Der BMW M3 der Baureihe E30 gilt sozusagen als quintessentielle Sportlimousine der Achtzigerjahre. Zurecht? (7.10.2017)
Mit wenig Seitenneigung umrundet der BMW M30 der Baureihe E30 Kurven aller Art. Bei den meisten M3-Versionen war der Heckflügel nicht verstellbar. Bis zu 240 km/h Höchstgeschwindigkeit wurde für die frühen M3-Modelle mit 2,3 Litern Hubraum und 195/200 PS gemessen. Eindeutig ein Dreier der Baureihe E30, aber schon von vorn erkennt man die Unterschiede zu den «braven» Modellen, nämlich Frontspoiler und Kotflügelverbreiterungen. Beim M3 liegt der Kofferraumdeckel höher und ein Heckspoiler sorgt für Abtrieb. Ein Interieur, das die Herzen der Sportfahrer höherschlagen lässt. Sauber gezeichnete Instrumente ohne Firlefanz. Die BMW-Motorsportfarben waren auch in die Sitzbezüge eingewoben. Zweimal M - im Vordergrund der Vierzylindermotor des M3 E30, dahinter der Reihensechszylinder des M 635 CSI, dessen um zwei Einheiten gekürzter Zylinderkopf im Prinzip die Basis für den Vierzylinder-Vierventiler lieferte. Das Herz des M3 - als Motoren noch aussehen durften wie Motoren. Alles da, was zu einem BMW gehört - der M3 scherte nicht aus der Reihe. Fast die ganze Aussenhaut war anders als bei den braven Serienbrüder, so gab es z. B. kräftig ausgebuchtete Radhäuser für die breiten Rennreifen. Der aufgesetzte Kofferraumdeckel und der Heckspoiler trugen sicherlich einiges zum um fast 20% gesenkten Luftwiderstand bei. Links der M* für die Strasse, rechts die Version für den Rennsport. Der M3-Motor in Teilen - Hochleistungstechnik für die Strasse. Auch die schärfste Verson, der Sport Evolution mit 238 PS und 2,5 Litern Hubraum unterschied sich optisch kaum vom ersten M3. Der Rennfahrer Johnny Cecotto war es, der der Sonderserie ihren Namen gab.
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