Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
IAEA im Iran
13. Dezember 2012 01:44; Akt: 13.12.2012 01:57 Print
Inspektoren fordern Zugang zu Atomanlage
Experten der Internationalen Atomenergiebhörde IAEA wollen Zugang zur iranischen Militäranlage Parchin. Es soll festgestellt werden, ob dort Atomwaffen-Tests durchgeführt wurden.
Vor den am Donnerstag in Teheran beginnenden Atomgesprächen haben Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA erneut Zugang zur umstrittenen iranischen Militäranlage Parchin gefordert. Das siebenköpfige IAEA-Team traf am späten Mittwochabend in Teheran ein.
Bildstrecken Iran und IAEA verhandeln das AtomprogrammMan hoffe, dass der Iran dem Team Zugang gewähre, sagte der Chef der IAEA-Inspektoren, Herman Nackaerts, vor dem Abflug zu der eintägigen Reise nach Teheran: «Wir sind bereit.»
Wurden Atomwaffen getestet?
Wie ein Diplomat am IAEA-Sitz in Wien mitteilte, gehören der Delegation auch Wissenschaftler an, die auch bei einem kurzfristig gestatteten Besuch der Anlage in Parchin eine fundierte Einschätzung abgeben könnten.
Die IAEA hat Hinweise auf mögliche Tests im Zusammenhang mit Atomwaffen in der Anlage, was die Regierung in Teheran aber bestreitet. In den vergangenen Monaten fanden dort umfangreiche Aufräumarbeiten statt.
Ablaufplan erarbeiten
Die bisherigen Gespräche der Atombehörde mit dem Iran waren ergebnislos geblieben. Dabei geht es nicht um Inhaltliches, sondern um die Festlegung eines Ablaufplans, nach dem die offenen Fragen abgearbeitet werden sollen.
«Unser Ziel der Reise ist, eine Übereinkunft zum Ablaufplan zu finden, um die offenen Fragen zu einer möglichen militärischen Dimension des iranischen Atomprogramms zu klären», sagte Nackaerts.
Ein erfolgreicher Abschluss der IAEA-Mission würde den Weg für neue Gespräche des Irans mit der sogenannten 5 1-Gruppe aus den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland über das Atomprogramm ebnen.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 8 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt




















Und was ist mit dem Kollegen des USA?
Nur richtig die Inspektoren nicht reinzulassen. Wenn die sogenannten verbündeten des Westens die Inspektoren nicht reinlassen ( Israel ) warum sollte denn das Land, das als feindbild des Westens dargestellt wird ( Iran ) diese reinlassen? Asche zu Asche, Staub zu Staub...
Sperrvertrag
Weil Israel, im Gegensatz zum Iran, den Atomwaffensperrvertrag nie unterschrieben hat!
liebe welt
Liebe Welt hört doch endlich auf mit diesem " wir wollen nur sicher sein vor einem atomanschlag blabla" wir wissen doch alle was ihr wollt, nehmt es euch doch einfach. geht im iran, schlachtet die menschen und füllt eure taschen mit geld. danke..
militaerbasis?
Kein einziges land dieser welt wuerde so etwas zulassen!
Blödsinn
Da scheint jemand absolut keine Ahnung von SALT I und SALT II zu haben.