Leser löschen Accounts

20. Februar 2014 13:31; Akt: 20.02.2014 15:25 Print

«Facebook bekommt jetzt alle Handy-Nummern»

Viele Leser wollen nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook ihren Account kündigen. Wir zeigen die Alternativen zum populären Instant Messenger.

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Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland, England oder Hongkong ist WhatsApp die klare Nummer eins. In der Vergangenheit fiel die Messaging-App aber auch durch mangelnde Sicherheit auf. Das soll sich mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nun ändern. Alternativen zu WhatsApp gibt es viele. Aus der Schweiz kommt . Die App ermöglicht dank End-to-End-Verschlüsselung eine abhörsichere Kommunikation. Die Swisscom-App ist gratis und verfügbar für iOS und Android. Mit iO kann man mit anderen iO-Nutzern über das Internet gratis telefonieren, chatten oder Bilder austauschen. Funktioniert auf der ganzen Welt. Die Swisscom garantiert, dass die Benutzerdaten in der Schweiz gelagert werden. : Sofortnachrichten-Dienst mit integrierter Video- und Call-Funktion. Gratis verfügbar für Android und iOS. Setzt einen Google+-Account voraus. Server weltweit, auch in den USA. Google setzt nach eigenen Aussagen alles daran, für den Schutz und die Sicherheit der Daten zu sorgen. gehört zur Grundausrüstung aller Blackberry-Geräte. Für iOS und Android verfügbar und gratis. Eine Chat-Verbindung wird über das geschlossene Blackberry-Netzwerk (Hauptquartier in Kanada) aufgebaut, auf das dritte Hersteller keinen Zugriff haben. ist wie Sykpe eine App für Internettelefonie, mit der auch Textnachrichten verschickt werden können. Viber ist kostenlos. Datenschutzrechtlich ist die Software aber laut Golem.de bedenklich. Messenger ist verfügbar für Android, iOS, Blackberry, Nokia Series 40 und Windows Phone. Die App ist gratis. Zusätzlich zum Senden von Text- und Sprachnachrichten kann man Foto- und Videodateien austauschen sowie Youtube-Videos und selbstgezeichnete Bilder, sogenannte Sketches, teilen. Auch Myenigma setzt auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und wirbt mit den sicheren Schweizer Servern. Das deutsche Techportal Golem.de hat die wichtigsten WhatsApp-Alternativen aufgespürt: Der grosse Rivale mit rund 250 Millionen Usern heisst . Skype gibt es seit zwölf Jahren, ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar und kostenlos. Nebst einfachen Textnachrichten sind Anrufe mit und ohne Videofunktion möglich. Einer für fast alle: Wer einen Multi-Messenger sucht, mit dem man andere Messenger-Dienste zusammenführen kann, sollte sich genauer anschauen. Den praktischen Kurznachrichtendienst gibt es für PC, Mac, Android, iOS und Blackberry. Einer der grössten Konkurrenten von WhatsApp ist der Samsung-eigene Instant Messenger . Der Messenger läuft auf allen Smartphones und Tablets, die Android, iOS, Blackberry und Bada nutzen. Facebook mischelte auch vor der WhatsApp-Übernahme im Messenger-Geschäft mit. Nebst der Chat-Funktion lässt sich mit dem sehen, wo sich die Freunde gerade aufhalten - sofern die Kontakte die Ortungsfunktion aktiviert haben. Die App ist für Android und iOS erschienen. Vor der WhatsApp-Ära: hiess ursprünglich Pingchat. Mit dem Messenger für Android, Blackberry und iOS können wie bei WhatsApp Textnachrichten sowie Audio- und Video-Botschaften verschickt werden. kommt ursprünglich aus Japan, hat sich inzwischen aber auch bei uns eine grosse Anhängerschaft erobert. Laut eigenen Angaben nutzen weltweit 73 Millionen Smartphone-Nutzer den Messenger, den es für Android, iOS und Windows Phone gibt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nachdem bekannt wurde, dass Facebook den Instant-Messenger-Dienst WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar übernimmt, wollen viele Leser ihren WhatsApp-Account löschen. Leser Mike A. schreibt: «Das ist das Schlimmste, was passieren konnte. Datenschutz und Stabilität werden jetzt definitiv nicht besser.»

Viele Leser möchten deshalb zu einem anderen Instant-Messenger-Dienst wechseln. Leser «Mister M» stellt aber klar: «Wechseln bringt eh nichts mehr. WhatsApp wurde gekauft und somit gehen eure Handy-Nummern automatisch zu Facebook. Wer sie auf Facebook nicht angeben wollte, hat es jetzt getan; via WhatsApp.»

Mehr wert als die ABB

20-Minuten-Leser «hofstadter» meint: «Super – damit ist Facebook auf einen Schlag um 450 Millionen Adressbücher reicher.» Leser «rw1302» fühlt sich unwohl: «Gehört dazu die Abtretung der Rechte an allen Bildern, die man verschickt?» Der 20-Minuten-Leser «Ein informierter Zeitgenosse» hat ebenfalls Bedenken: «Die Kommunikation in WhatsApp ist eine intimere und bei deren Auswertung legst du deine Seele offen dar.» Eine Aufregung, die «dodo noa» nicht verstehen kann: «Was versendet ihr für ultrageheime Dinge per Whatsapp? Vielleicht das geheime Apfelkuchenrezept von Grossmutter?»

Leser «Deeks» wundert sich über den horrenden Betrag: «Sind unsere Userdaten wirklich 19 Milliarden wert?» Ein anderer meint lakonisch: «So viel trägt Zuckerberg im Portemonnaie bei sich.» Leser «g.b». ist entsetzt: «Eine Firma, die mit 50 Leutchen eine einfache Message-App unterhält, soll 19 Milliarden wert sein? Das ist mehr als die Börsenkapitalisierung der ABB mit 147'000 Angestellten.»

