Vater des mutmasslichen Täters handelt, ist unklar.
21:41
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«Die Identität des Täters ist noch immer Gegenstand der Untersuchungen», betont der Polizeichef.
21:40
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Jetzt spricht der Polizeichef von Newtown an einer Pressekonferenz. Vielleicht kann er etwas Licht in die Konfusion bringen. Plötzlich ist nämlich unklar, welcher der beiden Brüder der Todesschütze ist und welcher als Verdächtiger von der Polizei verhört wurde.
21:25
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Obama hat verordnet, dass die Fahnen auf allen öffentlichen Gebäuden landesweit auf Halbmast gesetzt werden sollen.
21:19
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21:18
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«In den USA mussten wir solche schlimmen Tragödien schon zu oft erleben.»
21:17
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«Der Grossteil der Opfer waren Kinder», sagte der Präsident sichtlich bewegt. «Kinder zwischen 5 und 10 Jahren, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten.» Obama muss sich bei diesen Worten eine Träne aus dem Auge wischen.
21:16
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Zur Stunde spricht Barack Obama im Weissen Haus. Er spricht den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
21:07
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Beim zweiten Verdächtigen, der noch von der Polizei befragt wird, soll es sich um den jüngeren Bruder des Todesschützen handeln.
21:02
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Jetzt sind erste Bilder des Täters veröffentlicht worden. Es soll sich um den 24-jährigen Ryan Lanza handeln.
21:02
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Um 21.15 Uhr Schweizer Zeit will US-Präsident Barack Obama sich in einer Rede zu den schrecklichen Ereignissen in Newtown, Connecticut äussern.
20:48
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In ersten Berichten hatte es geheissen, dass der Vater des Täters tot in seinem Haus gefunden wurde. Diese haben sich jedoch nicht bestätigt. Handelt es sich bei dem Amoklauf um eine innerfamiliäre Abrechnung, der zahlreiche Unschuldige zum Opfer fielen, unter ihnen kleine Kinder?
20:40
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Der Täter ist identifiziert. Es handelt sich um einen 24-jährigen Mann aus Hoboken, New Jersey. Möglicherweise hat er es bei seinem Amoklauf, bei dem er ganz in schwarz gekleidet war, auf seine Mutter abgesehen. Diese wurde - neben zahlreichen Kindern - von den Kugeln des Todesschützen getötet.
20:32
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Zur Stunde befragt die Polizei einen zweiten Mann, der möglicherweise Verbindungen zur Tat hat.
20:22
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Neuste Erkenntnise sprechen dafür, dass es sich beim Todesschützen doch nicht um den Vater eines Schülers gehandelt haben soll, sondern um einen Mann aus Hoboken in New Jersey. Seine Mutter arbeitete an der Schule in Connecticut als Kindergärtnerin. Er begab sich gemäss NBC, das sich auf einen nicht genannten Ermittler bezieht, am Morgen in die Schule, begann im oder beim Rektorenzimmer zu feuern und begab sich dann in das Schulzimmer seiner Mutter, wo er die meisten Opfer tötete.
20:18
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Noch weiss man nicht mit Sicherheit, wieviele Menschen beim jüngsten Amoklauf getötet worden sind. Doch die Tat, die sich an der Sandy Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut, ereignet hat, reiht sich ein in eine verstörende Reihe von Verbrechen, die an Schulen und Universitäten verübt wurden. Unsere Infografik zeigt eine Übersicht über diese unfassbaren Taten.
20:01
