Die Lügen-Wahrheit

06. März 2012 17:22; Akt: 06.03.2012 17:35 Print

«Alltags-Lügen sind schwer zu durchschauen»

von Lina Selmani - Lügner können von aufmerksamen Beobachtern entlarvt werden. Warum das so ist und weshalb man nicht den Partner als Testperson wählen sollte – der Kommunikationsprofi erklärts.

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Wer die Unwahrheit sagt, der lässt seinen Körper (unbewusst) eine eindeutige Sprache sprechen: (Mikro-)Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme liefern handfestes Beweismaterial, ob gerade geflunkert wird oder nicht. Welches die meistverbreiteten Lügner-Posen sind, sehen Sie in den folgenden Bildern. Können Sie sich noch an Ihre erste Flunkerei erinnern? Wenn Kinder lügen, wandert ihr Händchen automatisch direkt vor den Mund, weil ihnen gerade etwas «Böses» über die Lippen gerutscht ist. Aber nicht nur bei Kindern ist dies eine übliche Geste. Die Hand wandert auch im späteren Leben nach wie vor wie ein Reflex weiter Richtung Mund. Oft wird die Geste aber intuitiv umgeleitet, um nicht offensichtlich zu wirken. Die Hand kann dann Richtung Nase, ... ... Ohr oder - vor allem bei Frauen - Richtung Nacken fassen. Auch am Kopf kratzen oder nervös an den Haaren herumspielen kann ein Zeichen dafür sein, dass man gerade nicht unbedingt die Wahrheit sagt. Empfindet man eine Frage als unangenehm, oder fühlt man sich gar angegriffen, dann krallt sich die Hand oft am nächstbesten Gegenstand fest und sucht Halt. Ob ein Wasserglas, Salz- oder Pfeffer-Spender: Das Objekt wird fest umschlossen und zwischen sich und dem Gegenüber gerückt, um eine Art Schutzwall aufzubauen. Natürlich sollen Sie jetzt nicht jedes mal «Du lügst!» rufen, wenn jemand ein Glas umklammert. Mehrere Zeichen, die vom normalen Verhalten abweichen, müssen erkennbar sein. Das setzt voraus, dass Sie wissen, wie die Person reagiert, wenn Sie die Wahrheit sagt. Bei diesem Bild sehen Sie beispielsweise eine typisch «schuldige Haltung», die mehrere Zeichen vereint: 1. Die Person sucht Halt, 2. Ihr Blick und das Kinn sind nach unten gesenkt und 3. nimmt sie eine verschlossene Körperhaltung ein, die Schultern sind nach vorne geneigt. Verschränkte Arme, verschränkte Beine und die Füsse, die weg von der Person gegenüber zeigen, präsentieren eine eindeutige Ablehnung. Der zurückgelehnte Oberkörper Distanz. Diese Haltung zeigt eine deutliche Anspannung. Die Anspannung beim Lügen kann sich durch viele Aktionen bemerkbar machen: Eine weit verbreitete Handlung und ein Zeichen für Unwohlsein ist heftiges Händekneten. Eine eindeutige Fluchthaltung, die signalisiert, dass die Person hier weg will, zeigt diese Körperhaltung auf: Obwohl die Person gegenüber noch fokussiert wird, sind die Füsse, Knie und Hüfte deutlich Richtung Ausgang gedreht. Und auch hier klammert sich die Person (am Stuhl) fest. Nebst den Handbewegungen ist auch das Lippenbeissen, bzw. Lippenbefeuchten/ablecken ein Standardelement beim Schwindeln. Sobald gelogen wird, kommt im Körper Stress auf, was dazu führt, dass der Mund trocken wird und befeuchtet werden muss. Sind Frauen nervös, oder fühlen sich unwohl, dann verlagern sie oft ihr Gewicht auf Ihren Schuhabsatz und drehen aus lauter Anspannung fast ein Loch in den Boden. Nicht nur die Körperhaltung gibt Aufschluss über Lüge oder Wahrheit, auch die Augen können eindeutige Signale senden. Es gibt das bekannte Schema, dass jemand der nach oben links schaut (von sich aus gesehen) sich erinnert und jemand der nach oben rechts schaut etwas visuell konstruiert, sich also gerade eine Lüge zusammenbaut. Aber auch hier braucht es natürlich mehr als nur einen Blick um zu wissen ob jemand die Wahrheit spricht oder nicht. Macht eine Frau hingegen diese Geste, kann man davon ausgehen, dass sie die Wahrheit sagt. Die meisten Lügner versuchen ihre Gestik soweit wie möglich zu kontrollieren, da sie Angst haben sich dadurch zu verraten. Umgekehrt: Wenn jemand im Normalfall wenig gestikuliert, wird sich dies bei einer Lüge ändern, da man mit viel Rumgefuchtle möglichst «echt» und authentisch zu wirken versucht.

