Sugar Baby Oliwia

30. März 2018 15:04; Akt: 30.03.2018 15:04 Print

«Er sponserte mein Leben – ich gab mich ihm hin»

von Albina Muhtari - Die meisten arbeiten für ihren Lebensunterhalt, andere wählen den Weg des Sugar Babys. Eine, die diesen Weg gegangen ist, ist die 24-jährige Oliwia. Ein Porträt.

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«Ich bin ein Sugar Baby», höre ich Oliwia durch den Telefonhörer sagen. Ihre Stimme klingt leicht metallisch und mädchenhaft, und ich denke mir, der Beruf passt. Wäre ich eine Personalverantwortliche, hätte ich sie allein schon wegen ihrer Stimme als Sugar Baby angestellt. Doch ich bin keine Personalverantwortliche, und Sugar Baby ist auch kein Beruf, denn man arbeitet nicht wirklich, obwohl das Geld zum Leben reicht.

Oliwia lebt in Kopenhagen, und wir haben uns für ein Telefoninterview verabredet. Ihre Geschichte beginnt wie viele andere damit, dass alles ein wenig anders kam, als man es sich vorgestellt hatte. So habe sie nie vorgehabt, ein Sugar Baby zu werden, erklärt Oliwia, nicht einmal den Begriff habe sie gekannt, den habe sie später zufällig aufgeschnappt. Sie sei damals aus ihrer Heimatstadt in Polen nach Kopenhagen gekommen, wo alles teurer und komplizierter war. Und plötzlich war da dieser Mann und das stille Versprechen, dass mit ihm alles einfacher werden würde. Dass der Mann deutlich älter war als sie, habe sie nicht weiter gestört. «Wir fingen an, uns zu daten», erzählt Oliwia, «dann beschloss ich, zu bleiben.» Der Mann namens Carsten war damals 52, Oliwia 21 Jahre alt.

«Er kam für den Lebensunterhalt auf»

Kennen gelernt hatten sich die beiden an der Weihnachtsfeier von Oliwias Mutter. Carsten war der Vermieter der Wohnung, die die Mutter mit ihrem Freund teilte, und tauchte an Heiligabend hinter dem Tannenbaum und dem Stapel Geschenke auf. Ob er eingeladen war oder nur vorbeikam, weil die Lichterkette streikte, weiss Oliwia nicht mehr so genau. Doch es ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass die beiden eine Beziehung eingingen, die darauf basierte, «dass er für meinen Lebensunterhalt aufkam und ich mich ihm hingab». Oliwia wählt ihre Worte sorgfältig. Dabei habe Carsten nie cash bezahlt, betont sie, stattdessen habe sie in seinem Haus im Reichenviertel von Kopenhagen gewohnt und durch ihn Dänisch gelernt. Acht Monate lang dauerte die Beziehung, dann schmiss Carsten sie raus. «Ich war ständig allein im Haus und begann mich zu langweilen. Dadurch wurde ich zu anhänglich», sagt Oliwia entschuldigend.

Eine neue Bleibe musste her. Zurück zur Mutter zu ziehen, kam für Oliwia nicht infrage. «Ich gebe ganz offen zu, dass ich einen luxuriösen Lebensstil bevorzuge und mir Geld sehr wichtig ist», so die heute 24-Jährige. Ausserdem habe sie sich stets zu älteren Männern hingezogen gefühlt. «Ältere Männer sind viel erfahrener und wissen, wie man sich um eine Frau kümmert», sagt sie bestimmt. «Gehst du mit einem 26-Jährigen aus, ist er oft verwirrt und hat mit seinem Studium oder dem Job zu kämpfen.» Auf solche Probleme habe sie keine Lust.

Der Sugar Daddy aus St. Moritz

Nach der Trennung von Carsten ging Oliwias Suche nach dem nächsten Sugar Daddy online weiter. Sie gelangte auf eine Website, die das Sugar-Beziehungskonzept gezielt bewarb. «Ich merkte, dass mich diese Art von Beziehungsform faszinierte und ich online schnell Männer kennen lernen konnte, die meine Vorstellungen teilten.» Trotz zahlreicher Verabredungen fühlte sich Oliwia zu keinem der Männer wirklich hingezogen. Ihren nächsten richtigen Sugar Daddy lernte sie schliesslich via Tinder kennen: Geschäftsmann, 51-jährig, Schweizer. «Er war aus beruflichen Gründen in Kopenhagen und die Chemie zwischen uns stimmte», erzählt Oliwia. «Kurze Zeit später schickte er mir ein Ticket in die Schweiz und ich verbrachte zwei Monate in seinem Chalet in St. Moritz.»

