Bissiger Humor

03. September 2009 14:56; Akt: 03.09.2009 16:38 Print

Jetzt schlagen wir zurück: Libyen ist aufgeteiltJetzt schlagen wir zurück: Libyen ist aufgeteilt

Schluss mit Kuschel-Kurs. Die Schweiz hat das Katz-und-Maus-Spiel satt - zumindest die Leser von 20 Minuten Online. Denn jetzt wird mit bissigen Photoshop-Werken zurückgeschossen.

Bildstrecke im Grossformat »
Hier sorgt der Chef persönlich dafür, dass alles den Bach runter geht. Eigensinnige Wesen unter sich. Kasperle-Theater - so sieht die ganze Affäre mittlerweile so mancher Schweizer. Eben noch im Film, ... ...jetzt schon unter Beschuss: Libyens Staatschef Gaddafi ist in der Schweiz - nun, sagen wir es mal so - derzeit nicht ganz so beliebt. Herr Gaddafi setzt uns ziemlich unter Druck. Entschieden ist aber noch lange nichts: Erst einmal sehen, wer hier die Zwillichhosen an hat. Die «Wegwerfgesellschaft» trainiert auch schon - man muss schliesslich auf alles gefasst sein. Sollte dem Bundesrat im Zuge der diplomatischen Verhandlungen das Geld ausgehen, bleibt immer noch die Vermarktung bei Pro7 und SF. Auch Hollywood hat bereits angeklopft. Filmbosse zeigen Interesse an einer Neuauflage des Kinoklassikers «Schafes Bruder». Ein Highlight der diesjährigen «Banale am Kanale»: «Heidi»! Die zweite Hauptrolle musste wegen Höhenkoller des Hauptdarstellers noch während der Dreharbeiten neu besetzt werden. Gaddafi spielte längst auf einer anderen Bühne den «Herrn des Ringens». Bezüglich Übernahme der immer noch unbezahlten Produktionsrechnung wird noch verhandelt. Warum über Unterschiede diskutieren, wenn man sich auch der Gemeinsamkeiten annehmen kann? Eine PR-Agentur versuchte, sich dem Thema leicht verspielt anzunähern. Dieser Vermittlungsversuch der Organisation «Swiss-Libyan-Cooking-Friends» hatte hingegen kein Brot. Derzeit wird sogar gemunkelt, ein Vorfahre des Herrn Muammar al Gaddafi soll schon in grauer Vorzeit mit der Schweiz im Clinch gelegen haben. Ob man die Bekundung: «Ich schwöre, dass ich niemals die Schweiz aufteilen werde!» etwas kritischer hätte hinterfragen müssen? Denn: Herr Muammar al Gaddafi ist ein gesuchter Mann. Gaddafi ganz privat: Seine Limousine wurde mit Hilfe von Staatskosten finanziert. Er liess sich mehrfach klonen und befindet sich derzeit an drei Orten gleichzeitig. Der Schweiz reichts: Sie bittet einen Freund jenseits des grossen Teichs um Hilfe. Doch statt sich die Situation mal in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen,... ... nahm Gaddafi völlig entfesselt und vor allem .... ...ganz heimlich an einem Drag-Queen-Wettbewerb teil,... ... nannte sich Elisabeth Gaddafi, ... gab sich als Gadarth Vader aus und ging ... ... und bezauberte mit seinem Poserface Millionen von Menschen als Gaga-Gaddafi auf Welttournee. Gad-affis Wandlungsfähigkeit ist offenbar keine Grenzen gesetzt: Hier in einem Pelz. Der Apfel fällt schliesslich nicht weit vom Stamm. Hannibal Gadaffi ist ja auch der eigentliche Grund, warum der Senior momentan ordentlich auf die Pauke haut. Dabei könnte man sich doch so nahe sein, ...! Tja, ...hilft alles nix - Libyen jetzt einfach auf den Mond zu schiessen, wäre auch keine Lösung. Wollen wir hoffen, dass der Bundesrat in Punkto Diplomatie nicht aufs falsche Pferd - pardon - Kamel wettet. Ob man auf himmlischen Beistand im Falle Gaddafi hoffen darf? Eine Stellungnahme von oben steht noch aus. Vielleicht ist auch alles nur ein Spiel? Nach Monopoli kommt jetzt Tripoly - über den Verbleib der Schlossallee in Libyen ist bislang nichts bekannt. Aber vielleicht stehen einige Tankstellen zum Verkauf? Egal, was Libyen fordert: Wir verlangen auf jeden Fall eines: Meer! Wie auch immer die Sache ausgeht: Kulinarisch hat diese Affäre einiges zu bieten. Und auf Unterstützung von «Drüben» dürfen wir uns ganz bestimmt gewiss sein. Auch Karriereperspektiven nach dem Bundesratsamt gibt es für Herrn Merz schon. Naja, sagen wir es mal so: Tendenzen. Eine Einigung wäre zumindest wünschenswert - zumindest in ökonomischer Hinsicht: SwissMilk scharrt bereits mit den Hufen. Ob Gadaffi aus wirtschaftlichen Gründen «zu Kreuze kriechen» wird? Wohl kaum! Und täglich grüsst das libysche Murmeltier - ähm - Eichhörnchen. Und auch das Kamel. Fragt sich, wer am Schluss der Gehörnte ist? Aber Vorsicht: «Schafes Bruder» tritt zurück! Kennen Sie schon den Wunschbundesrat Libyens? Libyen wird eingeschweizt. Herr Gaddafi rührt mit der ganz grossen Kelle an. Rundumschlag Neu entdeckte Höhlenmalereien in Libyen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Tanken nein, Rauchen ja. Muammar al-Merz - der Führer der neuen Eidgenössischen Enklave Lübien (Kt. St. Gallen). Äh, wo ist nochmal Libyen? Wie ihr seht, ist alles zu spät - der Diktator hat bereits sein Zelt (neu in unseren Landesfarben) an seinem neuen Regierungssitz aufgeschlagen. Ein Liliputaner als Tell. Hier ein Landkartenausschnitt, wie ich mir eine Eroberung von Libyen vorstelle und wie wir Kopien unserer Sehenswürdigkeiten aufbauen in unserer Kolonie. Die Wüstensöhne sollten sich schon mal an die Alphornparaden gewöhnen. Jetzt wird Gaddafi integriert. ...und dann zeigen wir den Wüstensöhnen, wo das Granium hängt!! 1. August in Neu-Helvetien. Von wegen Schweiz und Libyen können nicht miteinander. Geht doch. Gaddafi im Zwiespalt: Ihm gefällt einfach die Schweizer Folklore, trotz allem. Aufteilung des Landes? Bitteschön, Herr Gaddafi, hier unser Vorschlag. «Wir können es auch ausschwingen, wer die Schweiz kriegt oder behält.» Hat Gaddafi heimlich sein Zelt in der Schweiz aufgeschlagen? Der Apfel war eigentlich nicht das wirkliche Ziel... Wir schicken Gaddafi auf die Insel! Die Schweiz in der Hand. ....und alles wäre so einfach.... Das Gaddafi-Theater ist eröffnet! Viel Spass wünscht Leser Andreas Dürler. «Da ist noch ein Fleck übrig geblieben - bitte wegmachen!» Nichts schmerzhafter als Lybien dem alten Feind Italien zuzuordnen. Unveröffentlichtes Bildmaterial von Hans-Rudolf Merz bei seinem Besuch vom 20. August 2009 in Tripolis. Früh übt sich! As simple as that...

