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Seegfrörni

11. Februar 2012 17:32; Akt: 12.02.2012 18:13 Print

Die Schweiz tummelt sich auf dem EisDie Schweiz tummelt sich auf dem Eis

Katzensee, Pfäffikersee oder Liebefeld-Park bei Bern: In der Schweiz sind Seen und Flüsse erstmals frei fürs Schlittschuhlaufen. Doch nächste Woche droht warmes Wetter.

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Ab Mittwoch 15. Februar 2012 mittags ist auch ein Teil des Greifensees begehbar. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren. Hier wird eine Einstiegsstelle vorbereitet. Ab auf den See. Am Freitag wird entschieden, ob der Greifensee auch am Wochenende offen bleibt. Bröckelnder Spass: In Pfäffikon hat die dicke Eisschicht auf dem See am Montag einen ersten grossen Riss erhalten. Der 200 Meter lange Spalt ist auf den Temperatur-Anstieg von -14 Grad auf -4 Grad zurückzuführen, wie der Eismeister sagte. Der rote Teppich ist zwar feucht geworden, der See aber noch nicht gesperrt. Die Uferregion muss gemieden werden, das Eis auf dem See sei aber weiterhin stabil, sagte der Eismeister. Die Meteorologen versprechen allerdings keine gute Aussichten: Ab Mittwoch soll es wärmer werden und auch starker Schneefall einsetzen - eine zusätzliche Last für den See. Noch am Sonntag glitten in der gesamten Schweiz zahlreiche Eisfans über die Seen. «Hier hat es ja mehr Leute als im Sommer», staunt unser Leser-Reporter in Marin am Neuenburgersee. Wunderschöne Stimmung am Neuenburgersee. Die Kleine war das erste Mal in ihrem Leben auf einem See. Hoppala! Das üben wir nochmals... ;-) Und noch einer, der Stéphane Lambiel und Sarah Meier nacheifert. Auf dem Lac des Brenets im Kanton Neuenburg wurde fleissig die Biellmann-Pirouette geübt... Zugefrorener Hüttwilersee im Kanton Thurgau. Leser-Reporter Andreas Schoch hat das Bild mit einem Oktokopter aufgenommen. Zugefroren waren am Sonntag nicht nur Seen: Spaziergänger auf dem Rhein bei Rheinau. Schön, aber auch sehr kalt war es auf dem Lac de Joux. Zum sonntäglichen Vergnügen gehört auch Schlittschuhlaufen, bei Rheinau. Die Alte Aare in Büren a. A. ist begehbar, yupee! Zahlreiche Sonntagsausflügler lockte der Pfäffikersee im Zürcher Oberland an. Spass auf dem Burgäschisee im Solothurnischen. Der Spielplatz war der See: Burgäschisee bei Aeschi (SO). Der Türlersee mit schwarzem Eis. Was brauchts mehr als Schlittschuhe und Natur: Der Türlersee, Kanton Zürich. Grosser Spass am Äschisee Schlittschuhläufer im Zürcher Unterland. Der Leser-Reporter schreibt von einem Geheimtipp und verrät den Namen des Gewässers nicht. Der Mauensee bei Sursee im Kanton Luzern, wo es laut Leser-Reporter auch Kaffee zum Aufwärmen gab. Eisbedeckt ist auch der Lauerzersee im Kanton Schwyz. Das Eis auf dem Lauerzersee. Zumindest in Ufernähe ist auch der Neuenburgersee bei Yverdon zugefroren. Ein vereister Schiffssteg am Bielersee bei Le Landeron. Der Hafen von Yvonand am Neuenburgersee. Schnee und Eis bei Yvonand sehen aus wie eine Mondlandschaft, schreibt ein Leser-Reporter. Der Bodensee bei Arbon (TG). Es braucht keinen grossen See, um Spass zu haben. Weiher in einem Park bei Liebefeld. Eis auf der Sense. Diese Seepromenade war in den letzten Tagen weltweit in den Medien dank vereisten Autos: Versoix am Genfersee Seegfrörni in der Schweiz: Diverse Seen und Flüsse konnten am Samstag, 11.2.2012 freigegeben werden. Auf der Sense direkt unter der Schwarzwasserbrücke trainieren diese vier Jungs für ihr nächstes Eishockeyspiel. Auf dem Pfäffikersee hat Timo etwas Mühe, den Puck zu finden. Ein Adler überwacht das Geschehen auf dem Burgseeli in Ringgenberg bei Interlaken. In Rapperswil gingen einige Spaziergänger auch nachts auf den See. Die Aare hat sich in Meinisberg in eine spiegelglatte Eisbahn verwandelt. Leser-Reporterin Jana Schütz hat dabei tolle Detailfotos geschossen. Die Natur als Künstlerin. Der Sihlsee lädt im Moment nicht zum Baden ein... Auch der Murtensee präsentiert sich von seiner tiefwinterlichen Seite. Am Lac de Joux herrschten tolle Bedingungen für «Eis-Surfer»... ... genauso wie auf dem Pfäffikersee. Der Pfäffikersee wurde natürlich in erster Linie zum Schlittschulaufen freigegeben. Bereits kurz nach der Eröffnung am Samstagmorgen tummelten sich 100 bis 200 Leute auf dem See. Am Nachmittag waren es dann schon bedeutend mehr. Keiner zu klein, um auf dem Eis zu sein. Gut überwacht: ein Eis-Patrouilleurschaut den Schlittschuhläufern auf die Kufen. ... Am Rande des Sees und in Pfäffikon hat man sich vorbereitet... ...auf den Ansturm von durstigen und ... ...hungrigen Gästen. Einsamer wars am Lago Bianco auf dem Berninapass: Einfach traumhaft, schwärmt der Leserreporter. Recht hat er! Auch im Hafenbecken von Rapperswil durftejavascript:; man aufs Eis. Das nutzte die erste Mannschaft der Rapperswil Jona Lakers zum Training. Es waren viele Zaungäste zugegen,... ...als die Mannschaft auf dem Eis trainierte. Es wurde fleissig gespielt,... ... ...und pausiert. Freude hatte auch Trainer Harry Roggenmoser. Die Lakers posieren zum Gruppenbild auf dem See.

