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Bewegender Abschied
17. Dezember 2012 20:32; Akt: 18.12.2012 09:23 Print
Erste Opfer des Amoklaufs von Newtown beerdigt
Vor einem Bestattungsinstitut in Newtown haben Verwandte und Anwohner vom sechsjährigen Jack Pinto Abschied genommen. Er war eines der Opfer des Amokläufers Adam Lanza.
Mit bewegenden Trauerfeiern haben Angehörige und Anwohner in Newtown Abschied von den jüngsten Opfern des verheerenden Massakers genommen. Der sechsjährige Jack Pinto und der gleichaltrige Noah Pozner wurden am Montag in der Ortschaft im US-Staat Connecticut beigesetzt. Anwohner legten vor dem Bestattungsinstitut, in dem die Verwandten von Pozner um den Jungen trauerten, zwei Teddybären, einen Strauss weisser Blumen und eine einzelne rote Rose ab.
«Wenn Noah nicht von uns genommen worden wäre, wäre er ein grosser Mann geworden», sagte sein Onkel Alexis Haller in seiner Trauerrede, die er der Nachrichtenagentur AP zukommen liess. In bewegenden Worten beschrieb er einen Jungen, der klug, lustig und mitunter ein bisschen spitzbübisch gewesen sei. «Es ist so unfassbar tragisch, dass keiner von uns Noah zurückbringen kann», sagte Haller. «Aber wir können Noah immer in uns tragen. Wir können uns an die Freuden erinnern, die er uns beschert hat.»
Gemäss jüdischer Tradition wurde Noah in einem mit einem Davidstern geschmückten Holzsarg beigesetzt. Seine Zwillingsschwester Arielle überlebte das Massaker vom vergangenen Freitag.
«Du bist nun sicher»
Aus dem Inneren des Bestattungsinstituts, in dem der kleine Jack beerdigt wurde, erklangen derweil christliche Hymnen. Dass Jack in einem offenen Sarg liege, sei eine Botschaft des Trostes und Schutzes - vor allem für andere Kinder, sagte ein Trauergast, Gwendolyn Glover. «Die Botschaft lautete: ‹Du bist nun sicher. Das Schlimmste ist vorüber.›»
Am Tag zuvor hatten zahlreiche Menschen aus Newtown gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama der Toten gedacht. Am Freitag hatte ein Amokschütze zuerst seine Mutter, dann 26 Menschen in einer Grundschule und schliesslich sich selbst erschossen.
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(dapd)

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