Der Schweizer und sein luxuriöser Lebensstil hinterliessen einen bleibenden Eindruck: «Er trug verwaschene Jeans und abgetragene Pullover, doch in den Kreisen, in denen er verkehrte, waren die Leute so reich, dass niemand irgendjemandem was beweisen musste.» Oliwia erzählt, wie fürsorglich ihr Sugar Daddy gewesen sei, ein richtiger Gentleman. Wie sicher und geborgen sie sich gefühlt habe. Sie schwärmt von den wunderschönen Orten, die er ihr gezeigt hatte.

«Wir wussten, dass wir Rollen spielten»

Der Unterschied zu einer normalen Beziehung? «Wir haben es nie laut ausgesprochen, doch wir beide wussten, dass wir nur unsere Rollen spielten», sagt Oliwia. Wie kannst du dir sicher sein, dass er von dem Rollenspiel wusste? «Es war so offensichtlich», sagt Oliwia, «er wusste, wie schlecht es um meine Finanzen stand, und bat mich nie, für irgendetwas zu bezahlen. Ich war nur da, um ihn zu unterhalten. Durch mich konnte er beweisen, dass er noch immer in der Lage war, eine junge, attraktive Frau zu daten.»

Und warum nicht offen darüber reden? «Du willst dieser Beziehung kein Etikett aufkleben», erklärt Oliwia, «denn sobald du das tust, verschliesst du eine Tür.» Es fange zwar mit Sugar Dating an, doch wer wisse das schon so genau, die ganze Geschichte könne auch einen ganz anderen Lauf nehmen, in Liebe oder sogar einer Heirat enden. Ein Etikett würde diese Möglichkeit im Keim ersticken.

Ob sie sich schon mal verliebt habe, möchte ich wissen. «Natürlich, sogar mehrmals», sagt Oliwia und fügt hinzu: «Ich würde es aber niemandem raten.» Die Trennung von Carsten habe sie besonders mitgenommen, später sei sie im Umgang mit Gefühlen vorsichtig geworden: «In solchen Beziehungskonstellationen ist die Wahrscheinlichkeit gross, für jemand anderen verlassen zu werden. Du musst immer darauf gefasst sein, dass sich die Situation von einem Tag auf den anderen ändern kann. Hast du keine Gefühle, kommst du leichter mit der Trennung klar.» Das sei der Preis, den man dafür bezahle, erklärt Oliwia, es gebe schliesslich einen Grund, dass viele Sugar Daddys noch immer single oder geschieden seien. So auch der Sugar Daddy aus der Schweiz.

«Männer können sich wie Jungs fühlen»

Ganz allgemein seien Sugar Daddys gut vernetzte, wohlhabende Männer mit meist langjährigen Beziehungen hinter sich, sagt Oliwia. Sie hätten genug von familiären Verpflichtungen oder der Eintönigkeit, wie sie sich so oft in feste Partnerschaften schleiche. «Als Sugar Daddys suchen sie junge, spontane Mädchen, die Spass haben und Neues entdecken wollen. Viele Männer kommen so besser über ihr eigenes Alter hinweg. Sie können sich wieder wie Jungs fühlen.»

Eine Partnerin, die Forderungen stellt, sei Gift für dieses Beziehungskonzept, und auch Streit oder Eifersucht gebe es nicht. «Als Sugar Baby nörgelst du nicht herum und mischst dich auch nicht in seine Angelegenheiten ein. Stattdessen bist du gut drauf und richtest dich nach seinen Wünschen», so Oliwia. Wollte ihr Sugar Daddy Sex mit Prostituierten, habe sie ihn sogar dazu ermuntert. «Wenn das gut für dich ist, dann solltest du es auch tun», habe sie gesagt. Das sei nicht immer einfach gewesen, erzählt Oliwia, und auch, dass sie psychisch oft an ihre Grenzen gestossen sei, vor allem am Anfang.

