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Drama im Schwarzen Meer
05. Dezember 2012 11:29; Akt: 05.12.2012 12:02 Print
Rettungsboot eilt zu Hilfe – und sinkt dabei selbst
Vor der türkischen Küste ist am Dienstag ein Kohlefrachter in Seenot geraten und gesunken. Auch das zu Hilfe gerufene Rettungsboot hielt dem Sturm nicht stand: Es lief auf einen Felsen auf.
Bei stürmischer See sind am Dienstag ein Kohlefrachter und ein Rettungsboot gesunken. Nach Behördenangaben kamen dabei mindestens drei Menschen ums Leben. Zehn weitere würden nach den beiden Havarien noch vermisst.
Der unter der Flagge von St. Kitts und Nevis segelnde Frachter «Volgo Balt 199» habe sich von Russland auf dem Weg zum Hafen von Antalya befunden, als er vor der Küste Istanbuls gesunken sei, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. An Bord waren elf ukrainische Besatzungsmitglieder und ein russischer Matrose.
Rettungsteams hätten daraufhin vier Crewmitglieder aus dem Wasser geholt und eine Leiche geborgen. Bei der Suche nach sieben anderen Schiffbrüchigen sei jedoch ein Rettungsboot auf einen Fels aufgelaufen und auch havariert, sagte der türkische Verkehrsminister Binali Yildirim vor Journalisten. Drei Rettungskräfte würden noch vermisst.
(dapd)

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