Keine Zeit für Insta

08. Februar 2018 21:10; Akt: 12.02.2018 11:31 Print

Putin outet sich als Handy-Muffel

Für Instagram hat er keine Zeit und das Internet ist für ihn ein Mix aus CIA-Projekt und Porno, das ist bekannt. Nun sagt Putin, er habe kein Smartphone.

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Wladimir Putin sagte an der Akademie für Wissenschaften in Sibirien, er habe kein Smartphone. (8. Februar 2018) (Bild: Keystone/Alexei Nikolsky/AP)

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Um das grösste Land der Welt zu regieren, braucht Russlands Präsident Wladimir Putin nach eigenen Angaben kein eigenes Smartphone. Er besitze solch ein Gerät gar nicht, bekannte Putin am Donnerstag bei einem Treffen mit Wissenschaftlern in Nowosibirsk. Zuvor hatte der Leiter des Nationalen Instituts für Atomforschung, Michail Kowaltschuk, gesagt, es habe ja «jeder ein Smartphone in der Tasche».

«Sie haben gesagt, dass jeder ein Smartphone hat. Aber ich habe kein Smartphone», sagte Putin und sorgte damit für Lacher. Der 65-jährige Staatschef, der bei der Präsidentschaftswahl am 18. März für eine vierte Amtszeit kandidiert, hatte sich in der Vergangenheit schon mehrfach als Technik-Muffel geoutet. So hatte er 2005 ausgeplaudert, dass er kein Handy besitze, und sich besorgt über Internet-Inhalte geäussert.

Internet: CIA-Projekt und Pornografie

Vergangenes Jahr antwortete er bei einem Treffen mit Schülern, ob er in seiner Freizeit in Online-Netzwerken wie Instagram unterwegs sei, er selbst nutze das Internet «praktisch gar nicht». «Mein harter Arbeitstag endet so spät, da bin ich nicht auf Instagram aus», sagte Putin damals.

In der Vergangenheit hatte Putin das Internet ausserdem als «Sonderprojekt der CIA» und «zur Hälfte Pornografie» kritisiert. Der Staatschef unterscheidet sich damit deutlich von seinem Regierungschef, dem 52-jährigen Dmitri Medwedew. Dieser ist oft mit einem iPhone und anderem technischen Spielzeug in der Hand zu sehen und veröffentlicht gerne Schnappschüsse auf seiner offiziellen Instagram-Seite.

Seit seiner Rückkehr in den Kreml im Jahr 2012 hat Putin die Nutzung des Internets deutlich eingeschränkt. So dürfen Internetseiten mit mutmasslich extremistischen Inhalten ohne eine richterliche Verfügung blockiert werden. Ausserdem werden russische Internetnutzer zunehmend wegen ihrer Meinungsäusserungen im Netz juristisch verfolgt.

(oli/afp)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tomi73 am 08.02.2018 22:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Putin...

    Der Putin gefällt mir immer mehr irgendwie ist er mir sehr sympathisch.

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  • m.s. am 08.02.2018 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Sympathisch

    Irgendwie ist das mal einer der ein bisschen erwachsener als der Rest der Staatsoberhäupter ist.

  • Eidgenosse am 08.02.2018 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Symphatie

    Wenn ich wählen müsste für putin einzustehen oder für die EU (nicht verwechseln mit europa) dann ganz klar für putin!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Martin am 12.02.2018 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Twitter?

    Wie soll man bloss ohne Twitter ein Land führen?

  • Dave am 12.02.2018 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Blinder Hass

    Am traurigsten finde ich die aggressiven Sprüche der eingeheirateten Ukrainerinnen hier. Geht es euren Leuten jetzt besser unter US/EU und Bandera-Kult? Lese und höre das Gegenteil sei der Fall! Und von Russland-Putinhass kann man sich nicht ernähren und die IWF sowie die EU zahlen nicht zinslos dafür!

    • Tessin. am 12.02.2018 15:06 Report Diesen Beitrag melden

      Dave vom FSB?

      "eingeheirateten Ukrainerinnen"? Trolling betreibt wahrscheinlich noch den Hackering oder?))) Und schon weiss er den Bescheid über die ""eingeheirateten Ukrainerinnen". Fantasien sind gratis))))

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  • nerd am 12.02.2018 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Staune immer wieder über die "Putinverster". In etwa das gleiche intelektuelle Potential wie die Trumpisten. Schwache Figuren lechzen nach starken Führern. Eklig!

    • Rodney McKay am 12.02.2018 10:24 Report Diesen Beitrag melden

      Der Nerd

      Zum Glück gibt es Nerds wie sie. Die dann einfach Menschen anhand eines Online-Comments anfangen zu kategorisieren. Und Erfahrungen im echten Leben? Schon gemacht oder immer nur Online. Bei dem was sie als wichtig erachten und die Unkonsequenz, tippe ich auf Letzeres...

    • Liseli am 13.02.2018 18:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nerd

      Ich bewundere die Merkelversteher und all diejenige die sich als lieberale Demokraten kein abweichende Gedanken gedulden.

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  • meimei am 11.02.2018 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Handy- keine Mails

    Putin schreibt auch keine E-Mails. Er weiss, wie die weltweiten Häcker funktionieren und lässt sich somit nicht in die Karten gucken. Hillary Clinton lässt grüssen!

  • Rita am 10.02.2018 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Bis 4000 Franken im Monat

    An allen Putin Sympatisanten: wandert doch nach Russland ab... Aber ich vermute eher die sind ja schon russländische Bürger. Trolle verdienen sehr viel Geld für Trolling im Westen.

    • Peter Wolf am 10.02.2018 21:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rita

      ...Soso - sind Sie vom Fach, dass Sie so "objektiv" bescheid wissen wollen?

    • Dave am 11.02.2018 20:02 Report Diesen Beitrag melden

      Lukratives Trollen für Westen

      Trolle verdienen sehr viel Geld im Westen. Stimmt gemäss TA waren es bereits 2009 über 4 Mia.US Dollar die von der US Army dafür ausgegeben wurden!

    • Lyon FussbalCl am 12.02.2018 17:27 Report Diesen Beitrag melden

      IQ Problem

      Trick der russischen Trolling: wenn Ru kritisiert wird, sofort gibt es ein reflexartige Zeigefinger auf die USA... um abzulenken.

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