Warum man sich so etwas trotzdem antue? «Ich habe mich stets selbst daran erinnert, wie sehr ich diesen Lifestyle mag», denn ihr sei es nicht ausschliesslich ums Geld gegangen, beteuert Oliwia mit fester Stimme. Viele würden eine Prostituierte in ihr sehen, sogar Freundschaften seien am Unverständnis für ihre Beziehungen zerbrochen. «Dabei wollte ich einfach all diese tollen Erfahrungen machen, zu denen ich aus eigener Kraft nie imstande gewesen wäre. Ich wollte neue Orte sehen und interessante Menschen kennen lernen. Diese Männer konnten Türen öffnen, während ich selbst nicht mal in die Nähe der Klinke gekommen wäre.» Hättest du das alles getan, wenn du dich unabhängig gefühlt hättest, mit der Klinke in der Hand? «Nein», sagt Oliwia, und auch, dass sie durchaus ein Bewusstsein dafür hätte, dass Frauen berufstätig und unabhängig sein sollten. Sie selbst habe zwischenzeitlich als Putzfrau, Kellnerin oder im Spa-Bereich gearbeitet. Das Einkommen hätte zwar zum Leben gereicht, doch nicht zum Entdecken der Welt. «Wenn man es allein nicht schafft, ist eine solche Beziehung oft der einzige Weg.»

Nächster Halt: Dubai, Bali, Koh Samui

Aus der Schweiz zurück in Kopenhagen lernt Oliwia online weitere Sugar Daddys kennen. Einen Dänen mit Wohnsitz in Dubai. Er holt sie in die Arabischen Emirate, doch sie bleibt nur zwei Wochen, die Chemie habe nicht gestimmt. Ihrem Schweizer Sugar Daddy erzählt sie währenddessen, sie sei allein auf Reisen. In der Zwischenzeit meldet sich Vermieter und Ex-Sugar Daddy Carsten, er sei gerade auf Bali, ob sie nicht Lust hätte, ihn zu besuchen. Oliwia sagt zu und verbringt einen ganzen Monat auf der indonesischen Insel. «Ich hatte eine fantastische Zeit», sagt sie, Carsten habe den gesamten Trip gesponsert. Die beiden beschliessen, nach Thailand weiterzuziehen, einige Wochen später muss Carsten jedoch zurück nach Kopenhagen, die Arbeit ruft.

Oliwia möchte in Thailand bleiben, allerdings nicht allein. Sie ruft ihren Schweizer Sugar Daddy an, fragt, ob dieser nicht Lust auf einen Trip habe. «Er kam und wir flogen gemeinsam nach Koh Samui, doch ich hatte das Gefühl, er spürte, dass ich nicht ehrlich zu ihm gewesen war», erzählt Oliwia. «Er hat zwar für alles bezahlt, doch die Stimmung war schlecht und wir stritten viel, also schickte er mich heim.» Oliwia, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit drei Monaten auf Reisen ist, fühlt sich erleichtert. Die Beziehung bereitet ihr Unbehagen und sie will nur noch nach Hause. Beiläufig erwähnt sie, dass sie immer nur mit Männern geschlafen habe, bei denen sie sich wohlfühlte. Bei dem Mann aus der Schweiz hatte sich diese Wahrnehmung geändert. «Viele Leute denken, beim Sugar Dating gehe es ausschliesslich ums Geld oder den Sex, doch das stimmt nicht. Viele Faktoren bestimmen, ob so eine Beziehung funktioniert oder nicht.»

«Ich will mir um Geld keine Gedanken machen»

Erneut in Kopenhagen beschliesst Oliwia, eine Pause vom Sugar Dating zu machen und sich auf ihre eigenen Bedürfnisse zu fokussieren. Eine Beziehung zu einem weniger wohlhabenden Mann kann sie sich trotzdem nicht vorstellen. «Mein Partner muss nicht superreich sein, aber ich will mir um Geld keine Gedanken machen müssen», erklärt sie.

Wirst du in fünf Jahren noch als Sugar Baby unterwegs sein, Oliwia? «Ich glaube nicht», sagt sie nachdenklich, «rückblickend wird das eine Erfahrung aus meinen jungen Jahren gewesen sein.» Sie werde zwar auch weiterhin nach älteren Männern Ausschau halten, wolle jedoch irgendwann einen festen Partner, zu dem sie eine emotionale Bindung aufbauen könne. «Auf die Dauer ist es anstrengend, sich jemandem so hingeben zu müssen, deutlich anstrengender als ein Fulltime-Job.»


