Knapper Ausgang

10. Dezember 2012 00:58; Akt: 10.12.2012 08:02 Print

Ghanas Präsident Mahama wiedergewählt

Ghanas amtierender Präsident John Dramani Mahama darf weiter regieren. Die Wahlkommission erklärte den Amtsinhaber am Sonntag zum Gewinner der Präsidentschaftswahlen.

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Die Präsidentschaftswahl in Ghana war eine äusserst knappe Angelegenheit. (Bild: Keystone)

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Der ghanaische Staatschef John Dramani Mahama hat die Präsidentenwahl gewonnen. Wie die Wahlkommission am späten Sonntagabend mitteilte, erhielt der Chef des National-Demokratischen Kongresses 50,7 Prozent der Stimmen.

Sein Hauptkontrahent Nana Akufo-Addo von der Neuen Patriotischen Partei (NPP) kam auf 47,7 Prozent. Ghana gilt als ein demokratischer Musterstaat Afrikas, in dem es schon mehrfach nach Wahlen friedliche Machtwechsel gab.

Die Beteiligung war mit mehr als 80 Prozent der rund 14 Millionen Wahlberechtigten hoch. Ghana hat eine lange demokratische Tradition und die Menschen im Land sind stolz darauf. Internationale Beobachter sprachen nach dem Urnengang von der sechsten transparenten Wahl in Folge in dem westafrikanischen Land.

Opposition glaubt an Wahlmanipulation

Nach der Wahl war es indes zu gewaltsamen Protesten gekommen. Die Opposition warf der Regierung Wahlmanipulation vor. Bei der Abstimmung hatte es technische Probleme mit elektronischen Fingerabdruckscannern gegeben. Dadurch musste die Wahl verlängert werden.

Der 53-jährige Mahama hatte erst im Juli das Amt übernommen, nachdem der damalige Präsident John Atta Mills gestorben war. Ex-Aussenminister Akufo-Addo hatte bei der Stichwahl 2008 nur knapp gegen Mills verloren.

(sda)

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