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17. Mai 2017 05:10; Akt: 17.05.2017 08:09 Print

Vollgas-Typen: Fassbender im Ferrari 488 Challenge

Der Ferrari 488 Challenge wurde eigens für rennsportbegeisterte VIP-Kunden lanciert. Einer von ihnen ist «Alien: Covenant»-Star Michael Fassbender.

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«X-Men», «Steve Jobs», «Assasin’s Creed» – über mangelnde Leinwandpräsenz kann sich Michael Fassbender nicht beklagen. Und obwohl nicht alle seine Filme zu Kassenschlagern wurden, wird der Deutsch-Ire von Kritikern für seine herausragenden Leistungen regelmässig gelobt. Wie auch im Science Fiction-Spektakel «Alien: Covenant» (ab morgen im Kino). Darin spielt Fassbender einen Androiden mit unklaren Absichten.

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Keine Zweifel gibt’s dagegen bei Fassbenders Renntauglichkeit. Der bekennende Heavy Metal-Fan mag es auch auf der Strasse laut. So veröffentlichte Ferrari gestern ein Foto von ihm vom Laguna Seca Raceway in Salinas in Kalifornien.

Der Schauspieler posiert dort mit einem Ferrari 488 Challenge – jenem Auto, mit dem er die North American Ferrari Challenge Racing Serie bestreitet. «Seit ich klein war, habe ich Ferrari und ganz speziell Michael Schumacher bewundert. Jetzt schliesst sich der Kreis für mich», lässt sich der Star zitieren.

Der VIP-Ferrari
Die Ferrari Challenge Racing Serie wurde von den Italienern 1992 geschaffen, damit VIP-Kunden sich auf der Rennstrecke richtig austoben können. Fassbenders brandneuer Ferrari 488 Challenge, die Rennversion des Mittelmotor-Supersportlers 488 GTB, setzt dabei erstmals auf einen Turbo-Motor. Dieser hat es in sich: Bei Testfahrten auf der Hausstrecke in Fiorano wurde mit ihm eine Zeit von 1:15,5 Minuten erreicht – eine Sekunde schneller als der Vorgänger Ferrari 458 mit Saugmotor.

Wie weit sich die Challenge-Version von der Serie abhebt, zeigt auch der Vergleich mit dem Ferrari 488 GTB. Die Strassenversion erreichte eine Rundenzeit von 1:23 Minuten, uns selbst der Hypersportler LaFerrari war mit 1:19 Minuten langsamer.

Der konsequent auf Race-Performance getrimmte Ferrari 488 Challenge besitzt wie die Strassenversion GTB einen 3,9-Liter-V8 mit 670 PS. Allerdings bringt das Triebwerk fast 20 Kilogramm weniger auf die Waage, und auch der Auspuff ist leichter. Am Heck macht sich zudem ein fetter Spoiler breit, der den Wagen bei hoher Geschwindigkeit stabilisiert.

Fahren wie ein Profi
Für höhere Kurvengeschwindigkeit sorgt dabei die überarbeitete Aerodynamik: Nicht nur Frontschürze, Motorhaube und Heckflügel wurden neu gestaltet, auch viele Details wurden optimiert. Für den Einsatz auf der Rennstrecke passte Ferrari zudem das Motormapping an und verkürzte die sieben Gänge des Doppelkupplers. So erreicht der Challenge in nur sechs Sekunden seine Maximaldrehzahl im vierten Gang.

Im Cockpit darf der Star am Steuer wie ein Formel-1-Profi an Knöpfchen drehen und Schalter bedienen. So lässt sich über die Mittelkonsole das ABS regeln oder man kann per Lenkrad die Traktionskontrolle einstellen. Vollgas-Typ Fassbender jedenfalls ist begeistert: «Dank dem Ferrari-Team und dem 488 Challenge konnte ich meine Rennfahrer-Fähigkeiten stark verbessern. Ich freue mich auf die weiteren Rennen.»

(rtl)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Higuain am 17.05.2017 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Kleingeld

    Cooler Typ, Wahhhnsinns-Auto! Schon die Strassenversion ist ja fast Formel 1, aber die Challenge... schade fehlt mir das Kleingeld ha ha

  • Sissi am 17.05.2017 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Durchtrainiert und nicht fett

    Na,also das scharfe Gerät würde auch meinen Motor schnell zum schnurren bringen :) Grrrrr, würde den nicht von der Bettkante stossen.

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  • Illumination am 17.05.2017 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur schön, auch "richtig gut"...