Die Alternativen

WhatsApp ist sicher der grösste Sofortnachrichtendienst der Welt. Im Netz tummeln sich aber verschiedene Konkurrenten, die denselben Service und noch mehr anbieten:

Threema
Verfügbar für iOS und Android. Kostet 2 Franken. Der Funktionsumfang ist mit WhatsApp vergleichbar, doch werden Nachrichten durch Threema verschlüsselt. Gründer und Betreiber des Services ist der Schweizer Manuel Kasper. Laut Aussage von Threema befinden sich alle Server des Dienstes in der Schweiz. Im Sommer 2013 gehörte Threema zeitweise zu den beliebtesten kostenpflichtigen Apps im deutschsprachigen Raum.

iO
Das Swisscom-App iO ist gratis und verfügbar für iOS und Android. Mit iO kann man mit anderen iO-Nutzern über das Internet gratis telefonieren, chatten oder Bilder austauschen. Funktioniert auf der ganzen Welt. Die Swisscom garantiert, dass die Benutzerdaten in der Schweiz gelagert werden.

Viber
Ähnlich wie Sykpe ist Viber eine App für Internettelefonie, mit der auch Textnachrichten verschickt werden können. Läuft unter den gängigen Betriebssystemen iOS, Android, Windows Phone, Blackberry, Nokia und Bada. Viber ist kostenlos. Datenschutzrechtlich ist die Software aber laut Golem.de bedenklich.

Google+ Hangouts
Von Google entwickelter Sofortnachrichten-Dienst mit integrierter Video- und Call-Funktion. Gratis verfügbar für Android und iOS. Setzt einen Google+-Account voraus. Server weltweit, auch in den USA. Google setzt nach eigenen Aussagen alles daran, für den Schutz und die Sicherheit der Daten zu sorgen.

Blackberry Messenger
Kurz BBM, gehört zur Grundausrüstung aller Blackberry-Geräte. Seit Sommer 2013 ist die App auch für iOS und Android verfügbar. Die App ist gratis. Eine Chat-Verbindung wird über das geschlossene Blackberry-Netzwerk (Hauptquartier in Kanada) aufgebaut, auf das dritte Hersteller keinen Zugriff haben.

kik
Kik Messenger ist verfügbar für Android, iOS, Blackberry, Nokia Series 40 und Windows Phone. Die App ist gratis. Im Gegensatz zu WhatsApp lässt sich Kik auch auf Nicht-GSM-fähigen-Mobilgeräten installieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Foto- und Videodateien auszutauschen sowie Youtube-Videos und selbstgezeichnete Bilder, sogenannte Sketches zu teilen. Zum Kontaktieren anderer Benutzer wird nicht deren Telefonnummer sondern deren Benutzername verwendet. Es gibt keine Kontaktanfrage; andere Benutzer können ohne deren Einwilligung kontaktiert werden.

(mec)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mike A. am 19.02.2014 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    Seeeeehr schade!

    Nein! Das ist das schlimmste das passieren konnte, der Datenschutz und Stabilität wird jetz definitiv nicht besser.... Alternativen? Beste Alternative die ich nutze ist Hangouts, ist sogar Plattform übergreifend!

    einklappen einklappen
  • Souichi Sugano am 19.02.2014 23:50 Report Diesen Beitrag melden

    Pandoras Box ist geoeffnet!

    Datenschutz? WhatsApp war schon offen und unsicher, jetzt kommt dazu das usere Daten verkauft werden, alle Verbindungen (Kontakte) etc. Und natuerlich unterliegt Facebook US Recht, also auch der NSA...

    einklappen einklappen
  • Nik Isarno am 19.02.2014 23:53 Report Diesen Beitrag melden

    Das Ende von Whatsapp ??

    Was wird sich in Whatsapp ändern ? Eine Facebook Integration oder mehr Werbung im App ?? Was denkt Ihr was wird sich für uns Whatsapp User ändern alles ?? Das ende von Whatsapp ??

Die neusten Leser-Kommentare

  • Secret am 22.02.2014 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht normal

    Omg O.o Einfach nur krass

  • Heike Latzel am 22.02.2014 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Whatsap

    Es wäre ja schön wenn whatsap ginge nach dem Kauf läuft nichts mehr. Dabei wurde gesagt es bleibt alles beim alten . Super

  • silv am 22.02.2014 19:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wozu eigendlich watsap

    habe eh nie verstanden wozu man diese app bei den heutigen mobileabos braucht, ist ja eh alles inklusive. und das teater wegen der handynummer ist mir noch schleierhafter, meine steht im telefonbuch wo jeder sie sehen kann und wisst ihr was, nix passiert...!

  • mike am 22.02.2014 14:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    auf telegram umsteigem

    wer jetzt sein account unter einstellungen löscht (wichtig!) und danach die app löscht, hat eine Chance, seine Privatsphäre zu sichern. telegram ist die beste und massentaugliche Lösung, finde ich. ich und fast alle meine kontakte sind schon umgestiegen.

  • thomas hofer am 22.02.2014 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Whatsapp

    Viele sagen sie haben die App "Whatsapp" gelöscht. Das ist ja gut, aber löscht und kündigt das Whatsapp Abo nicht. Sie können auch nicht einfach die Facebook App löschen auf dem Handy. Besuchen Sie am besten die FAQ von Whatsapp auf der Webseite im Internet mit einem PC und nicht mit dem Handy.

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