Die Werke der Leser zum Thema Libyen.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

«Wenn Gaddafi unser Land aufteilen kann, dann können wir das doch schon lange. Nicht? Ich hab hier mal eine Montage gemacht, wie das Ganze aussehen könnte», schreibt Online-Leser Gabriel Signer. Nicht schlecht, findet die Redaktion. Und ist überzeugt, dass noch mehr Menschen in der Schweiz sich schon Gedanken gemacht haben, wie der Zwist mit Libyen gelöst werden kann.

Ran an die Maus

Wäre es nicht so ernst, könnte man über das ganze libysche Affentheater lachen. Aber Humor ist wenigstens eine Waffe, zu der auch die neutrale Schweiz greifen darf. Deshalb: Ob Gaddafi bei der Zwangsarbeit in einer heimischen Käserei oder der Besuch Schweizer Kühe in seinem Beduinen-Zelt - werfen Sie Photoshop an und zeigen Sie, wie der Wüsten-Baron in seine Schranken gewiesen werden kann oder wie Sie das Kasperle-Theater des Diktators sehen. Mailen Sie Ihr Photoshop-Werk mit dem Betreff «Libyen» an community@20minuten.ch

(oku)

Twitter-Accounts von 20 Minuten Online
 
  • 20min
    Unser Haupt-Account: Die wichtigsten News aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
     
  • 20min_sportnews
    Alles Wichtige aus der Schweizer und internationalen Sportwelt.
     
  • 20min_digital
    20 Minuten Digital: Social Media, Netzkultur, Computer und Gadgets.
     
  • 20min_people
    Schweizer und internationale Stars und Sternchen.
     
  • 20min_win
    Verpasse keine Updates von wettbewerbe.20min.ch.