Auf den Philippinen

16. Dezember 2012 03:21; Akt: 16.12.2012 03:31 Print

Taifun Bopha hat mehr als 1000 Opfer gefordert

Die Opferzahlen rund um den Taifun Bopha, der am 4. Dezember über die Philippinen hinwegfegte, werden immer erschreckender. Über 1000 Menschen starben, 844 werden noch immer vermisst.

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Taifun Bopha, der am 4. Dezember über die Philippinen gefegt war, hat über 1000 Opfer gefordert. 844 Menschen werden noch vermisst. Die humanitäre Lage war angespannt: Evakuierte Kinder warten hier auf die Ausgabe der Essensration. Drei Tage nachdem der Taifun Bopha über die Philippinen gefegt ist werden immer noch Tote geborgen. Die Suche und der Transport der Leichen sind äusserst beschwerlich. Derweil verteilt der philippinische Präsident Benigno Aquino III. ganz in der Nähe Hilfsgüter an Obdachlose, die in einer Sportanlage in New Bataan untergekommen sind. Andere tragen ihre Güter nach Hause. Der Weg über die umgestürzten Bäume ist halsbrecherisch. Doch neben den Baumstämmen ist es auch nicht einfacher. Der Schlamm ist knietief. Bis am 7. Dezember wurden mindestens 500 Tote geborgen. Ein Regierungsbeamter, der Hilfsgüter verteilt hat, ruht sich kurz aus. Tausende haben ihr Haus verloren. Sie nächtigen in Schulzimmern ... ... oder in Zelten. Mitarbeiter der Küstenwache beladen ihr Schiff mit Hilfsgütern für die Opfer des Taifuns Bopha. Der Taifun Bopha hat auf den Philippinen massive Schäden hinterlassen. Im Compostela-Tal räumen Bewohner am 6. Dezember auf. Der Taifun hat mindestens 475 Todesopfer gefordert. 300'000 Menschen verloren ihr Obdach. Beinahe 400 Menschen werden noch vermisst. Der Taifun «Bopha» erreichte am 4. Dezember 2012 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 185 Kilometern in der Stunde. (Bild: Der Taifun am 2. Dezember auf seinem Weg Richtung Philippinen) Nach den verheerenden Tropensturm, bei dem vor einem Jahr auf Mindanao mehr als 1200 Menschen ums Leben kamen, hatten die Behörden vorgesorgt. «Bopha» ist bereits der 16. schwere Sturm, der in diesem Jahr auf die Inselgruppe im Westen des Pazifiks trifft. Der Taifun ist der bislang mächtigste Sturm der Saison. Am Dienstag herrschte auf der Insel Ausnahmezustand: Tausende Familien wurden vorsichtshalber in Notunterkünften untergebracht. Die Behörden hatten vor Erdrutschen und Sturzfluten gewarnt. Der Schulbetrieb war eingestellt worden und mehr als 100 Flüge wurden gestrichen. Der heftige Sturm war am Dienstagmorgen bei Baganga an der Ostküste der Insel Mindanao auf Land getroffen. Nach Angaben eines Militärsprechers waren unter den Vermissten auch sechs Soldaten. Im Schnitt durchleben die Anwohner der Philippinen etwa 20 schwere Stürme pro Jahr. Im August wurden in dem südostasiatischen Land bei mehreren Unwettern rund 100 Menschen getötet.

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Nach dem Taifun Bopha ist die Zahl der Toten auf den Philippinen auf mehr als 1000 gestiegen. Bislang seien 1020 Todesopfer geborgen worden, teilte die Regierung in Manila am Sonntag mit. Die Zahl könne aber weiter steigen. 844 Menschen würden noch vermissten.

Die meisten Toten gab es nach Angaben von Zivilschutzchef Benito Ramos auf der Südinsel Mindanao. «Bopha» war am 4. Dezember über das Land hinweggefegt, am Sonntag darauf kehrte er noch einmal mit verminderter Kraft, aber heftigen Regenfällen zurück.

Viele Bauern verloren ihre gesamte Ernte. Nach UNO-Angaben leiden fünf Millionen Philippiner, insbesondere auf Mindanao, unter den Folgen des Wirbelsturms.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • in sicherheit schweiz am 16.12.2012 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    bereits der 2te sturm

    wenn man bedenkt, dass es kaum 1 jahr her ist seit dem letzten grossen unwetter mit ebenso vielen toten auf mindanao......eine facebook bekannte verolr seinerzeit ihr hab und gut jetzt resiginert sie völlig....ihr geschäft ist def. am boden

  • Nick am 16.12.2012 08:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig :(

    Wieso muss es immer die ärmeren Länder treffen..? Klar gibt es in den USA und in anderen Staaten auch solche Sachen, aber nicht so oft wie in diesen armen Staaten. :(

  • Thomas Schumacher am 16.12.2012 06:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es wird dringend Hilfe benoetigt...

    ...denn durch den Taifun wurden weit ueber 150'000 Einwohner obdachlos. Wer spenden moechte, kann dies hier tun:

    • Thomas Schumacher am 16.12.2012 11:39 Report Diesen Beitrag melden

      Schade das der Link gelöscht wurde :-(

      Aber einfach mal nach: Spende Philippinen Schweiz googeln. Da kommen dann mehrere Ergebnisse.

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