Eine Lüge zu verheimlichen ist gar nicht so leicht. Wie Sie sich unbewusst verraten, sehen Sie in der Bildstrecke.

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Mit einer Lüge davonzukommen ist gar nicht so einfach, wie man meint. Der Körper sendet unbewusst jede Menge Signale, die einen Hochstapler oder Schwindler verraten könnten. Doch schaffen es zum Beispiel notorische Lügner, diese Anzeichen komplett zu unterdrücken? Worin unterscheiden sich Frauen und Männer beim Schwindeln? Und lügen Tränen tatsächlich nicht? Der Kommunikationstrainer und Lügen-Experte Stephan Lendi spricht im Interview mit 20 Minuten Online über die Kunst, sich an der Wahrheit vorbeizuschmuggeln und den gar nicht so leichten Umgang mit Schwindlern im Freundeskreis.

Herr Lendi, welches ist Ihrer Meinung nach das eindeutigste Zeichen, dass jemand lügt?
Stephan Lendi: Es gibt nicht einfach «das Zeichen». Viele Laien machen den Fehler, dass sie ein einzelnes, mögliches Anzeichen einer Lüge als aussagekräftig beurteilen: «Du hast die Arme verschränkt, du lügst.» Wirklich aussagekräftig ist nur eine Veränderung des normalen, ehrlichen Verhaltens. Beispielsweise: Mein Gegenüber reduziert auf einmal die Körpersprache, die Stimme wird höher oder plötzlich werden ganz viele Details erwähnt.

Wie erkenne ich dann die verschiedenen Zeichen bei einem Lügner konkret?
In erster Linie sollte man die Person nicht gleich direkt auf die vermeintliche Lüge ansprechen, sondern Fragen stellen, von denen man weiss, dass die Person die Wahrheit sagen wird. Der Grund: Man muss wissen, wie jemand reagiert, wenn er die Wahrheit sagt, um einen möglichen Unterschied der Körpersprache beim Lügen festzustellen. Weiter ist es wichtig, dass man nach Farben, Namen, Gerüchen, also möglichst vielen Details fragt, um das Gegenüber unter Druck zu setzen. Wenn jemand nervös ist, sendet der Körper viele Signale, die vom «normalen» Verhalten abweichen und ihn verraten (siehe Bildstrecke).

Passiert mit der Körpersprache bei einer «kleinen Lüge» etwas anderes als bei einer «grossen Lüge»?
Unterschiede gibt es tatsächlich. Ein Beispiel: «Ich habe den Bus verpasst, darum bin ich zu spät.» Diese Aussage wird nicht wirklich als Lüge, sondern mehr als akzeptiertes Mittel gesehen, dem Gegenüber diplomatisch zu signalisieren, dass man nicht weiter über die eigentlichen Gründe der Verspätung diskutieren will. Grössere Lügen hingegen erfordern ein deutlich höhreres Mass an Erfindergeist und Konstruktion. Entsprechend schwierig wird es, widerspruchsfrei zu bleiben, besonders wenn nachgefragt wird oder man sich in die Enge getrieben fühlt.