Auf dem Dating-Portal «SugarDaters» betreibt Oliwia einen Blog und schreibt regelmässig über ihre Erfahrungen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cleo am 30.03.2018 15:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oder soll es Kunst sein?

    Man kann den lieben langen Tag die Sache schönreden, aber es bleibt nichts anderes als Prostitution.

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  • Ü50-Daddy am 30.03.2018 15:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So ist das

    Natürlich ist das Prostitution, was denn sonst? Ist aber auch nicht weiter schlimm, solange es für alle Beteiligten stimmt.

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  • Sailormoon am 30.03.2018 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    steht dazu

    Auch eine Art von Prostitution.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • anonym am 31.03.2018 22:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    klarer fall

    sie bietet ihre dienste gegen geld an (u.a. auch sex) also ist sie eine prostituierte. wenn sie dafür kein geld verlangen würde könnte man ihr auch nichts vorwerfen.

    • play am 31.03.2018 23:00 Report Diesen Beitrag melden

      @anonym

      Arbeiten Sie gratis, oder bieten Sie Ihre Dienste nicht auch für Geld an. Sind wir nicht alle "prostituiert" und machen für das Geld was uns der Chef sagt. Warum also sollte man Ihr etwas vorwerfen weil Sie Geld verlangt?

    • Frei Aber Nicht Freier am 31.03.2018 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @anonym

      Auch wenn sie Prostituierte ist kann man ihr nichts vorwerfen. Sie hat das Recht dazu so lange alle erwachsen sind.

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  • Uruguay am 31.03.2018 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    RE: GeldN.....

    Kommt: Wenn es solche Frauen nicht geben würde, hätten die verfaulten, i.d.R. schwer-gestörten alten Milliardärs-Säcke doch gar keine Freude im Leben mehr. Sie schmücken sich halt gerne wie ein Weihnachtsbaum mit bunten Kugeln und anderem Flimflam, um ein wenig glänzender zu wirken!

  • MalSoMalSo am 31.03.2018 21:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leben und leben lassen

    Viele hier gehen arbeiten und verkaufen ihr Wohlbefinden an den Arbeigeber. Manche bezahlen dafür körperlich, andere geistig. Ich wette sie hatte mehr Spass dabei, als so macher anderer beim eigenen Job.

    • Marisa am 31.03.2018 23:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MalSoMalSo

      Wenn du den Unterschied zwischen Arbeit und Prostitution nicht kennst, tja, dann ist dir nicht zu helfen.

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  • Sergio am 31.03.2018 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoppla jetzt aber

    Wenn das eine Prostitution ist, dann sind über 50% aller Frauen, welche sich von Ihrem Partner beschenken und verwöhnen lassen auch Prostituierte... Seid nicht immer so neidisch! Beide Parteien wussten von Anfang an, auf was Sie sich einliessen na also!

    • Norma am 31.03.2018 21:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sergio

      Das ist nicht das selbe! Wenn du als Frau einen Partner hast lässt du dich aus Liebe bei einem Anlass beschenken aber schenkst ihm auch was. Ausserdem hast du deine Ausbildung, deinen Job, dein eigenes Leben und so weiter. Aber Sugar Babys haben nichts von all dem! Sie sind nie arbeiten gegangen haben meistens nicht einmal eine Ausbildung! Prostitutierte zahlen wenigstens Steuern aber Sugar Babys zahlen nicht mal was für unser Land und Leben in Luxus. Was wenn sie dann hässlich und älter werden? Dann werden diese Frauen Sozialhilfe bekommen also auf unsere Kosten leben!

    • BINTANG am 31.03.2018 22:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sergio

      Du hast es erkannt. Nur nennt man das nicht Prostitution, sondern Geschenke.

    • Werner am 31.03.2018 22:14 Report Diesen Beitrag melden

      Definition eindeutig

      Viele, darunter Sie, machen einfach den Fehler, Prostitution als etwas negatives anzusehen. Per Definition ist es nun mal sexuelle Dienste gegen Bezahlung auszutauschen. Was in dieser Geschichte zweifellos der Fall wäre und da beide einverstanden sind auch völlig in Ordnung.

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  • Kolibri am 31.03.2018 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja, ja...

    ...die Erde ist ein Zoo. Willkommen im Tierreich...

    • oh nein am 31.03.2018 21:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kolibri

      Tiere sind um so vieles besser als Menschen.

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