Fragen an die Redaktion, Teil 3

19. April 2015 23:29; Akt: 19.04.2015 23:29 Print

«Registrierte Leser werden bevorzugt behandelt»

Zur Kommentarfunktion haben uns die meisten Leserfragen erreicht. Die Redaktion beantwortet hier jene, die am häufigsten gestellt wurden.

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Warum werden meine Kommentare nie veröffentlicht, obwohl ich die Regeln einhalte? (Frage von Smajli Vedat)

Grundsätzlich gilt: 20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen. Dieser Hinweis findet sich online so auch in der Info-Box zur Nutzung unserer Kommentarfunktion.

Auf 20minuten.ch werden täglich 7000 bis 13'000 Kommentare erstellt. Ein engagiertes Team, bestehend aus zehn Freischaltern, sichtet rund um die Uhr die eingehenden Beiträge. Trotz eines allgemeingültigen Leitfadens und klar definierten Standards kann es bei mehreren Freischaltern natürlich vorkommen, dass nicht alle Kommentare gleich bewertet werden. Dieser Umstand ist nur menschlich und bewahrt uns gleichzeitig aber auch vor einer einseitigen Freischaltpolitik.

Ein Tipp: Kommentare, die von registrierten Leserinnen und Lesern verfasst werden, werden bevorzugt behandelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kommentar auf der Seite erscheint, steigt, wenn Sie sich einen 20-Minuten-Account zulegen. Registrieren können Sie sich hier.

Wenn ich die Top-Kommentare eurer Artikel lese, scheint es mir, als sei der Grossteil eurer Leserinnen und Leser politisch rechts und konservativ eingestellt. Ist das der Zeitgeist oder ziehen News-Kommentare so etwas an? (Frage von Stefan)

Mit diesem Phänomen haben wir uns auch schon auseinandergesetzt. Tatsächlich widerspiegeln die Leser-Kommentare nicht immer die öffentliche Meinung. Eine Umfrage der Universität Zürich hat gezeigt, dass die Verfasser von Leserkommentaren sich auf einer politischen Skala weiter rechts einordnen als diejenigen, die die Beiträge nur lesen. Rechte äussern sich also häufiger in Leserkommentaren als Linke. Weshalb das so ist, erklärte Dr. Thomas Friemel, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Bremen. Den Artikel finden Sie hier.

Warum gibt es nicht bei jedem Artikel eine Kommentarfunktion? (Frage von Jules Leutenegger)

Tatsächlich gibt es einen Grund, weshalb bei einigen 20-Minuten-Artikeln die Möglichkeit zu kommentieren nicht gegeben ist. Wir sind angehalten, beleidigende, fremdenfeindliche, sexistische und völlig unverständliche Beiträge herauszufiltern. Auch latente Beleidigungen oder indirekte Angriffe auf andere Kommentarschreiber werden nicht geduldet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei polarisierenden Themen, Unfällen und politischen Sachverhalten jene Leser-Kommentare, die gegen die genannten Regeln verstossen, überhandnehmen und infolgedessen das Team der Kommentar-Freischalter übermässig beanspruchen.

(hum)

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