Tödlicher Einsturz

04. Dezember 2012 04:32; Akt: 04.12.2012 09:15 Print

Razzia bei japanischem Tunnelbetreiber

Nach dem Einsturz des Sasago-Strassentunnels wird weiterhin über die Ursache gerätselt. Die japanische Polizei hat unterdessen die Geschäftsräume der Betreiberfirma durchsucht.

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Die japanische Polizei hat nach dem Einsturz eines Strassentunnels am Dienstag die Geschäftsräume der Betreiberfirma durchsucht. Bei dem Unglück waren am Sonntag Teile der Deckenverkleidung aus Beton herabgestürzt, neun Menschen kamen ums Leben.

Insgesamt sollen rund 270 Betonplatten mit einem Gewicht von je 1,4 Tonnen von der Decke gefallen sein. Dutzende uniformierte Polizisten gingen bei der Razzia in das Gebäude des staatlichen Unternehmens Central Japan Expressway.

Das Verkehrsministerium liess auch alle 49 baugleichen Tunnel überprüfen. Bei einer Inspektion im September waren keine Schäden an der Decke in dem fast fünf Kilometer langen Sasago-Tunnel entdeckt worden, in dem sich das Unglück ereignete.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Cavi am 04.12.2012 06:51 Report Diesen Beitrag melden

    Kontrollen auf japanisch...

    Hatten wir das nicht schon bei einem AKW????

  • Fred K. am 04.12.2012 06:44 Report Diesen Beitrag melden

    Tunnelgefahren

    Der ADAC-Test ist als Verglech nichts wert. Man hat einfach einige von vielen Tunnels ausgesucht, um insgeheim ein "Länder-Ranking" nach eigenem Gusto erstellen zu können. Aber zum Sasago-Runel: Sieht so aus, als ob eine heruntergehängte Decke herabgestürzt ist. Also nicht die Röhre selbst wäre zerquetscht. Was allerdings für die Opfer auch kein Trost sein kann.