    Bereits der 488 GTB ist ein Auto der Superlative - tolles Design, fast perfekt gelungener 4.0 l/V8-BiTurbo mit herausragenden Fahrleistungen (25,6 Sek. 0-300 km/h - kaum zu toppen mit Hinterradantrieb), Ansprechverhalten, Durchzugsvermögen - bringt selbst "Saugmotor-Hardliner" ins Grübeln... Hervorragende Fahrdynamik (-Regelung) mit enorm hohen Grenzbereich (u.a. fünf Stufen einstellbares ESP..) trotzdem guter Federungskomfort - und neu bei Ferrari: Kostenlose Wartung für sieben Jahre bzw. im Preis inbegriffen (+/- CHF 300 K) - für mich einer der schönsten Ferrari - und vielleicht der Beste?

Die neusten Leser-Kommentare

  • brumm am 17.05.2017 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    und der GTE erst.

    Wer den 488 Challenge schon gut findet, muss sich unbedingt mal die GTE-Version anschauen, wie sie in der FIA WEC oder der IMSA fährt. Dort fahren die richtig krassen GT-Autos.

  • Biene Maja am 17.05.2017 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ist der vergeben

    Na der dürfte seinen Ferrari gerne in meiner Garage parken.Ein heisses Teil,der auch finanziell für eine Frau sorgen kann....Jackpot,würde ich sagen

    • Justus am 18.05.2017 08:17 Report Diesen Beitrag melden

      Alternative

      Alternative, falls Sie keinen Jackpot finden: für sich selber sorgen? Wär das was? Als Biene wären Sie ja fleissig genug dafür.

    • Biene Maja am 18.05.2017 11:54 Report Diesen Beitrag melden

      Mach,was ich möchte

      Pffff für was,wenn Frau einen reichen Bock haben kann?Nicht neidisch sein.

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  • Stickshift am 17.05.2017 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Doppelkupplung?

    Dies kann kein Rennwagen sein. In ein Rennwagen gehört einfach eine manuel betätigbare Kupplung, wie es sogar bei der Formel 1 noch der Fall ist. Alles andere ist Kinderkram...

    • Felix aus Baar am 17.05.2017 15:35 Report Diesen Beitrag melden

      Doppelkupplungs Antwort

      Wo hat ein Formel 1 Bolide noch ein Handschaltgetriebe ? Welcher der heutigen Formel 1 Fahrer könnte ein aktuelles "Rennen" zum Beispiel das von Monaco fahren wenn diese Formel 1 Autos noch richtig mit Kupplung und Schaltstock ( von mir aus auch in Sequenzieller Bauweise)geschaltet werden müssten? Nur mit Handkupplung anfahren kann zwar auch nicht jeder aber ein Rennen mit (3)drei fusspedalen bedienen ! ? ! Und dabei nicht alles zu schroten...( Ich nehme an von 20 Fahrern noch ca. Zwei Fahrer.

    • Stickshift am 17.05.2017 20:48 Report Diesen Beitrag melden

      @Felix

      Ich spreche auch definitiv nicht von einem handschaltgetriebe. Ich spreche von sequentiellen Getrieben, bei denen die Kupplung nur zum Anfahren und Anhalten gebraucht wird. Eine manuell betätigbare Kupplung kann auch von Hand betätigt werden, es braucht nicht zwingend ein Fusspedal. Aber ein drittes Pedal stört jetzt kein bisschen, es wird ja gar nicht gebraucht. Ein Computer, der sagt, wann die Kupplung öffnet und schliesst hat meiner Meinung nach im Rennsport nichts verloren.

    • Mike Gerber am 18.05.2017 08:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Stickshift

      Bei so viel unwissen, wie ich es in Ihrem Beitrag sehe, bekomme ich Kopfschmerzen. Denken Sie wirklich, dass ein Computer und ein paar Servos eine Kupplung schnell genug ansteuern können, um sie im Rennsport nutzen zu können??

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  • kurt am 17.05.2017 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    sehr schnell

    ein freund hat einen, wir waren mit seinem 488er und meinem 599er auf der Strecke. der 599 musste sich ganz schön anstrengen nicht abgehängt zu werden. V12 vs. v8 einfach coole kosten

  • Shpipe am 17.05.2017 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Ferrari

    Ich möchte keinen, ist nicht alltagstauglich und gehört nicht zu unserer Kultur. Lieber einen BMW M1 - 6.

    • Illumination am 17.05.2017 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      @Shpipe

      Sie haben ein seltsames "Kulturverständnis" - da fällt mir ganz anderes ein, dass nicht zu unserer Kultur gehört.. ;-)

    • Mike Gerber am 18.05.2017 08:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      Die BMWs brauchen einiges weniger an Benzin, was von Vorteil hat, dass man öfter um den Bahnhof herum fahren kann (bevor man für 20.- nachtankt)

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