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Durchbruch bei Rebellen
11. November 2012 03:00; Akt: 11.11.2012 12:29 Print
Syriens Opposition einigt sich auf Koalition
Die Gegner des syrischen Präsidenten Assad haben sich in Doha auf eine gemeinsame Führung verständigt. Sie soll in den von Rebellen besetzten Gebieten als Übergangsregierung gelten.

Abdel Baset Seida (r.) gratuliert dem Christen George Sabra nach der Wahl zum neuen Vorsitzenden des oppositionellen Syrischen Nationalrats.
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Arabische Welt in Aufruhr
Die syrischen Regierungsgegner haben nach eigenen Angaben einen Durchbruch für neue Führungsstrukturen erzielt. Es sei eine Grundsatzeinigung über die Bildung einer Nationalen Syrischen Koalition erreicht worden, teilten Teilnehmer eines seit einer Woche dauernden Treffens in Doha in der Nacht zum Sonntag mit.
Bildstrecken 8000 Syrer flüchten in einer Nacht in die TürkeiAngriffe und Massaker in Syrien Infografik SyrienDie arabische Welt im UmbruchDie Oppositionelle Suheir Atassi sagte der Nachrichtenagentur AFP nach zwölfstündigen Marathonverhandlungen, die Diskussionen über die Einzelheiten der Einigung würden im Laufe des Tages fortgesetzt.
Noch keine Verträge unterschrieben
Der seit langem zur Opposition zählende Riad Seif fügte hinzu, die Einigung sei unterschriftsreif gewesen. Doch auf Wunsch einiger Verhandlungsteilnehmer sei beschlossen worden, sich mehr Zeit für das Studium der Statuten zu nehmen. Die Gespräche sollten am Sonntag wieder aufgenommen werden.
Auf Grundlage einer vom oppositionelle Syrischen Nationalrat (SNC) zunächst abgelehnten Initiative von Seif hatten am Donnerstag in Doha Verhandlungen über Führungsstrukturen einer vereinigten Opposition begonnen.
Der im August 2011 gegründete Nationalrat, der bisher vor allem Islamisten, Liberale und Nationalisten versammelte, sollte dabei eine «wichtige Komponente» bleiben. Am Freitag hatte er sich eine neue Führung gegeben. Nach langem Hin und Her wurde mit dem 65-jährigen George Sabra ein Christ an die Spitze gewählt. Er tritt die Nachfolge des Kurden Abdel Baset Seida an.
Internationalen Druck auf den Nationalrat
Unterstützer der Aufständischen hatten den hauptsächlich aus Exilsyrern bestehenden SNC bislang als führende Vertretung der Opposition angesehen. US-Aussenministerin Hillary Clinton hatte den Nationalrat kürzlich jedoch öffentlich kritisiert und eine repräsentativere Führung gefordert, der auch Inlandssyrer angehören müssten.
Der als Mann Washingtons geltende Seif machte sich die Kritik zu eigen, während der SNC dessen Initiative aus Furcht marginalisiert zu werden, anfangs blockierte. Allerdings setzten das Ölemirat Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA den Nationalrat am Samstag massiv unter Druck.
Die Kräfte der syrischen Opposition sind bislang zersplittert. Geeint sind sie aber in ihrer Forderung nach Ablösung der Führung unter Präsident Baschar al-Assad.
(bee/sda)
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ordung
wie wärs wenn man die syrer zuerst fragt? diese wollen nämlich die ordung, welche sie mit assad hatten..
wetten
auch ohne assad geht es weiter, wollen wir wetten?
kriminelle Unterstützer des Kriminellen
Die Regimes, die diesen Schlächter des eigenen Volkes noch immer unterstützen, müssen sich dereinst an dessen Tun messen lassen. Auch sie werden beseitigt werden müssen. Die Einigung der Opposition war schon längst überfällig, und wie tragfähig ist sie?