Augenringe, fahle Haut: Wer wenig schläft, dem sieht man das auch an. Doch offenbar sorgt Schlafmangel auch für heftige Streits. (14.9.2017)
Nach einer Nacht mit schlechtem oder schlicht zu wenig Schlaf fühlen wir uns meist wie erschlagen. Das Schlafdefizit führt ausserdem zu mehr feindseligen Auseinandersetzungen in Beziehungen, wie Forscher der Ohio State University im Fachjournal «Psychoneuroendocrinology» berichten. Doch das ist noch nicht alles: ... Laut Forschern des Karolinska-Instituts sind unausgeschlafene Menschen nämlich . Mit ihnen wollen andere deutlich weniger gern Zeit verbringen als mit ausgeschlafenen. Müde Menschen wurden zudem als weniger attraktiv und weniger gesund eingeschätzt. Wer zu wenig schläft, ist laut Forschern der Harvard Medical School in Boston ausserdem Selbst Schmerzmittel wie Ibuprofen sind gegen die durch den Schlafmangel ausgelöste Überempfindlichkeit machtlos. Auch sind eine Folge von Schlafmangel: US-Forscher zeigten 2014, dass auch jene, die ein Ausbund an Loyalität sind, sich übermüdet in einen Lügner verwandeln. Wer wenig schläft, hat Das ist das Ergebnis einer Studie von belgischen Forschern. Demnach waren Studenten, die während der Prüfungszeit weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen, weniger erfolgreich. Ebenfalls eine Nebenwirkung von zu wenig Schlaf ist die Das fängt schon in ganz jungen Jahren an, wie Forscher vom Ohio State University College berichten. Demnach reduziert frühes – und damit längeres – Schlafen im Kindesalter das Risiko, später übergewichtig zu werden. Ein Mangel an Schlaf führt ausserdem zu was auf Dauer zu gefährlichen Folgeerkrankungen führen kann, wie Forscher der Universität Bonn herausgefunden haben. Von der gleichen Hochschule stammt auch die Erkenntnis, dass schon eine durchwachte Nacht das Gehirn eines gesunden Menschen zu veranlassen kann, die Ähnlichkeiten mit den Schlafmangel kann richtiggehend Forscher der University of Pennsylvania konnten in einer Studie mit Mäusen nachweisen, dass bei anhaltendem Schlafmangel Laut Forschern der University of California macht Schlafmangel Menschen auch deutlich Wer weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, ist demnach 4,2-mal so anfällig für eine Erkältung wie jemand mit mindestens sieben Stunden Schlaf. Dass unausgeschlafene Menschen sind als ausgeschlafene, ist bekannt. Den Grund identifizierten Forscher im Jahr 2015: Nach einer kurzen Nacht kann unser Gefühlszentrum im Gehirn Besonders viel Schlaf sollten sich Autolenker gönnen, denn Müdigkeit im Auto ist War die Nachtruhe des Fahrers zu kurz, funktioniert sein Körper, als hätte er 1 Promille Alkohol im Blut. Damit ist er fahruntauglich. Schlaf hilft, Ist die nächtliche Erholungsphase aber zu kurz, bleiben sie erhalten. Bei Experimenten mit übermüdeten Mäusen führte das dazu, dass sie in neuen Situationen schreckhaft und ängstlich waren. Für Männer droht noch eine weitere Gefahr: Bei ihnen sinken bei längerem Schlafmangel die Testosteronwerte, was einen hat. Wer hat, sollte es mal mit der von US-Mediziner Andrew Weil entwickelten Atemtechnik probieren: Dabei muss man zunächst durch die Nase einatmen und bis vier zählen. Anschliessend muss der Atem angehalten und bis sieben gezählt werden. Um genügend Schlaf zu finden, raten Experten zu Der Hauptgrund für Schlafprobleme und -mangel ist oftmals, dass nur wenige Paare die gleichen Schlafenszeit-Routinen oder Schlafgewohnheiten haben. Und das ist öfter der Fall als gedacht. Wenn der Schlaf nachts zu kurz gekommen ist, kann ein helfen. Laut französischen Forschern macht ein Nickerchen selbst ein riesiges Schlafdefizit wett. Wichtig ist aber, dass das Schläfchen 30 Minuten nicht übersteigt.
Mehr Bildstrecken