«Movember»

01. November 2013 14:53; Akt: 01.11.2013 15:05 Print

Schnurrbärte für einen guten Zweck

Millionen Männer weltweit rasieren sich am 1. November das Gesicht glatt, um einen Monat lang einen Schnauz spriessen zu lassen. Dies nicht zum Spass, sondern für einen guten Zweck.

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Vor zehn Jahren wurde der November in Australien zum Movember umbenannt. «Mo» steht für das französische Wort Moustache – also Schnauz. Die Bewegung fordert Männer in der ganzen Welt auf, sich im November einen Oberlippenbart wachsen zu lassen. Damit sollen sie wandelnde Werbetafeln für den Kampf gegen Hoden- und Prostatakrebs werden. Diese sogenannten «MoBros» erregen im Freundes- und Bekanntenkreis Aufmerksamkeit mit ihrer neuen Gesichtsbehaarung, womit Männergesundheit zum Gesprächsthema werden soll - immer und überall.

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Über eine Million «MoBros»

Heute ist es nun so weit: Am 1. November barbieren sich die Männer radikal das Gesicht, um dem Schnauzer freie Fläche zum Keimen zu bieten. Vorher haben sie sich auf movember.com angemeldet, um auf ihrem Profil Geld für die Movember-Stiftung zu sammeln. Alle Einnahmen unterstützen Programme für die Gesundheit von Männern. Im letzten Jahr gaben rund 1.1 Millionen «MoBros» in 21 Ländern der Bewegung ein Gesicht. Dabei sind fast 140 Millionen Franken zusammengekommen. Sie alle vertreten für diesen Monat die Grundwerte des Movembers: Spass, Verlässlichkeit, Empathie, Teamgeist, Bescheidenheit und Innovation.

Schweizer Schnauzer

Auch hierzulande gedeihen die Schnäuze. Movember Schweiz zählt bereits über 2500 registrierte Teams oder Einzelpersonen. Und diese geben mächtig Gas. Seit dem 1. November kann gespendet werden. Das Team «Mo’rice Lacroix Swiss Team» führt die Schweizer Mo-Rangliste mit bereits mehr als 3500 gespendeten Franken an. Viele Männer der Öffentlichkeit nutzen ihre Bekanntheit für den Movember, wie beispielsweise SRF Virus-Moderator Robin Rehmann. Er lässt sich anlässlich des «Movember» zum zweiten Mal einen Schnauz wachsen mit dem Ziel, die Männerwelt zu sensibilisieren: «Es soll cool werden, als Mann auf sich zu schauen und regelmässige Arztkontrollen zu machen.» Zudem halte sich ja das Gerücht, dass Ladies den Schnauz lieben, allerdings sei dies laut Rehmann ein Trugschluss: «Aber das nehme ich gerne in Kauf.»

Sind Sie auch ein «MoBro»? Dann knipsen Sie alle zwei Tage ein Foto von ihrem Gesicht und schicken uns diese Ende November an community@20minuten.ch.

(hum)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ästhet am 03.11.2013 00:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wozu?

    Gebt mir eine Schleife und ich stecke sie an, aber einen Schnauz lass ich mir definitiv nicht wachsen. Weiss nicht was es helfen soll wie Magnum, Ranjit Patel oder wie ein Bauer auszusehen. No go.

  • Andrea Eichenberger am 02.11.2013 19:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Ich finde es eine tolle Aktion für eine gute Sache! Ein BRAVO an alle, die mitmachen und Spenden.

  • mobro am 02.11.2013 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    an alle wäääh-frauen..

    ...sagt ihr bei einer pinken (brustkrebs) oder roten (aids)-schleife auch wäh? es geht um die symbolik und nicht das es der damenwelt gefällt.

  • 24 Years Old am 02.11.2013 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wächst nichts

    Würde auch mitmachen leider müsste ich wohl 3 jahre wachsen lassen bis man was sieht!

  • M Huber am 02.11.2013 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    himmeltraurige Kommentare!

    Die Frauen im Kampf gegen Brustkrebs kriegen Hilfe vom Staat, Medien, Stars etc. Die Männer haben diese Unterstützung nicht und machen mit einer kleinen Sache darauf aufmerksam. Sind wir wirklich schon so weit, dass sich die Männer ausziehen müssen, um aufmerksamkeit zu erlangen? Und das ganze aufs äusserliche zu reduzieren stimmt mich traurig! Es bekommen etwa gleichviele Männer Prostatakrebs, wie Frauen Brustkrebs. Leider wird nur eines von den meisten Medien wahrgenommen.

    • Roberto Sibonetti am 02.11.2013 21:45 Report Diesen Beitrag melden

      Guuuuuten Moooorgen!

      Willkommen in der realen Welt der neofeministischen Gesellschaft. Auch schon aufgewacht? Bravo!!!! Steh deinen Mann und vertritt deine Meinung öffentlich vor den Frauen. Dann hast Du meinen Respekt.

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