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Autosalon
10. März 2009 23:05; Akt: 10.03.2009 19:35 Print
Opel Ampera: Fahrendes Kraftwerk
Jenseits aller Finanzprobleme zeigt Opel in Genf den Stromer Ampera.

Opel Ampera: Obwohl sich Opel von GM lösen will, werden die Hoffnungen auf den Stromer Ampera gesetzt, der auf dem Chevrolet Volt basiert. (Textlab)
«Die Präsentation des Opel Ampera ist das beste Geschenk zu unserem 110-Jahr-Jubiläum», liess GM-Europa-Vizechef Alain Visser in Genf verlauten. Opel zeigt das Elektroauto in Genf als Hauptattraktion.
Ansonsten gibt es für die Rüsselsheimer momentan ja wenig Anlass zu ausgelassener Feierlaune – Mutterkonzern General Motors kämpft ums Überleben, Opel auch. Und dies trotz gutem Start des Insignia, der in Genf auch als Kombi steht. Nun soll der Stromer Ampera Opel aus der Krise beschleunigen. Ob die Zeit reicht? Bis das Auto zu den Kunden fährt, dauert es noch zwei Jahre.
Trotz des Ärgers über GM baut der Ampera auf dem Chevrolet Volt auf, der mit identischer Technik bereits im Herbst in Paris gezeigt worden ist. Auch der Opel fährt immer rein elektrisch, hat aber einen kleinen Benzinmotor als Range Extender an Bord – das heisst: Wenn der Strom aus ist, produziert der benzinbetriebene Generator Strom. So ausgerüstet soll der Ampera 500 Kilometer weit kommen, mindestens 60 Kilometer schafft er aus eigener Elektrokraft.
Dabei ist der Ampera kein Exote, sondern ein alltagstaugliches Familienfahrzeug, dessen Kofferraum 300 Liter schluckt. Coole Sache, hoffentlich nicht zu spät.


























