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Krieg in Kongo
02. Dezember 2012 13:28; Akt: 02.12.2012 13:49 Print
M23-Miliz rückt aus Goma ab
Nach zwölf Tagen Besatzung haben sich die Rebellen der M23-Miliz aus der Provinzhauptstadt Goma zurückgezogen. Kurz zuvor plünderten sie die Stadt, klauten Autos und Munition.
Die Rebellen der M23-Miliz haben im Zuge eines Abkommens mit der Regierung die Provinzhauptstadt Goma im Osten von Kongo-Kinshasa nach zwölf Tagen wieder verlassen. In einem Konvoi mit rund 50 Fahrzeugen passierten etwa 300 Rebellen den Flughafen der Stadt.
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Singend und waffenschwingend zogen die Kämpfer am Samstag zu Fuss und auf Lastwagen aus der Stadt ab. Auf den Fahrzeugen transportierten sie erbeutete Munition und militärisches Gerät. Kolumbianische Blauhelm-Soldaten in weiss angemalten gepanzerten Fahrzeugen beobachteten den Abzug der Rebellen.
«Wir gehen um des Friedens willen», sagte der Militärchef der nach dem Datum einer Friedensvereinbarung vom 23. März 2009 benannten Bewegung. Vor dem Abzug nahm der M23-Oberkommandant Sultani Makenga eine Parade von etwa 40 Kämpfern ab.
Anwohner bejubelten den Abzug der Miliz und beklagten Plünderungen durch ihre Kämpfer. «Ich bin froh, dass sie verschwinden», sagte die 25-jährige Parfait, die den Abzug vom Strassenrand beobachtete. «Sie haben so viel gestohlen, Autos, Munition, alles.»
Material aus Regierungsbeständen
Vom Konvoi aus rief M23-Sprecher Amani Kabasha spottend, die Regierung in Kinshasa sei der «beste Lieferant» für die Rebellen. Er zeigte dabei auf einen neuen Jeep, den die M23 aus den Regierungsbeständen erobert habe.
Teil der abrückenden Kolonne waren drei Lastwagen samt Baumaterial, die die EU dem Strassenverkehrsamt der Regierung geschenkt hatte. Zudem wurden nach Angaben des EU-Vertreters in Kinshasa, Jean-Michel Dumont, mehrere EU-finanzierte Projekte geplündert, darunter die neue Ausstattung der Regionalversammlung.
Grenzposten an Polizisten übergeben
Vor ihrem Abzug übergab die Miliz den Grenzposten zum benachbarten Ruanda an sechs kongolesische Polizisten. Mehr als 270 Polizisten waren am Freitag aus der südlichen Stadt Bukavu angereist, um beim Rückzug der Rebellen für Ordnung zu sorgen. Am Sonntag trafen weitere 160 Polizisten ein.
Kongolesische Regierungstruppen, die Goma am 20. November kampflos geräumt hatten, würden binnen 36 Stunden zurückkehren, teilten die UNO-Friedenstruppen (MONUSCO) mit. Die Weltorganisation war in die Kritik geraten, weil ihre Blauhelm-Soldaten dem Einmarsch der M23 tatenlos zugesehen hatten.
Die Miliz hatte Goma, die Hauptstadt der rohstoffreichen Provinz Nord-Kivu, am 20. November ohne grosse Gegenwehr der Regierungsarmee oder der MONUSCO erobert.
In einem von Nachbarstaaten vermittelten Abkommen willigten die Rebellen ein, sich auf mindestens 20 Kilometer Entfernung zu Goma in den Norden der Provinz zurückzuziehen. Im Gegenzug sagte Präsident Joseph Kabila zu, die Forderungen der Miliz zu überdenken.
Ehemalige Armeemitglieder
In der Bewegung M23 sind etwa 1500 ehemalige Tutsi-Rebellen zusammengeschlossen, die infolge eines Friedensabkommens in die Armee eingegliedert worden waren. Aus Protest gegen ihre schlechten Lebensbedingungen verliessen sie vor rund acht Monaten das Militär jedoch wieder und erhoben die Waffen gegen die Regierung.
Unter anderem fordern sie die Entlassung des vor einem Jahr unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Etienne Tshisekedi aus dem Hausarrest. Die Vereinten Nationen werfen Ruanda und Uganda vor, die M23 zu unterstützen. Beide Länder bestreiten dies.
(sda)
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Zu Reich
Der Kongo ist zu reich (Bodenschätze), als dass dort Frieden herrschen könnte.
Vielleicht
Dort könnten die Amerikaner ausnahmsweise mal Erfolg haben mit einer Besetzung des Landes. Das wäre mal ein ehrwürdiger Krieg den sie führen würden. Man muss diese Menschen kontrollieren damit sie aufhören andauernd gegeneinander Krieg zu führen. So stark und solange bis dort Strukturen vorherschen, die ein Umsturz des Systems nicht mehr interessant machen, weil es alles bietet was Mensch braucht um sich zu verwirklichen. Alle anderen Methoden und Projekte nützen nur solange bis sie wieder zerstört werden und das ist wissentlich zu kurz deshalb bleiben sie nichts als sinnlose Geldverschwendung