Wird man durch vieles Lügen irgendwann «abgehärtet» und die für das Gegenüber erkennbaren Zeichen geschwächt?
Es gibt Techniken, mit denen man unauffällig lügen lernen kann. Sprich: Man lernt die Körpersprache so weit zu kontrollieren, dass das Gegenüber nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann. Das sind jedoch sehr lange und harte Workshops. Man muss seine Intuition durch Beobachtung schulen und andere beim Lügen ertappen. Damit wird man sich auch der eigenen Signale bewusster und kann diese besser kontrollieren.

Kann man sich also das sogenannte «Poker-Face» antrainieren?
Bis zu einem gewissen Grad kann man alle Signale sehr abschwächen. Die Mikro-Mimik ist aber für Millisekunden dennoch vorhanden und für ein gut geschultes Auge sichtbar. Ganz abstellen kann man diese Mikro-Ausdrücke nie.

Wer lügt besser: Männer oder Frauen?
Ganz eindeutig die Frauen! Frauen haben eine bessere Wahrnehmung als Männer und handeln intuitiver. Sie achten mehr auf die Details in ihren Lügen. Männer sind da bequemer und lügen etwas plump. Frauen durchschauen Lügen entsprechend auch schnell. Was aber nicht unbedingt heissen muss, dass sie auch mehr lügen.

Wie sieht es mit dem Lügen unter Alkoholeinfluss aus?
Wie man so schön sagt: In vino veritas – im Wein liegt die Wahrheit. Die Zunge lockert sich natürlich ein wenig, was aber vor allem gelockert wird, ist die Körpersprache. Die Signale, die eine Lüge verraten, werden viel deutlicher als im nüchternen Zustand.

Erkennt man als «Lügen-Profi» jede Lüge?
Nein, ich sehe natürlich auch nicht alle Lügen. Gerade bei Alltagsflunkereien, den «White Lies», kommt es auf die effektive Botschaft an. Möchte jemand nicht über ein Thema sprechen, so versuche auch ich, dies wenn immer möglich zu respektieren.

Wie sieht es im privaten Leben aus? Trauen sich Ihre Freunde überhaupt noch zu flunkern?
Jede Beziehung sollte auf Vertrauen und Respekt aufbauen. Daher brauche ich in meinem Freundeskreis nicht nach auffälligen Gesten und verräterischer Mikro-Mimik Ausschau zu halten – ich setze ganz einfach voraus, dass wir ehrlich miteinander umgehen und falls etwas nicht stimmen sollte, dass dies direkt angesprochen wird.

Kränkt es Sie, wenn Sie merken, dass Sie angelogen werden?
Es ist keine Kränkung im eigentlichen Sinne; der Fakt, dass gelogen wird, zeigt dringenden Handlungsbedarf auf. Im Privatleben frage ich auf der Beziehungsebene nach, suche im Gespräch nach Ursachen, welche bei meinem Gegenüber dazu führen, dass er/sie glaubt, lügen zu müssen.

Schalten Sie auch mal ab und achten nicht auf die vielen kleinen Signale?
Ganz im Gegenteil: Man muss jeden Tag üben, üben, üben, damit man seine Intuition und seine Menschenkenntnisse weiter schulen und schärfen kann. Ausgelernt hat man nie.

Ist eigentlich etwas an dem Song «Tränen lügen nicht» dran?
Es ist tatsächlich so, dass die Augenpartie sehr aufschlussreich ist, doch ist auch hier die Verhaltensänderung massgebend. Der Blick eines Lügners kann entweder versuchen, meinem Blick zu entfliehen, oder der Lügner beginnt plötzlich zu starren. Genauso relevant ist die Blickrichtung in Momenten der Erinnerung bzw. der Konstruktion einer Lüge, aber das erkläre ich Ihnen gerne bei uns im Training.

