Leser-Reporter des Monats

06. August 2017 07:49; Akt: 06.08.2017 07:49 Print

Dramatische Szenen in Interlaken gingen viral

Auch diesen Monat sind aus den Hunderten von Leserbildern und Leservideos spannende Storys entstanden. Das sind die Top 10 vom Monat Juli.

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Beim Einkaufen in einer Migros-Filiale entdeckte ein Leser-Reporter in einer Mandelgipfel-Packung ein Insekt. Die Migros spricht von einem Einzelfall. Bei einem Spaziergang entdeckte Leser-Reporterin Miriam Eggenberger eine Schildkröte in der Thur. Vermutlich handelt es sich dabei um eine Gelbwangenschildkröte. Diese bedroht heimische Schildkröten. Ein paar Sekunden Unachtsamkeit und schon landet das Auto im Meer: Das passierte einem Aargauer in Split (Kroatien). In Arbon TG ist ein Porschefahrer bei einem Wendemanöver rückwärts in einen Hydranten gefahren. Die Folge: Ein «Jet d'eau» auf dem Lidl-Parkplatz. Ein Leser-Reporter glaubte, in Neu St. Johann einen fiesen Blitzer entdeckt zu haben. Nun deckt ein anderer Leser auf: Es handelte sich um eine optische Täuschung. Beamte der Polizei Basel-Stadt haben am 11. Juli auf der Markthallenbrücke einen Mann verhaftet. Es war die dritte Verhaftung auf offener Strasse innerhalb von 14 Tagen in der Region. Bei Detailhändlern gibt es immer wieder Fälle von Einkaufswagen-Diebstahl. In den meisten Geschäften ist es nicht einmal erlaubt, diesen auszuleihen. Ein heftiges Gewitter entlud sich über Zürich. Leser-Reporterin Nicole war beim Flughafen in Kloten unterwegs, als sie sah, dass ein Teil der Autobahn überschwemmt war. Für ihr Video heimst sie den dritten Preis im Leser-Reporter-Ranking und somit 200 Franken ein. In Rotkreuz ZG gönnten sich vier Alpakas einen kleinen Ausflug. Leser-Reporterin Sandra Mettler zückte gerade noch rechtzeitig die Kamera und wird dafür mit 300 Franken Preisgeld belohnt. Lebensgefährliche Situation in Interlaken: Ein Tourist steckte in seinem Auto auf dem Bahngleis zwischen den Barrieren fest. Der Zug konnte gerade noch rechtzeitig halten. Das Video vom Vorfall ging viral und die Leser-Reporterin darf sich über 500 Franken Preisgeld freuen.

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Es waren Szenen wie aus einem Hollywood-Film: Eine schwarze Mercedes-Limousine steckt zwischen den Bahnschranken fest, der Fahrer sitzt im Auto. Passanten schreien und rufen dem Lenker zu, er solle den Wagen sofort verlassen. Im Hintergrund ist die herannahende SBB-Lok zu sehen. Kurz vor dem Wagen kommt sie zum Stehen.

Das Bahnschranken-Video der Leser-Reporterin ging viral und befördert sie auf Platz eins im Ranking «Leser-Reporter des Monats Juli». Auf Platz zwei und somit 300 Franken Preisgeld darf sich Leserin Sandra freuen. Sie zückte die Kamera, als sich eine Alpaka-Familie in Zug einen kleinen Spaziergang gönnte. Und auch Leser-Reporterin Nicole geht nicht leer aus. Sie erhält für ihr Unwetter-Video in Kloten 200 Franken. Wir gratulieren allen Gewinnerinnen herzlich!

(mua)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • peter am 06.08.2017 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    schnall es nicht!

    warum fahren diese leute nicht durch die schranke? lieber lassen sie das auto vom zug erfassen, als ein kritz auf der motorhaube zu riskieren.

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  • Kain E. Ahnung am 06.08.2017 08:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was lernen wir daraus?

    Filmen ist wichtiger als Helfen - tragisch...

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  • VqSq am 06.08.2017 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Mehrer werden hier belohnt, obwohl sie das Foto, so wie es auf dem Bild aussieht, während dem Autofahren gemacht haben? Echt schwach, so was zu fördern...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • John am 06.08.2017 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles für einen klick

    Super beispiele über unnötige berichterstattung. Mal so eine frage, bracht es diese zeitung noch? Für mich ist sie beantwortet

    • Löschzugchörli am 06.08.2017 19:17 Report Diesen Beitrag melden

      Melodramatisch

      Wenn das virale Video noch mit einer passenden, musikalischen Untermalung ausstaffiert und aufgebrezelt würde, wären die Zuschauerreportervideos noch virtueller.

    • Lokalkolorit am 06.08.2017 19:32 Report Diesen Beitrag melden

      Schweizerfähnchen

      Wenn gewisse Touristen aus fernen Ländern in Interlachen all die vielen, unterschiedlichen Schweizerfähnchen sehen, verwechseln sie plötzlich die prächtigen rot-weissen Bahnschranken mit neuartigen, folklorischen Schweizer Flaggen.

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  • Äuää Vergisses am 06.08.2017 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nüt dramatisch

    Was soll daran dramatisch sein? Der Lokführer sah diesen Millionenheine bereits bei der Ausfahrt aus Interlaken West. Garantiert.

    • Szenario am 06.08.2017 17:42 Report Diesen Beitrag melden

      Äuä de scho

      Für so einen viralen Marketing-Megahit müssen alle Mitwirkenden minutiös und mit vereinten Kräften auf der gleichen Seite des Strickes ziehen. Das weltweite Medienecho will natürlich effizient inszeniert und orchestriert werden sein. - Wir tun alles: Unmögliches erledigen wir sofort, nur Wunder dauern etwas länger. Danke :-)

    • Iiheimische am 07.08.2017 14:12 Report Diesen Beitrag melden

      ...sicher nid!

      @äuää vergisses: Dies ist nur mit Bogenblick möglich, da von West Richtung Ost die Strecke eine leichte Rechtskurve macht! ;-)

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  • Normalverbraucher am 06.08.2017 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Stress, immer und überall!

    Erst am letzten Donnerstag andernorts (und nicht in Hendschiken ;o) ) nicht zum ersten Mal beobachtet: Auto mit seinem Fahrer muss die Geleise noch überqueren, auch wenn sich die Barrieren schon am Senken sind. Sind wohl alles Notfallärzte, welche zu lebensrettenden Einsätzen unterwegs sind, die so etwas nötig haben...

  • chluetteri am 06.08.2017 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Platz 8

    Also Leute Einem Aargauer käme bestimmt nicht in den Sinn, seinen BMW, in Kroazien zu waschen. Das kann nur ein Kroate sein, mit AG Nummer. Und jetzt fertig mit der Blufferei und "SEINEM" BMW zu Hause, der Arme.

  • xena89 am 06.08.2017 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    richtig

    zuerst fotografieren anschliessen helfen und alles für ein wenig anerkennung! traurige menschheit wo bleibt das mitgefühl?

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