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01. Februar 2008 10:33; Akt: 03.02.2008 20:16 Print
Racheplattform Internet
Ist die Liebe weg, kann man entweder cool darüber stehen oder aber - wie der ehemalige Wachmann Christoph Meili - sich an der Ex rächen. Das Internet ist hierfür die ideale Plattform. Und was Wachmann Meili kann, können die 20minuten.ch-User schon lange, wie erste Reaktionen zeigen.
Ist die Liebe erst einmal flöten gegangen, bleibt nur noch, sich am Verflossenen zu rächen. Ausser natürlich, man ist froh, ihn oder sie endlich los zu sein. Aber dies trifft wohl auf die wenigsten zu, denn die Palette der Rache-Videos, präsentiert und verbreitet zum Beispiel auf YouTube, ist breit.
Der Ex dieser Dame wählte die vierte Variante, die Blossstellung.
Gehts ans Rächen, gilt erst einmal zu überlegen, was die ehemalige Liebe am tiefsten treffen würde. Es bieten sich vier Möglichkeiten an:
1. Die Denunziation
Machen Sies wie Ex-Wachmann und Ex-Ehemann Christoph Meili und verpfeifen Sie die Ex bei Behörden, beim Vermieter, beim Arbeitgeber. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
2. Die Zerstörung
Packen Sie all seine/ihre Sachen ein, fahren Sie an einen belebten Ort und zerstören Sie alles vor den Augen von - belustigten - Zeugen mit Handycam. Wie diese Dame:
3. Die Versteigerung
Versteigern Sie seine/ihre Habseligkeiten im Internet, mit dem Erlös hauen Sie - am besten mit Ihrer neusten Eroberung - so richtig auf den Putz. Oder Sie bieten sich gleich selber an, wie die Dame im folgenden Video:
4. Die Blossstellung
Wer besitzt es schon nicht, das schlüpfrige Video seines oder seiner Verflossenen? Los, stellen Sies ins Internet. Das könnte dann etwa so aussehen:
Selber am Web-Pranger?
Firmen wie Reputation Defender, Claim-ID, Naymz oder International Reputation Management haben das Problem erkannt und helfen dabei, die Suchergebnisse zu schönen. So kauft zum Beispiel Naymz bei Google eine «Sponsored Link». Damit kann der Inhalt des ersten Resultates, dass von Google angezeigt wird, bestimmt werden. Dagegen versucht Reputation Defender die Suchmaschinen zu überlisten: Peinliche Einträge werden heruntergespielt und schmeichelnde in den Vordergrund gerückt. Das aufwendige Verfahren hat aber seinen Preis. Und eine Garantie, dass imageschädigende Daten ganz aus dem Internet verschwinden, kann nicht gegeben werden.
Das Internet vergisst nie
Im Cache der Suchmaschinen, dem Zwischenspeicher, sind Einträge noch Wochen oder gar Monate sichtbar, obwohl sie gelöscht wurden. Und über die so genannte «Wayback Machine», einem riesigen Gratis-Archiv mit Kopien unzähliger Webseiten, findet man auch nach Jahren noch Daten, die man eigentlich gelöscht hat.
Die beste aller Rachen ...
... ist aber immer noch, gar nichts zu machen. Denn nichts ist so frustrierend für den/die Ex, als wenn er oder sie merkt, dass Sie die Trennung total kalt lässt. Seien Sie doch einfach froh, die lasche Tante oder den luschen Typen los zu sein. Vergessen Sie Ihren verletzten Stolz, atmen Sie tief durch und machen Sie sich an die nächste Eroberung, die Ihre Liebe wirklich wert ist.
Ihre süsseste Rache
Da dies nicht jedem gleich leicht fällt, vermuten wir unter unseren Usern die eine oder andere Person, die sich trotzdem schon einmal an einem Verflossenen gerächt hat. Verraten Sie uns - natürlich vollkommen anonym - wie Sie das getan haben?
So rächen sich die User
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