Area 51

31. März 2016 07:05; Akt: 31.03.2016 07:07 Print

Hillary Clinton will Ufo-Akten veröffentlichen

Im US-Wahlkampf zählt jedes Argument. Die Demokratin Hillary Clinton verspricht nun im Fall ihrer Präsidentschaft, das Geheimnis um die Area 51 zu lüften.

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Verschwörungstheoretiker, Ufo-Suchende und E.T.-Fans, aufgepasst: Eines der grossen amerikanischen Mysterien könnte schon bald entmystifiziert werden. Hillary Clinton hat in der TV-Show «Jimmy Kimmel Live» angekündigt, dass sie sich die Area-51-Akten anschauen und der Öffentlichkeit zeigen werde, was darin steht – wenn sie Präsidentin wird. Im Luftwaffenstützpunkt im US-Staat Nevada sollen seit 1947 Ufos und Aliens versteckt sein, die in Roswell im US-Bundesstaat New Mexico abgestürzt sein sollen.

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Bereits ihr Mann und Ex-Präsident Bill Clinton hatte dem Talkmaster Kimmel einmal erzählt, er hätte sich die Akten angesehen und darin nichts gefunden. Das Ufo-Thema scheint den Clintons anzuhaften. «Wenn da nichts ist, sollten wir der Öffentlichkeit zeigen, dass da nichts ist», sagte Hillary Clinton. «Falls aber etwas da ist, denke ich, dass wir so viel wie möglich davon mit den Leuten teilen sollten.» Ausser natürlich, es sollte um die nationale Sicherheit gehen.

«Denke, wir könnten schon besucht worden sein»

Die Area-51-Akten sind so etwas wie das Lieblingsthema von Kimmel. Auch von Präsident Obama wollte er wissen, ob er sich die Dokumente angesehen habe, was dieser weder bestätigte noch abstritt. Aber auch die Clintons scheinen eine gewisse Faszination für das Thema aufzubringen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire wurde Hillary Clinton Anfang Januar 2016 von einem Journalisten auf die Aussagen ihres Mannes angesprochen und sagte dabei: «Ich denke, wir könnten schon besucht worden sein. Wir wissen es nicht.»

Bill und Hillary Clinton sowie Barack Obama sprechen bei Talkmaster Jimmy Kimmel über die Ufo-Akten. (Video: youtube.com)

Ein weiteres Indiz dafür, dass Hillary Clinton nicht nur einen Witz in einer Talkshow gerissen hat, liefert ihr Kampagnenleiter John Podesta. Er soll die Präsidentschaftskandidaten gedrängt haben, das Thema zu verfolgen, wie die «Huffington Post» schreibt. Podesta war schon Stabschef des Weissen Hauses unter Bill Clinton und arbeitete als Berater von Barack Obama.

Der 67-Jährige hatte schon 2002 gefordert, dass die Informationen über Ufos und Aliens veröffentlicht werden. «Es ist Zeit, herauszufinden, was die Wahrheit ist darüber, was da draussen ist. Das amerikanische Volk kann die Wahrheit verkraften.» Und als er Anfang 2015 seinen Posten als Berater von Obama räumte, sah er es als sein grösstes Versäumnis, dass er es einmal mehr nicht geschafft hatte, die Ufo-Akten öffentlich zugänglich zu machen. Sollte er Hillary Clinton zur Präsidentschaft führen, könnte er diesen Makel womöglich tilgen.

(ofi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • stef le chef am 31.03.2016 07:18 Report Diesen Beitrag melden

    Glaube nicht das Präsis alles wissen

    Ich bin mir nicht sicher ob Präsidenten alles wissen was läuft in Amerika. Präsidenten wechseln nach 8 Jahren zwingend, diverse geheime Organisationen innerhalb der Regierung operieren vermutlich als Unterabteilung von bekannten Abteilungen ohne dass jemand gross davon weiss. Und ein Präsident der nichts weiss kann am besten abstreiten, etwas gewusst zu haben von den Tätigkeiten der Abteilung xy.

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  • InvisiblePinkUnicorn am 31.03.2016 07:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arie 51

    Och nö... Macht mir doch meine Illusionen nicht kaputt. Ich möchte weiterhin an unsichtbare pinkfarbene Einhörner glauben. Andererseits... Manchmal denke ich der beste Beweis dass es da draussen intelligentes Leben gibt, ist dass es uns bis heute noch nicht kontaktiert hat. ;-)

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  • GG am 31.03.2016 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt offenbar einen Grund

    ... warum wir sehr wenig wissen. Aber so ist es immerhin spannend die Welt zu entdecken. Augen offen halten, fast an jeder Ecke gibt es kleine Wunder, die man im täglichen Konsum Lauf leicht übersieht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rudolf am 31.03.2016 11:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arroganz hat uns noch nie vorwärts gebracht

    Wie können wir nur so arrogant sein zu glauben, wir seien die einzigen intelligenten Wesen im Universum! Immerhin ist das Universum Milliarden von Jahren alt - unsere "Zivilisation" dagegen nur einige zehntausend Jahre. Wenn man von unserer Welt zurzeit überhaupt von "Zivilisation" reden kann.

    • Mervin-ch am 31.03.2016 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rudolf

      Zu glauben das es ausser uns noch andere intelligente Wesen gibt ist das eine, zu glauben das diese schon mal bei uns waren ist aber was ganz anderes.

    • Worm77 am 31.03.2016 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rudolf

      Ich warte noch immer gespannt darauf, dass wir endlich intelligentes Leben auf der Erde finden.

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  • Anubis X treme am 31.03.2016 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt sie

    Klar gibt es Leben auf anderen Planeten. Wir sind nicht die einzige Lebensform im Universum. Auch wenn es nur Bakterien sind ;-)

    • Ken-Guru am 31.03.2016 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anubis X treme

      Die Frage ist nicht gibt es ausserirdisches Leben, sondern waren Alien schon hier zu Besuch. Was ich eher nicht glaube - von Däniken hat mit dem Glauben daran, aber gutes Geld verdient.

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  • Meister Yoda am 31.03.2016 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichts neues im Westen

    Dass im AREA 51 seit jeher Militärische Vehikel getestet werden sollte mittlerweile doch jeder wissen. Zu sagen, dass damals ein Alien abgestürzt sei ist nur eine Ausrede um die Zivilbevökkerung von diesem Gebiet ferzuhalten, da es dadurch ohne weiteres abgeriegelt werden kann.

  • Uhudler am 31.03.2016 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn schon denn schon

    Dann kann Sie ja auch gleich das Geheimnis um John F. Kennedy offenbaren. Das interessiert mich weit mehr.

  • Etienne Rainer am 31.03.2016 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wissen ist Macht

    Wer denkt, dass wir in allen Millionen Universen die einzige Spezie sein sollen, ist für mich ausserirdischer als jeder Alien Es ist halt einfacher zu glauben statt zu wissen so a la Adam und Eva Die Wahrheit wird sich durchsetzen!