USA

05. Juni 2018 02:43; Akt: 05.06.2018 08:58 Print

Ex-Starbucks-Chef als Nachfolger Trumps?

Howard Schultz gibt seinen Posten als Verwaltungsratspräsident von Starbucks ab - und heizt damit die Gerüchte über eine mögliche Kandidatur weiter an.

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Er machte aus Starbucks ein Kaffeeimperium: Howard Schultz spricht am «Economic Club» in New York. (24. Mai 2017) (Bild: Keystone/Justin Lane)

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Der Verwaltungsratspräsident der weltgrössten Kaffeehauskette Starbucks, Howard Schultz, wird am 26. Juni zurücktreten. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Schultz hatte Starbucks von einem kleinen Coffeeshop in Seattle zu einem Weltkonzern ausgebaut.

Es wird spekuliert, dass der als liberal geltende Unternehmer die US-Präsidentschaftskandidatur anstreben könnte. Schulz hatte bereits im Juni 2017 die Funktion des Konzernchefs abgeben.

Besorgt über sein Land

In den vergangenen Jahren hatte der 64-Jährige zwar mehrfach bestritten, politische Ambitionen zu haben. Vor kurzem sagte er allerdings der «New York Times», er werde über eine Reihe von Optionen für seine Zukunft nachdenken, «und dazu könnte auch ein öffentliches Amt gehören».

Er sei aber noch weit entfernt davon, eine Entscheidung zu treffen. Schultz sagte der Zeitung weiter, er sei «seit einiger Zeit sehr besorgt über unser Land - die wachsende Spaltung zuhause und unser Ansehen in der Welt».

Unbeliebt bei Trump-Anhängern

Mit öffentlichen Aussagen zu Themen wie Homo-Ehe, Waffengesetzen oder Rassismus gab Schultz Starbucks ein kontroverses Profil und sorgte dafür, dass die Kette vielen Rechten und Trump-Anhängern ein Dorn im Auge ist.

Schultz gilt als Architekt und Mastermind hinter dem rasanten Wachstum von Starbucks, das innerhalb von vier Jahrzehnten von einem einzigen Laden in Seattle zu einem Kaffee-Imperium mit über 28'000 Filialen weltweit aufgestiegen ist.

(roy/sda/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roman am 05.06.2018 04:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder ist besser

    Jeder ist besser als Trump

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  • Sven E. am 05.06.2018 03:50 Report Diesen Beitrag melden

    Gibt's dann einen Starbucks

    im Weissen Haus?

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  • Pegatti am 05.06.2018 05:03 Report Diesen Beitrag melden

    1000x besser

    Es ist besser 1000x im Kaffeesatz zu lesen als 1x in Trump-Twitter!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • :) am 05.06.2018 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also ich finde

    George W. Bush sollte nochmal ran. Und da er nicht die hellste Kerze im Leuchter zu sein scheint, sollte Cheney und Rice auch nochmal dabei sein.

  • Ausnahmezustand am 05.06.2018 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Rex 84

    Trump wird wiedergewählt und sonst komm Rex84.

    • Franz am 06.06.2018 12:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ausnahmezustand

      Trump wird sowieso wiedergewählt. Er hat inzwischen viel Rückhalt aus der Bevölkerung. Wenn die über 20k sealed indictments geöffnet werden sieht auch der Dümmste dass der Mann nicht nur am golfen war ;).

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  • Kari Schweizer am 05.06.2018 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Trump siegt weiter

    Trump ist der Beste! Es braucht keinen Ersatz. ich bin sicher, er wird mit grösster Mehrheit wiedergewählt. Er wird USA auf dem rechten Weg halten.

    • Steinwerfer am 05.06.2018 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kari Schweizer

      Ja genau... auf dem richtigen und direkten Weg in den Abgrund und dabei reisst der Gelbschopf auch gleich den Rest der Welt mit sich. Leider raffen das viele Amerikaner (und offensichtlich auch ein paar Schweizer) nicht und daher ist es gut möglich, dass uns der Twitter-Präsi bis zum bitteren Ende erhalten bleibt.

    • Papier am 06.06.2018 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Steinwerfer

      Na alle Parolen losgeworden die du am Stammtisch kennengelernt hast? Irgendwann wirst auch du anfangen Primärquellen zu lesen, aber bis dahin wünsche ich viel Spass mit deinem verdrehten Weltbild.

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  • werner am 05.06.2018 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    kaffeeklatsch

    Starbucks Kaffee ist nicht gut.

  • Freier Mensch am 05.06.2018 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Am nächsten Bilderberger-

    Treffen in Turin(IT) steht er jedenfalls nicht auf der Liste. Auf einer früheren Liste stand allerdings Macron. Der ist jetzt Präsident.

    • Richi B. am 05.06.2018 16:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Freier Mensch

      Vermutlich ist die Figur noch nicht ganz fertig designt, die der zukünftige Präsi spielen soll.

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