Sorge um Clinton

15. Dezember 2012 19:04; Akt: 15.12.2012 19:04 Print

Virus, Ohnmacht, Gehirnerschütterung

US-Aussenministerin Hillary Clinton geht es schlecht. Zuerst plagt sie ein aggressiver Magenvirus, dann bricht sie ohnmächtig zusammen – und zieht sich dabei eine Gehirnerschütterung zu.

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Ein aggressives Magenvirus schwächte Clinton dermassen, dass sie bewusstlos zusammenbrach. (Bild: Keystone/AP/Kevin Lamarque)

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US-Aussenministerin Hillary Clinton hat einen Ohnmachtsanfall erlitten und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das teilte ihr Sprecher Philippe Reines am Samstag mit. Die Ministerin befinde sich auf dem Weg der Besserung.

In den vergangenen Tagen war zunächst nur bekannt gegeben worden, dass Clinton eine Magenvirus-Erkrankung erlitt. Durch diese Erkrankung sei die Ministerin so sehr dehydriert und geschwächt worden, dass sie in Ohnmacht fiel, erläuterte Reines. Ihr Gesundheitszustand werde nun regelmässig von Ärzten überwacht.

Clinton bleibt Bengasi-Hearing wohl fern

Eigentlich hätte Clinton am Donnerstag im Kongress zum Anschlag auf die US-Botschaft in Bengasi aussagen sollen, bei dem im September vier Amerikaner ums Leben kamen. Die Kongresssekretäre rechnen laut «The Boston Globe» aber nicht damit, dass die Aussenministerin den Termin wahrnehmen kann.

Auf ärztlichen Rat hin werde Clinton in der kommenden Woche zu Hause bleiben und von dort aus arbeiten. Sie stehe in regelmässigem Kontakt mit dem Ministerium.

(jbu/sda)