Wie oft haben Sie in diesem Interview schon gelogen?
(lacht) Da Sie mich glücklicherweise nicht gefragt haben, ob mir diese Tasse Kaffee auch wirklich schmeckt, sind Sie zumindest von dieser «White Lie» verschont geblieben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • regula stark am 07.03.2012 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso lügen?

    Ich habe gelogen. Als Jugendliche, als Kind - bis zur Perfektion. Irgendwann ist mir aber aufgegangen, dass Lügen nur Probleme generieren. Man muss sich verstecken, verstellen, wissen, was man nun wem erzählt hat. Oder man ist einfach ehrlich. Wieso sagen die Leute ihrem Chef nicht, dass es am Vortag zu spät wurde, anstatt Bauchschmerzen vorzuschieben? Der Chef versteht es - wenn es nicht zu häufig ist. Die Meisten begrüssen diese Ehrlichkeit sogar. Und der Freundin zu sagen, dass das Kleid scheisse ist - bevor sie es kauft - ist nie verkehrt...

  • Lory am 07.03.2012 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Spannender Artikel

    Schon spannend was man mit Intuition und Beobachtung alles machen kann! Find ich toll, dass auch hier eine Entwicklung stattfindet.

  • P. H. Nahas am 07.03.2012 08:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unsinnig

    Reine Holzhammerpsychologie...

    • Adrian Bergmann am 07.03.2012 11:41 Report Diesen Beitrag melden

      Unsinnig? Nein! Es funktioniert!

      Unsinnig? Der Mensch verrät viel durch Gestik, Körperhaltung, Tonlage etc. Wenn man sich mit diesen Themas beschäftigt, kann man "Lügner" entlarven. Das funktioniert fast 100% !! Menschenkenntniss gehört auch dazu!

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  • Lars am 07.03.2012 06:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bibel

    In der Bibel steht, du sollst nicht lügen. Wieso halten sich nicht alle an dieses geniale Buch. Ein zusammen Leben wäre dann viel einfacher.

    • Rüedul am 07.03.2012 09:17 Report Diesen Beitrag melden

      Richtigstellung

      Stimmt nur bedingt. In den 10 Geboten steht das nicht. Es gibt hinweise dass man das nicht tun soll, aber es ist kein Gebot.

    • I.r am 07.03.2012 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nicht die Realität verlieren..

      Also bitte was soll die Bibel?! Ich Respektiere den Glauben anderen aber man soll die Realität nicht verlieren ich glaube nicht das sie nie geflunkert haben den der Mensch lügt unbewusst 4-7 mal am Tag... Und wenn man behauptet das stimmt nicht dann lügt man schon wieder :/)

    • daniel eggli am 07.03.2012 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      ...?

      naja, ob das buch nun wirklich so genial ist, darüber streiten sich einige seit jahrhunderten

    • PB am 07.03.2012 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hach ja die Bibel

      Falls das ironisch gemeint ist,der war gut. Falls nicht: Die Bibel ist wohl eher eines der schlechtesten Bücher die es gibt. Alleine schon dadurch dass sie sich so oft selbst widerspricht.

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  • ThinkPositive am 06.03.2012 19:55 Report Diesen Beitrag melden

    krankhaft misstrauisch

    Wieso macht 20min Werbung für solche Kurse? Es gibt schon zu viele Hobbypsychologen. Es braucht nicht noch vermeintliche Körpersprachenexperten. Wer will schon mit jemand zu tun haben, der dauernd davon ausgeht, dass sein Gegenüber lügt. Wer krankhaft misstrauisch ist, ist meistens unehrlich oder hat ernsthafte Probleme. Das Lächeln von Herrn Lendi ist auch nicht ehrlich, dazu brauche ich keinen seiner Kurse.

    • Adrian Bergmann am 07.03.2012 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      Misstrauen

      Misstrauen in der heutigen Zeit ist nicht falsch!! Beim heutigen Mensch geht es immer um Macht, Geld, Unschuld!! Es gibt keiner gerne den Fehler zu! >Notlüge! (Wenige Ausnahmen gibt es immer)

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