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Bereits kurz nach den ersten Meldungen über den Amoklauf gab eine Schülerin einer TV-Reporterin ein Interview:
19:56
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Die Anzeichen verdichten sich, dass an dem Amoklauf zwei Täter beteiligt gewesen sein könnten. Die unterschiedlichen Berichte über das Alter des Täters lassen nur diesen Schluss zu. Gemäss manchen Quellen soll der Täter 24 Jahre alt gewesen sein, andere berichten von einem 20-jährigen Mann.
19:56
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Direkt nach der Schiesserei hat die Polizei die umliegenden Wälder durchsucht, wie das folgende Video zeigt:
19:49
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Neue Einzelheiten zum Täter: Der Mann soll gar vier Waffen auf sich getragen haben. Ausserdem habe er eine kugelsichere Weste getragen, meldet ABC News.
19:43
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Präsident Barack Obama kondoliert den Familien der Opfer. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Connecticut ist zur Zeit bei den Angehörigen, um ihnen seine Anteilnahme kundzutun.
19:43
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Der Todesschütze wurde von Polizisten tot aufgefunden. Das spricht für die Theorie, dass der 24-Jährige sich selber gerichtet hat.
19:42
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Noch kann der Polizeisprecher die genaue Zahl der Todesopfer nicht benennen.
19:41
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Die Polizei hat die ganze Schule evakuieren können, kurz nachdem der Notruf eingegangen war.
19:41
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Zur Stunde gibt die Polizei eine offizielle Pressekonferenz.
19:40
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Beim Todesschüzten handelt es sich um einen 24-jährigen Mann. Weiter unklar ist, ob der Täter durch die Polizei erschossen wurde oder sich selber richtete.
19:29
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Auch der Schütze ist unter den Getöteten. Bis zu 18 Kinder sind unter den Opfern des Amokläufers.
19:28
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Erste TV-Stationen waren sofort vor Ort:
19:27
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Bei den Waffen soll es sich um eine Glock und eine SIG-Sauer handeln, meldet NBC-News.
19:20
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Über die genaue Zahl der Toten herrscht Unklarheit. CNN meldet «gegen 20 Tote» und bezieht sich dabei auf eine ungenannte Quelle. Andere TV-Sender sprechen von 26 resp. 27 Toten. Klar ist: Diese Schiesserei ist eine der blutigsten in der jüngeren Geschichte der USA. Im April 2007 hatte ein Amokläufer an der technischen Universität in Blacksburg im Bundesstaat Virginia 32 Personen getötet.
19:19
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Rettungswagen fuhren zur Sandy-Hook-Grundschule in Newtown. Eltern versammelten sich in der Nähe des Gebäudes, während ein Hubschrauber in der Luft kreiste. Die Schulverwaltung erklärte, Schulen des Bezirks seien abgeriegelt worden.
19:19
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Die Schule ist mittlerweile gesichert.
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Zur Stunde ist unklar, ob der Täter alleine gehandelt hat. Der TV-Sender NBC-News spekuliert über einen zweiten Täter.
19:13
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Ein Vater eines Schülers soll morgens um 9.40 Uhr Ortszeit die Sandy Hook-Schule betreten haben und sich dann zusammen mit mehreren Kindern in einem Schulzimmer eingeschlossen. Der Mann trug zwei Waffen auf sich.
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Die Nachrichten, die uns derzeit von der US-Ostküste erreichen, sind schrecklich: An einer Grundschule im Bundesstaat Connecticut sollen mindestens 27 Menschen getötet worden sein, darunter 14 Kinder.
Zum Thema
Fehler gesehen?