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Welch ein Plausch - da hat sich das Frieren unter der Woche doch wirklich gelohnt. In der Schweiz waren am Wochenende viele Seen und Abschnitte von Flüssen frei begehbar. Die «Gfrörni» auf dem Pfäffiker- und Katzensee in Zürich, im Rapperswiler Hafenbecken oder im Liebefeld-Park in Bern lockte viele Eisläufer und Spaziergänger an. Die tiefen Temperaturen der letzten Tage hatten den Katzensee bei Zürich vollständig zufrieren lassen. Die Eisschicht wies am Samstag eine genügend grosse Dicke auf, so dass der See für Sportler und Spaziergänger freigegeben werden konnte.

Die Berner Bevölkerung kam ebenfalls auf ihre Kosten: Nachdem bereits am Mittwoch der in der Stadt gelegene Egelsee erstmals seit 2009 fürs Schlittschuhlaufen freigegeben worden war, konnten ab Samstag auch auf dem Weiher im Liebefeld-Park in der Berner Vorortsgemeinde Köniz Pirouetten gedreht werden.

In der ganzen Schweiz waren auch kleinere Seen zugefroren und begehbar. So erreichten 20 Minuten Online Bilder vom Burgäschisee (SO), vom Hüttwilersee (TG), vom Mauensee (LU) oder vom Lauerzersee (SZ). Ebenfalls zugefroren waren Abschnitte von Flüssen wie der Rhein bei Rheinau (ZH) oder die Alte Aare bei Bühren a. A. (BE).

Grossandrang auf Pfäffikersee

Überraschend wurde am Samstagmorgen auch der Pfäffikersee zum Eislaufen freigegeben. Der See ist bis auf weiteres in der Zeit von 10 bis 21 Uhr begeh- und befahrbar. Nach Angaben von Leser-Reporter und Fotograf Fabrizio Arman tummelten sich bereits am Samstagmorgen 100 bis 200 Personen auf dem Eis. In Pfäffikon und am Rande des Sees ist man wie bei der letzten Seegfrörni im Jahr 2006 für einen Grossandrang gerüstet. Es gibt zahlreiche Stände, welche die Schlittschuhläufer mit Würsten und anderen Esswaren sowie mit heissen und kalten Getränken versorgen.

Erstmals seit 24 Jahren wurde auch der Hafen von Rapperswil zum Spazieren und Schlittschuhlaufen geöffnet. Die Eisdicke dort beträgt 13 bis 15 Zentimeter, wie die Stadt mitteilte.
Beim Gang aufs Natureis wollten auch die Rapperswil Jona Lakers nicht zurückstehen. Logisch mussten sie bei solch einem Vereinsnamen auf «ihren» See.

Die Spieler - angefeuert von zahlreichen Zaungästen - hatten morgens um 10.30 Uhr mächtig den Plausch, im Hafenbecken herumzukurven und zu beweisen, dass sie nicht nur auf Kunst-, sondern auch auf Natureis wissen, wie man zu Kunstschüssen ansetzt.

Am Mittwoch wieder Plustemperaturen

Das Vergnügen auf den zugefrorenen Gewässern dürfte in den nächsten Tagen bereits wieder zu Ende gehen, denn das Ende der Kälte ist in Sicht. Zwar bringt der Montag noch einmal eisige Werte im zweistelligen Minusbereich am Vormittag und Höchstwerte um -3 Grad am Nachmittag. Am Dienstag bewegen sich die Temperaturen dann aber schon im Bereich um den Gefrierpunkt, am Mittwoch sind zum ersten Mal seit langem wieder knappe Pluswerte möglich.

Derweil war es am Wochenende noch einmal sibirisch kalt. Am Sonntagmorgen meldeten die Wetterdienste für das Mittelland verbreitet Tiefstwerte zwischen -16 und -13 Grad. In den höheren Alpentäler sank das Thermometer noch tiefer - Samedan meldete beispielsweise -27 Grad. Auch tagsüber blieben die Temperaturen, mit Ausnahme von Lugano (1 Grad), in der ganzen Schweiz unter dem Gefrierpunkt.

(uwb/kub/mdr/sda)


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  • Laborant am 12.02.2012 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Seegfrörni

    Wie lang dauerts noch bis wir auf der Limmatt spatzieren können... und zu Fuss von Horgen nach Meilen können? :D

  • Adolf am 12.02.2012 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Aare und Rhein auch?!

    Habe nicht gewusst, dass Aare und Rhein auch teilweise gefroren sind! Ist ja cool! Alles was die Leute hier kümmert ist, was das für ein grossgewachsener Hamster (Hund) auf dem Bild ist!

    • Christian am 12.02.2012 16:27 Report Diesen Beitrag melden

      Aare

      Nur die alte Aare! Die Aare fliesst zu schnell!

    • Wanja/Meier am 12.02.2012 18:58 Report Diesen Beitrag melden

      Rhein in Rheianu

      Der Rhein in Rheinau ist auch nur gefrohren, weil er dort gestaut wird. Sogesehen ist er ein See.

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  • Rolf Wirz am 12.02.2012 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schlittschulaufen im Kt. Bern

    Der Egelsee in Bern sind auch offen zum schlöfeln sowie die alte Aare im Berner Seeland