Fiat Panda

08. Januar 2012 23:01; Akt: 09.01.2012 00:05 Print

Die tolle Kiste will nicht mehr aneckenDie tolle Kiste will nicht mehr anecken

Runder, fröhlicher, grösser – der neue Fiat Panda verpackt seine Alltagstauglichkeit in ein gefälligeres Blechkleid.

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Der Blechwürfel ist Vergangenheit: Der neue Panda ist ein abgerundeter Kubus. (Foto: Fiat)

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Aus dem Strassenbild der 80er war er kaum wegzudenken, der kleine Blechwürfel Fiat Panda, der als «Haushaltsgerät auf Rädern» zum Inbegriff der Einfachheit und damit auch zum Kult wurde. 32 Jahre und 6,4 Millionen Fahrzeuge später ist von seinen Ecken und Kanten aber nicht mehr viel geblieben. Das Designprinzip der dritten Panda-Generation lautet «Squircle» im Sinne einer Mischung aus Quadrat und Kreis – und verwandelt den einst als «tolle Kiste» bezeichneten Kleinwagen in einen abgerundeten Kubus mit freundlichem Gesicht und schickem Interieur.

Doch der Panda wäre kein Panda mehr, würde er trotz neuem Styling nicht denselben Zweck wie sein Urahn erfüllen: Funktionalität auf kleinem Raum. Dazu hat der kompakte Fünftürer etwas an Grösse zugelegt, was für mehr Kopf- und Beinfreiheit im Fond sowie einen grosszügigen Kofferraum sorgt. Indem Beifahrer- und Rücksitze umgeklappt werden, lässt sich zudem eine innenraumlange Ladefläche schaffen. Zum Verstauen kleinerer Gegenstände bieten sich wiederum 14 Ablagefächer an, wo-bei sich das offene Fach vor dem Beifahrersitz als Zitat aus dem Ur-Panda versteht.

Das Motorenangebot wurde indessen um den TwinAir-Zweizylinderturbo erweitert, der mit seinem Knattersound und 85 PS ein wenig südländisches Temperament andeutet, dank Start-Stopp-Automatik aber tiefe Verbrauchswerte erlaubt. Minimal ist allerdings auch die Serienausstattung, denn ESP und mehr als vier Airbags kosten extra. Immerhin gibts serienmässig ein Notbremssystem, damit der Panda seine neuen Rundungen nirgends anstösst, wenn der Fahrer unterhalb von 30 km/h mit dem Kopf bei den guten alten Blechwürfel-Zeiten ist.

(20 Minuten)

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