Bei einem Amoklauf in der Sandy Hook Elementary School in Newtown, Connecticut, an der US-Ostküste sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Dies berichtete der US-Sender CBS News.

Laut ersten Informationen soll es sich bei dem Schützen um den Vater eines Schülers handeln. Diese Information ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen. Der Todesschütze sei ebenfalls tot. Unter den übrigen Toten seien viele Kinder - diverse Medien sprechen von 18 getöteten Kinder - sowie der Schuldirektor und der Psychologe der Schule, wie der Sender weiter berichtete. Der Mann soll gegen 9.40 Uhr die Schule betreten haben - eine halbe Stunde nach Schulbeginn. In den Aufzeichnungen des Notrufs hat ein Augenzeuge berichtet, dass der Schütze sich zusammen mit Kinder in einem Schulzimmer eingeschlossen habe. Er soll mit zwei Waffen bewaffnet gewesen sein.

Die «Sandy-Hook»-Grundschule im Bundesstaat Connecticut beherbergt über 600 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf CBS News weiter berichtete. Die Schulverwaltung erklärte, Schulen des Bezirks seien abgeriegelt worden.

Einer der blutigsten Amokläufe der Geschichte

Die Zeitung «The Newtown Bee» veröffentlichte ein Foto, das Kinder in Begleitung von Erwachsenen auf einem Parkplatz zeigte. Einige der Kinder weinten, andere waren sichtlich verängstigt. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar.

Mit 27 Toten wäre diese Schiesserei eine der blutigsten in der jüngeren Geschichte der USA. Im April 2007 hatte ein Amokläufer an der technischen Universität in Blacksburg im Bundesstaat Virginia 32 Personen getötet.

(aeg/jam/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Boit am 16.12.2012 20:21 Report Diesen Beitrag melden

    Rahmenbedingungen müssen stimmen

    Ganz praktisch: Ein verschärftes Waffengesetz hat zur Folge, dass etliche Psychos nicht mehr an Waffen kommen. Auch Mütter, die nichts besseres wissen, als ihre Asperger-Söhne mit Waffen zu bedienen, kämen nur noch schwer an solches Gerät. Fazit: Bevor wir beginnen die "Gesellschaft zu heilen", schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen.

  • Andrea Mordasini am 16.12.2012 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    US-Waffengesetz endlich verschärfen!

    Als zweifache Mutter bin ich zutiefst erschüttert, entsetzt und undendlich traurig :(! Was ging bloss in dem jungen Mann vor, als er abdrückte und Kinder wie Erwachsene einfach so erschoss? Ich fühle und leide mit den Angehörigen der Opfer, den Überlebenden, Zeugen und den Helfern. Ihnen wünsche ich in dieser schweren traurigen Zeit viel Kraft und hoffe, dass die US-Regierung endlich aufwacht und die Augen öffnet. Das Waffengesetz gehört endlich verschärft und Waffen nicht in die Hände von Kindern und Jugendlicher!

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  • Enisa Milojevic am 14.12.2012 22:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fassunglos

    Traurig einfach tragisch die Opfer sind Kinder unbegreiflich so eine Tat. Mein Mitleid gilt den Eltern und Angehoerigen es erfuellt mich mit tiefer Trauer ich wuensche ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stefan Ypsilon am 17.12.2012 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Seele...

    Leider triffts nur selten diejenigen, welche diese arme kleine Seele dermassen verstümmelt haben... Man könnte doch bei Schulen Wegweiser zu unseren Politiker für Amokläufer montieren, dann wären die Kinder zumindest sicher...

  • c.p. am 17.12.2012 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Trauer

    Ohh mit kommen die Tränen. In Syrien sterben jeden tag Dutzende von Menschen und niemand kümmerts. Und jetzt kommt irgendein Psycho und alle trauern. Klar es ist nichts schönes aber übertreibt nicht. àndert lieber mal di Waffengesetzte!

  • Estefania am 17.12.2012 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Waffengesetz

    Dieser Amoklauf war bestimmt keine Tat aus einer Laune heraus, sondern geplant. Und jemand, der so eine Tat plant, kommt zu einer Waffe, völlig unabhängig davon wie die Gesetzeslage aussieht.

  • Souffleur am 17.12.2012 06:59 Report Diesen Beitrag melden

    eigene Probleme

    ja genug leute merkt ihr nicht, dass es genug ist mit USA und Amok!!! Die interessiert das doch auch nicht wenn das hier passiert. Müssen wir das jetzt jeden Tag für drei wochen lesen? Sorry aber in einem Land wo man nach einem Tag nach mehr waffen schreit passiert das halt. Man könnte meinen wir sind alles Amis. Mir egal wie viele sterben solange denen auch egal ist wie viele wegen ihnen sterben. also Stop it wir sind in CH und haben eigene Probleme

  • Ich glaub hm nicht am 17.12.2012 06:42 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist schlimmer

    das Massaker oder der Präsident, welcher zwischen Kriegseinsätzen bei welchen Kinder sterben Mitleid heuchelt?