Gewalt in Kenia

18. November 2012 18:42; Akt: 18.11.2012 18:52 Print

Viele Tote bei Bombenanschlag in Nairobi

Die kenianische Hauptstadt Nairobi wurde von einer heftigen Explosion erschüttert. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet und rund 30 verletzt. Verdächtigt wird die Schabab-Miliz.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Bei einer schweren Explosion in einem Bus in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind mindestens sieben Menschen getötet und fast 30 weitere verletzt worden. Ursache für die schwere Detonation war nach Angaben der Polizei offenbar ein im Inneren des Busses deponierter Sprengsatz.

Durch die Wucht der Explosion wurden auch Passanten verletzt und Autos und Gebäude in der Nähe beschädigt. Nach Angaben des kenianischen Roten Kreuzes gab es mindestens sieben Todesopfer und 29 Verletzte.

Der Polizei zufolge sassen rund 25 Menschen in dem Bus. Die Explosion ereignete sich demnach im Viertel Eastleigh, wo vorwiegend Menschen aus Somalia leben.

Drohungen der Schabab-Miliz

Durch die Explosion wurden das Dach und eine Seite des Busses aufgerissen und der hintere Teil des Fahrzeugs komplett zerstört. Metallteile und Glassplitter lagen überall verstreut.

Kenia und insbesondere die Hauptstadt Nairobi waren schon mehrfach Ziel von Anschlägen mit Granaten oder Bomben, seit die kenianische Armee im Nachbarland Somalia gegen die islamistische Schabab-Miliz kämpft. Diese hatte Kenia mehrfach mit Vergeltung gedroht, sich aber zu keinem der bisherigen Anschläge bekannt.

(sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.