Ford Mustang

18. Juli 2010 19:01; Akt: 18.07.2010 19:03 Print

Der Boss gibt sich die EhreDer Boss gibt sich die Ehre

Frisch geglättet und gestählt begeistert der neue Ford Mustang.

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Kult aus den USA: Der Ford Mustang rollt frisch geschärft, sparsamer und sportlicher via Direktimport auch in die Schweiz. (Ford)

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Er klingt so kernig und authentisch wie Bruce Springsteen, hat so viel Kraft wie Sylvester Stallone und wo man mit ihm vorfährt, sind einem so viele Blicke sicher wie Madonna am Nacktbadestrand. Denn kaum ein anderes Auto wird in den USA so sehr vergöttert wie der Ford Mustang. Doch die Faszination funktioniert nicht nur in Kalifornien oder Chicago. Auch in Zürich, Basel oder im Berner Oberland ist der Klassiker Kult – und das seit beinahe 50 Jahren.

Fünf Generationen sind entwickelt worden, und bevor 2014 zum 50. Geburtstag die sechste kommt, haben die Amis Coupé und Cabrio schon wieder überarbeitet. Nachdem in den USA die ersten Autos des neuen Modelljahres ausgeliefert wurden, rollen jetzt auch die Schweizer Direktimporteure und US-Car-Spezialisten die ersten Autos vom Schiff.

Schon der erste Blick ist und bleibt eine Wucht: Fett und forsch drängt sich der Mustang in den Rückspiegel. Die Rundscheinwerfer schauen böse, die Kotflügel spannen sich über den Reifen wie Schwarzen­eggers Anzug über dem Bizeps und das Heck ist so breit wie der Rücken des Gouvernators in seinen besten Jahren.

Unter der Haube trotzen die Ingenieure dem Trend zum Downsizing. Deshalb gibt es einen neuen V8 mit soliden fünf Litern Hubraum und einem Leistungsplus von rund 100 PS. Gemächlich bewegt, braucht der Mustang GT 11,2 Liter. Wer dem heissen Hengst die Sporen gibt, muss aber sehr viel öfter Tanken. Auch der V6 wurde übrigens ausgetauscht, legt von 213 auf 309 PS zu und braucht trotzdem 25 Prozent weniger. Das passt noch besser in die Zeit.